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Ressourcen

Wir bleiben weiter auf der Überholspur – Investitionen in Infrastruktur und Nachhaltigkeit zahlen sich aus! Österreichs Seilbahnen haben bereits früh auf eine weitblickende nachhaltige Ausrichtung geachtet. Dazu zählen neben Energie- und Ressourcenschonung vor allem auch der Bezug lokaler und regionaler Partner und die Implementierung neuer nachhaltiger Technologien.

Seilbahnen zählen beim Thema Nachhaltigkeit zu den Top-Innovatoren

Fakt 1

Seilbahnen investieren seit Jahren in die nachhaltige Ausrichtung ihrer Infrastruktur

Unsere Branche ist der wichtigste Wertschöpfungsmotor in den Regionen und in den Tälern! Das zeigen auch die Investitionen denn:  Ein Großteil des Umsatzes (ca. 50%) wird wieder reinvestiert – das stärkt die Regionen zusätzlich und nachhaltig!

Geschätzte Investitionen Winter 2017/18 (Hochrechnung Stand Oktober 2017):

  • Geschätzte Gesamtinvestitionen:  582,00 Mio. €
    • Sicherheit, Qualität & Komfort (Anlagen): 194,00 Mio. €
    • Beschneiung: 107,00 Mio. €
    • Sonstiges: 281,00 Mio. €

Fakt 2

Beschneiung stärkt die touristische Auslastung

Die Arbeit der Seilbahnen ist Garant für einen funktionierenden Tourismus und trägt somit zur positiven Entwicklung der Gemeinden und Regionen bei

  • Rund zwei Drittel der Winterurlauber kommen nur wegen des Skifahrens nach Österreich. Dabei werden jährlich mehr als 50 Mio. Skifahrertage erzielt (1/6 des Weltmarktes)
  • Pro Wintersaison werden in etwa 600 Mio. Beförderungen durchgeführt und damit ein Kassenumsatz von rd. 1.300 Mio. Euro erwirtschaftet (Wi 16/17)
  • Insgesamt entsteht durch den Wintersport ein Bruttoumsatz von rund 7,9 Mrd. Euro, was einer Wertschöpfung von über 4 Mrd. Euro pro Jahr in den Regionen entspricht (Beitrag zum BIP). 

Wäre der Wintertourismus den Launen der Großwetterlage ausgesetzt, wäre die wirtschaftliche Grundlage für viele Regionen, Betriebe und Menschen gefährdet. Ohne technische Beschneiung ist der Winterbetrieb heute nicht mehr vorstellbar, insbesondere für den Saisonstart.

Fakt 3

70% der Pistenfläche in Österreich beschneibar

Seilbahnen agieren besonders nahe an den Bedürfnissen Ihrer Gäste und werden für Ihre Arbeit mit Bestnoten bestätigt – ein wichtiges Signal so für eine erfolgreiche Zukunft weiter zu machen

  • für 38% der Gäste ist der Zustand der Pisten ausschlaggebend für deren Skigebietsentscheidung
  • auch die Schneesicherheit und – verhältnisse zählen mit 34% als eines der Top-Entscheidungskriterien.

Der Gast hat in Österreich die Sicherheit im gebuchten Skiurlaub auch wirklich Skifahren zu können.

Fakt 4

Sommer als zweites Standbein

Mit der immer beliebter werdenden Nutzung der Seilbahnen im Sommer entsteht ein weiteres und wachsendes Standbein für die Seilbahnunternehmen, das Gästen nicht nur eine Form alpiner Erlebnisse und damit eine Attraktivierung des Sommerurlaubes in Österreich ermöglichst, sondern auch die Qualität der Seilbahnen als Arbeitgeber (Ganzjahresarbeitsplätze) weiter erhöht. Zudem profitieren ganze Tourismusregionen von einem nahezu ganzjährigen Bergbahn-Angebot.

Beschneiung: Natur als Vorbild

Fakt 1

Kein Eingriff in das Ökosystem durch Beschneiung

Der Bau und Betrieb von Schneeanlagen ist nicht wirklich ein massiver Eingriff in die Gebirgsökosysteme, wie die Praxis zeigt. Von den renaturierten Schneeanlagen sieht man im Sommer praktisch nichts und im Winter schneit man so viel, dass gemeinsam mit dem Naturschnee eine ordentliche Schneedecke zusammenkommt. Mehr macht man allein schon aus Kostengründen nicht.

