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SkillsAustria

Österreich bei den internationalen Berufwettbewerben EuroSkills & WorldSkills

SkillsAustria koordiniert als Zentrum für Berufswettbewerbe innerhalb der Wirtschaftskammerorganisation die Österreichischen Staatsmeisterschaften der Berufe, deren Sieger Österreich bei EuroSkills und WorldSkills vertreten. 

Darüber hinaus ist SkillsAustria für die Öffentlichkeitsarbeit, Vorbereitung und die Entsendung des Team Austria zu den internationalen Berufswettbewerben verantwortlich.

Sowohl WorldSkills als auch EuroSkills ist ein internationaler Berufswettbewerb, der für das jeweilige Veranstalterland ein Großereignis zur Präsentation des eigenen (Berufs-)Bildungssystems, aber auch eine Leistungsschau für die wirtschaftliche Standortqualität ist.

Die Wettbewerbe in den einzelnen Berufen sind auch als ein Wettstreit der Berufsbildungssysteme zu sehen. So trifft das auf einige mitteleuropäische Länder beschränkte duale Berufsausbildungssystem auf rein schulische Systeme (vorwiegend in Nordeuropa und Asien) oder auf das im Wesentlichen unternehmensspezifische Bildungssystem der USA und anderer Länder.

Österreich und WorldSkills

Träger der WorldSkills – den Berufsweltmeisterschaften mit rund 1.400 Teilnehmern – ist die 1953 gegründete gemeinnützige internationale Organisation WorldSkills International (WSI) mit Sitz des Generalsekretariates in den Niederlanden. Die Wirtschaftskammer Österreich ist seit 1958 Mitglied und entsendet seit 1961 regelmäßig Teilnehmer zum Wettbewerb. 1983 fand der Wettbewerb mit 300 Teilnehmern in Österreich/Linz statt.

Österreich wurde mehrmals beste Nation (Lyon 1995, St. Gallen 1997, Montreal 1999) bzw. erreichte einen Platz unter den Top 3 (Seoul 2001, St. Gallen 2003 und Leipzig 2013) in der Nationenwertung. Insgesamt waren seit 1961 597 Teilnehmer in 570 (Team)-Berufen für Österreich am Start, die 218 Medaillen – 81 Gold, 66 Silber, 71 Bronze sowie 209 Diplome "Medallion for Excellence" erkämpfen konnten. 

Österreich und EuroSkills

EuroSkills ist ein europaweiter Berufswettbewerb, der alle zwei Jahre ausgetragen wird. Träger der "Berufs-Europameisterschaften" ist der 2007 gegründete Verein WorldSkills Europe (WSE), dessen Generalsekretariat in den Niederlanden seinen Sitz hat.

Ziel von WorldSkills Europe ist die Aufwertung der technischen und berufsbezogenen Bildung in Europa sowie das Aufzeigen der Notwendigkeit, bestens ausgebildete Fachkräfte in Europa zu haben und die EU noch wettbewerbsfähiger zu machen.

Derzeit hat WorldSkills Europe 30 Mitgliedsländer – 23 EU-Mitgliedstaaten (Bulgarien, Griechenland, Irland, Malta, Tschechien sind nicht vertreten), die EWR-Länder Island, Norwegen, Liechtenstein, die Schweiz sowie Montenegro, Kasachstan und die Russische Föderation.

Seit den ersten EuroSkills 2008 in Rotterdam erbringt das österreichische Team kontinuierlich Top-Leistungen. Nach bisher sechs Beteiligungen von insgesamt 197 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kann Österreich ein beachtliches Ergebnis vorweisen: 111 Medaillen sowie 33 Leistungsdiplome "Medallion for Excellence".

Möglich waren diese ausgezeichneten Erfolge – sowohl bei WorldSkills als auch bei EuroSkills - nur durch die konsequente und großzügige Unterstützung der österreichischen Ausbildungsbetriebe, der Wirtschaftskammerorganisation, des Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) sowie dem  Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF), dem großartigen Engagement von vielen ehrenamtlichen Experten, die die Teilnehmer vor und während des Wettbewerbes coachen, fachlich professionell trainieren und auch mental auf ihrem Weg zum Siegerpodest begleiten.

Team Austria

Die Qualifikation eines jeden österreichischen Teilnehmers - sowohl bei WorldSkills als auch bei EuroSkills - beginnt mit der Teilnahme an den Austrian Skills (Österreichischen Staatsmeisterschaften der Berufe).

Die Staatsmeisterschaften und die darauf folgende gezielte Vorbereitung jedes Teilnehmers bzw. des gesamten Teams - fachliches Training sowie Mentaltraining und Teamcoaching - sind Voraussetzung für den Erfolg.

Der Weg vom jungen Facharbeiter zum österreichischen Teilnehmer an WorldSkills (max. 22 Jahre) bzw. EuroSkills (max. 25 Jahre) umfasst einige Voraussetzungen …

  • Konsequente und großzügige Unterstützung durch den Ausbildungsbetrieb bzw. die Schule und die Wirtschaftskammern
  • Engagement, Betreuung und fachliches Training durch einen Fachexperten im jeweiligen Beruf
  • Coaching und Unterstützung durch eigene Teambetreuer vor und während des Wettbewerbes
  • Informationsseminare
  • Mehrtägiges Teamcoaching-Seminare mit sportpsychologischen Maßnahmen, die mentale Stärke, Teamgeist und körperliche Fitness für die Anforderungen der vier Wettbewerbstage garantieren.

Unter dem Motto "Jeder kämpft für sich, aber zusammen sind wir ein Team“ hinterlässt Österreich immer einen bleibenden, positiven Eindruck.