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Archiv

Bist du G'scheit!

SALZBURGS LEHRLING 2022 - Celina Schuster

Ein Fest für die Lehre – das war das Motto für die Gala „Bist du g'scheit!“, die am 17. Mai 2022 im WIFI Salzburg über die Bühne gegangen ist. Zehn Lehrlinge kamen ins Finale von „Salzburg sucht den Lehrling 2022“. Fünf Mädchen und fünf Burschen haben die Jury überzeugt. Im Online-Voting wurde schließlich entschieden, wer den Titel „Salzburgs Lehrling 2022“ tragen darf. Celina Schuster strahlte vor Freude, als ihr Name als Gewinnerin verlesen wurde. Die 20-Jährige aus Saalfelden arbeitet als Seilbahn- und Elektrotechnikerin bei der Schmittenhöhebahn AG in Zell am See und ist im vierten Lehrjahr. Ihr Fachwissen und ihr Ehrgeiz haben sowohl die Jury als auch das Publikum überzeugt.

Ausgezeichnet wurden auch die besten Lehrbetriebe des Landes in den Kategorien Klein-, Mittel- und Großbetriebe. Die Unternehmen zeigten eindrucksvoll, wie sie Lehrlinge unterstützen, fördern und damit selbst ihre Fachkräfte von morgen optimal ausbilden. Die Preisträger sind in der Kategorie „Kleinbetrieb“ die Josef Flasch GmbH (Wagrain), in der Kategorie „Mittelbetrieb“ die Empl Baugesellschaft m.b.H. (Mittersill) und in der Kategorie „Großbetrieb“ die Lagermax Internationale Spedition GmbH (Stadt Salzburg). 

„In der Lehre hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel bewegt. Vielfach schlechtgeredet, hat sich die duale Berufsausbildung in Wahrheit zu einem international beachteten Erfolgsmodell gemausert, das an Attraktivität laufend zulegt. In Salzburg beginnen 40% der Jugendlichen mit dieser Ausbildung. Ich selbst habe eine Lehre absolviert und es nicht bereut“, betonte WKS-Präsident KommR Peter Buchmüller. Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer ergänzte: „Ich denke, dass sich das Bewusstsein immer mehr durchsetzt, dass die Lehre keine Sackgasse ist, sondern eine Magnetbahn zum Erfolg mit unendlich vielen Möglichkeiten, sei es als Mitarbeiter, sei es als Unternehmer, oder als hervorragende Basis für weitere Ausbildungen.“

Im Rahmen von „Bist du g'scheit!“ wurde auch ein Sonderpreis an die „Berufsschule des Jahres“ vergeben. Als wichtiger Partner in der dualen Ausbildung wurden vorbildhafte Initiativen und Projekte im Schulbereich ausgezeichnet. Der Sieg ging heuer an Direktor Roland Weiß und sein Lehrerteam der Landesberufsschule Kuchl. Die Schule ist mit rund 520 Schülern, 20 Klassen und Werkstätten sowie 21 Lehrpersonen Heimat für die Lehrberufe Tischler, Tischlereitechniker, Holztechniker, Tapezierer und Dekorateure sowie Bekleidungsgestalter. Grundlage eines bestmöglichen Unterrichts ist die moderne Ausstattung in Klassenräumen, EDV-Räumen und Werkstätten und besonders motivierte Lehrer, die immer am neuesten Stand der Technik agieren. Besonders erwähnenswert ist, dass an der Landesberufsschule Kuchl der gesamte Holzkreislauf, vom Baumstamm bis zum fertigen Produkt, abgebildet ist. Wettbewerbe, Sprachreisen, Exkursionen und Kursangebote in der Freizeit runden das umfangreiche Angebot ab.

Für das musikalische Rahmenprogramm sorgte unter der Leitung von Mag. Thomas Schneider das Vokalensemble „Stimmbruch“ vom Musischen Gymnasium. Die zwölf Burschen sind Profis im A-Cappella-Gesang und präsentierten ein afrikanisches Zululied, aber auch verschiedene Popsongs und sorgten damit für ein stimmungsvolles Rahmenprogramm.


Celina Schuster mit Urkunde
© WKS

SALZBURGS LEHRLING 2019 - Gerlinde Bürgmann

Feuer und Flamme ist Gerlinde Bürgmann für ihren Beruf als Ofenbau- und Verlegetechnikerin. Die zierliche junge Frau aus Puch bringt nicht nur eine ordentliche Portion Hausverstand mit, sondern ist zudem auch ausdauernd, wissbegierig und kommunikativ, was auch bei den Kunden bestens ankommt. Verwirklichen kann sich die 20-Jährige bei Andreas Ebner Hafner- und Fliesenlegermeister in Elsbethen. Neben der praktischen Handwerksarbeit brilliert Gerlinde aber auch in der Berufsschule und hat alle drei Lehrgänge mit Auszeichnung abgeschlossen. Die Tennengauerin beweist, dass sich auch Frauen fürs Handwerk begeistern können. Ihr nächstes Ziel ist die Meisterprüfung.


Gerlinde Bürgmann mit Urkunde
© WKS

Salzburgs Lehrling 2018 - Elena Zenz

Maschinen und Metall – das ist die Welt, in der sich Elena wohlfühlt. Die Salzburgerin schloss früher bereits eine Lehre als Kfz-Technikerin ab. Als sie später zur Firma Mayer & Co Beschläge GmbH wechselte, startete die 29-Jährige auch noch mit einer Lehre als Metalltechnikerin in der Werkzeugbautechnik durch. Neben CNC-Programmierung, Metallbearbeitung, Fräsen und Drehen ist Elena auch privat technisch aktiv und restauriert alte Motorräder. Ihr nächstes berufliches Ziel ist neben dem Abschluss der Lehre mit Matura die Ausbildung zur Werkmeisterin im Maschinenbau. Ausgleich findet die Powerfrau in der Natur mit ihren zwei Hunden.

Elena Zenz mit Urkunde
© WKS

Salzburgs Lehrling 2017 - Mehdi Hosseini

Er ist ein unglaubliches Beispiel an Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen. Nach einer gefährlichen Flucht von Afghanistan in den Iran starben seine Eltern und Mehdi war auf sich allein gestellt. In Österreich lernte er eifrig die deutsche Sprache und erhielt einen positiven Asylbescheid. Im Odeïon Kulturforum Salzburg bekam der 20-Jährige eine Lehrstelle als Koch. Er musste Lebensmittel, Speisen und Kochtechniken erlernen, die ihm bisher fremd waren. Die guten Noten in der Berufsschule und ein tolles Feedback seines Arbeitgebers sind gute Zeichen für sein großes Ziel – nämlich ein großartiger Koch zu werden.

Mehdi Hosseini mit Urkunde
© WKS

Salzburgs Lehrling 2016 - Leonhard Wimmer

Die Vorzeichen, dass die Schneiderei in Schleedorf auch in zehnter Generation von Familienmitgliedern weitergeführt wird, stehen gut. Denn Sohn Leonhard Wimmer widmet sich mit Herzblut dem Thema Trachtenmode. Der Bekleidungsgestalter hat bereits die Damenkleider- und Herrenkleidermacher-Lehrabschlussprüfung mit ausgezeichnetem Erfolg abgeschlossen und setzte mit dem Lehrberuf Säckler noch eins drauf. Der 21-Jährige hat sich in kurzer Zeit enormes Können angeeignet und entwirft bereits Modelle für die jährliche Modenschau. Um seinen Horizont zu erweitern, absolvierte er im September ein Praktikum in Brighton in Südengland.

Leonhard Wimmer mit Urkunde
© WKS