Die Auswirkungen der Beschneiung auf die Vegetation und die übrige Ökologie sind vielfach von der objektiven Wissenschaft als harmlos festgestellt worden!! Unter ausreichend beschneiten Pisten gibt es zudem bei entsprechender Pflege im Sommer eine artenreiche, wüchsige Vegetation.

Fakt 2

Wasser & Luft – sonst nichts!

  • „Wasser & Luft – sonst nichts“: der häufig verwendete Ausdruck „Kunstschnee“ löst oft fälschlicherweise die Assoziation zu Chemikalien und Umweltbelastung aus. Richtig ist die Bezeichnung „technisch erzeugter Schnee“.
  • Beschneiungsanlage: Bei der Erzeugung des technischen Schnees wird Wasser in Düsen von Schneemaschinen zu feinsten Tröpfen zerstäubt und ausgeschleudert. Die feinen Partikel gefrieren im Flug und sinken dann in Form von Schneekristallen zu Boden.
  • Auswirkung auf die Natur: Eine ausreichend hohe Schneedecke isoliert und verhindert Bodenfrost.
  • Die ausreichende Durchfeuchtung des Bodens auch in niederschlagsarmen Zeiten ist garantiert.
  • Pflanzen werden vor mechanischer Beschädigungen durch Skikanten und Pistengeräte geschützt.
  • Weiße Flächen reflektieren einfallendes Sonnenlicht und kompensieren die Klimaerwärmung (wissenschaftlicher Begriff: Albedoeffekt)

Fakt 3

WasserNUTZUNG: Beschneiung „stiehlt“ kein Wasser

  • Pro Hektar Piste werden jährlich rund 3.000 m3 Wasser verwendet, aus 1m3 Wasser entstehen bei optimalen Bedingungen rund 3 m3  Schnee.
  • Bei der Schneeerzeugung wird Wasser nicht verbraucht sondern nur genutzt! Mit der Schneeschmelze und durch Verdunstung gelangt das Wasser zu 100% wieder zurück in die Natur.
  • Beschneiung steht in keiner Konkurrenz zum Trinkwasserbedarf!
  • Die Wasserentnahmen für Beschneiung unterliegen einem Wasserrechtsverfahren unter Einbeziehung aller relevanten Fachleute.
  • Die genehmigten Wasserentnahmen sind an die örtliche ökologische Situation gekoppelt. Dies gilt auch für relativ trockene Regionen, wo man eben auf eine Vorratswasserhaltung in Speicherteichen zurückgreift.

Fakt 4

Ca. 420 Speicherteiche sind ein natürliches Reservoir

Ca. 420 Speicherbecken sichern die Verfügbarkeit. Die Teiche werden mit Schmelz-bzw. Fliesswasser langsam aufgefüllt und ihr Inhalt steht im Winter dann eben für die Beschneiung zur Verfügung Strenge Richtlinien (wie zb EU–Wasserrahmenrichtlinie) sorgen nicht nur für eine geregelte Wasserentnahme, sondern auch für den hohen Qualitätsstandard.

Speicherteiche werden in Zusammenarbeit mit Fachleuten und Fachfirmen unter Kontrolle der Naturschutz-und Wasserrechtsbehörden projektiert und betrieben. Dammbrüche, Überflutungen und Felsstürze sind daher absolut auszuschließen.

Fakt 5

Für 34% der Gäste ist die Schneesicherheit entscheidend

Technische Beschneiung wird von vielen Gästen bereits als selbstverständlich gesehen. Seilbahnen agieren besonders nahe an den Bedürfnissen Ihrer Gäste und werden für Ihre Arbeit mit Bestnoten bestätigt – ein wichtiges Signal so für eine erfolgreiche Zukunft weiter zu machen. Der Gast hat in Österreich die Sicherheit im gebuchten Skiurlaub auch wirklich Skifahren zu können – und das mit gutem Gewissen durch umwelt- und ressourcenschonende Beschneiungstechnologien.

Energieeffizienz an erster Stelle

Fakt 1

Beschneiung: Rund 90% der Energie aus erneuerbaren Energiequellen

Die Beschneiungstechnologie hat enorme Fortschritte gemacht punkto Energie- und Wassereffizienz. Heute werden für 1m3 Schnee nur mehr zwischen 1-3 kWH Energie benötigt.

  • Rund 90% des Energieaufwandes für technischen Schnee stammt aus erneuerbaren Energiequellen.

Fakt 2

Geringerer Energieverbrauch als ein Industriebetrieb

  • Pro Hektar und Jahr benötigt die Beschneiung ca. 15.000 kWh Energie.
  • Pro Skifahrer und Tag werden nur 4,2 kWh benötigt, damit kommt ein PKW gerade mal 6km weit!

Noch ein Vergleich: Ein Karibikflug (hin/retour) mit 200 Passagieren braucht beachtliche rd. 1.500.000 kWh – das entspricht 100 ha Piste pro Winter.

Fakt 3

Energiesparmaßnahmen bei fast jedem Unternehmen

Der Energieverbrauch macht zwischen 5-6% des Gesamtumsatzes von Seilbahnunternehmen aus (Liftanlagen, Beschneiung und Komforteinrichtungen für den Gast). Diverse Optimierungsmaßnahmen um Umgang mit Strom und Energie zeigen erste Erfolge:

Maßnahmen:  

  • Abwärmenutzung
  • Betriebsführung (z.B. Absenken der Fahrgeschwindigkeit bei geringer Auslastung)
  • Beschneiungssysteme passend dimensionieren (Pumpen, Rohrleitungen etc.)
  • Leistungsspitzen verhindern (durch morgendliches Anfahren der Anlagen und gleichzeitige Beschneiung)
  • Gebäudesanierung
  • Treibstoffsparendes Verhalten der Fahrer von Pistengeräten
  • Energiedatenerfassung und Auswertung (Einbau von Subzählern)
  • Eigenenergieerzeugung (Turbinen in Fallsträngen einbauen)

Sorgfältiger Umgang mit der Natur im eigenen Interesse

Fakt 1

Nur ca. 0,3 der Gesamtfläche Österreichs durch Skipisten erschlossen

Die Beeinträchtigungen des Waldes durch Seilbahnen sind minimal:

nur ca. 0,28 % der Gesamtfläche Österreichs werden durch die touristischen Erschließungen in Form von Seilbahnen aller Art und Schipistenflächen beansprucht!

Im Gegensatz dazu leisten die Seilbahnen in vielerlei Hinsicht wesentliche Schutzmaßnahmen auf Basis eines der weltweit strengsten Forstgesetze, die ohne diese kaum realisierbar wären:

  • Intensive Pflegemaßnahmen, standortgerechte Aufforstungen mit einem ausgewogenen Anteil an Mischwaldpflanzungen
  • Stärkung des Waldbestandes
  • Förderung des Aufwuchses durch entsprechende Auszäunungen und Leitsysteme
  • bauliche Maßnahmen im Bereich Wildbach-, Lawinen-, Erosionsschutz
  • enge Zusammenarbeit mit den Dienststellen der Forstbehörden sowie der Wildbach- und Lawinenverbauung

Fakt 2

Förderung von Ökologie und Ökonomie

Der Wald erfüllt nicht nur eine Fülle an Schutzfunktionen, sondern stellt zugleich auch einen besonders wichtigen gesellschaftlichen Wert in vielerlei Hinsicht dar. Die Maßnahmen der Seilbahnen tragen somit stets auch zur Förderung von Ökologie und Ökonomie bei.

  • Schutzfunktion: Wälder halten den Boden und beugen Rutschungen vor, sie mindern Gefahren durch Lawinen und Muren, sie bieten Windschutz und verhindern Steinschläge
  • Wohlfahrtsfunktion im Hinblick auf die Luftgüte und die Grundwasserqualität
  • Erholungsfunktion z.B. durch das von ihm geprägte Landschaftsbild
  • Nutzfunktion als Einkommensquelle und Rohstofflieferant (ca. 240.000 Beschäftigte in land- und forstwirtschaftlichen Betrieben)

Auch für die Sicherheit in Österreichs Skigebieten leisten Wälder einen wichtigen Beitrag: vor allem bei schlechten Sichtverhältnissen (Nebel, Schneefall) bieten sie einen zusätzlichen Schutz durch eine deutliche Begrenzung von Skipisten und ermöglichen somit einen sicheren Weg ins Tal.

Fakt 3

Wer den Wald schützt, schützt auch das Wild

Die Investitionen der Seilbahnen in den Schutz des Waldes wirken sich stets auch positiv auf die Lebensqualität von Wildtieren als wichtiger Bestandteil eines funktionierenden und intakten Ökosystems aus. Um möglichen Störungen effektiv entgegenzuwirken, setzen Österreichs Seilbahnen bei der Projektierung von Projektierung und von Seilbahnen, Skipisten und Wanderwegen auch dahingehend spezielle Maßnahmen:

  • Einrichtung zusätzlicher wildfreundlicher Äsungsflächen durch standortgemäße Begrünung
  • Erhaltung bzw. Neuausweisung von Wildruhezonen und Tabuzonen und Umsetzung von Betretungsverboten
  • Maßnahmen zur Verhinderung des Variantenskilaufs
  • Erhaltung und Verbesserung wildökologisch wertvoller Biotope und Strukturen
  •  Aussparung raumplanerischer Zonen für Schalenwild und gefährdete Wildtierarten
  • Verlegung oder Neuanlegung von Fütterungen

Unterstützung der Forst- und Alpwirtschaft in einer habitats- und standortangepassten Form

Kein Ende absehbar: Skifahren trotz Klimawandel

Wir leugnen den Klimawandel nicht DOCH: es gibt keinen Beleg dafür, dass Skifahren in einigen Jahren oder Jahrzehnten nicht mehr möglich sein sollte. Die Forschung kommt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Regional lässt sich beobachten, dass in tieferen Lagen Schneemengen teilweise abnehmen, jedoch nicht in den Höhen wo sich Skigebiete befinden.

Fakt 1

Langzeitstudie ZAMG: keine extremen Veränderungen

In den vergangenen 250 Jahren wurden im Alpenraum die saisonalen und jährlichen Schwankungsbrieten heiß-kalt, trocken-feucht nicht stärker und damit nicht extremer. Auch im Detail angesehen – die vergangenen 30 Jahren, die stark durch den Einfluss des Menschen geprägt sind, zeigen keinen Trend zu mehr Veränderung.

Fakt 2

In 3000er Regionen 100% Schneefall

Der Temperaturanstieg hat in den verschiedenen Höhenstufen eine unterschiedliche Reaktion ausgelöst: Noch gibt es in der Dreitausenderregion ausreichen Schnee, denn dort fallen nahezu 100% des Gesamtniederschlages als Schnee.

Fakt 3

Natürliche Variabilität des Wetters ist Faktum

Auch in Zukunft wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit auf Grund der natürlichen Variabilität immer wieder Winter mit wenig Naturschnee und schlechten Beschneibedingungen geben. Dauer und Höhe der natürlichen Schneedecke werden auch künftig sowohl regional unterschiedlich als auch von Jahr zu Jahr sehr veränderlich sein.

Fakt 4

Entwicklung der Witterungen nicht vorhersehbar

Von einem „AUS“ des Wintersports aufgrund des Klimawandels, wie es häufig prognostiziert wird, kann keine Rede sein. Die heimischen Skigebiete sind gut gerüstet und mit nachhaltiger Beschneiungstechnologie langfristig schneesicher!

Fakt 5

Wintersport beliebt wie eh und je

Zahlen belegen, dass der Wintersport nach wie vor ein „junger“ Sport ist, der sich in der entsprechenden Altersklasse unverändert großer Beliebtheit erfreut. Auch die Entwicklung der Gästezahlen und Umsätze der Branche in den vergangenen Wintern lässt nicht erkennen, dass sich die Menschen vom Wintersport und ebenfalls nicht von der Winterurlaubsdestination Österreich abwenden.