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REPS Road Energy Production System

REPS verwandelt unsere Schwerkraft in grünen Strom

REPS hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit ihrer Arbeit einen Beitrag zu erneuerbaren Energielösungen zu leisten. Der Kern ihres innovativen Projektes besteht darin, die durch die menschliche Bewegung natürlich auftretende Energie zu nutzen, und in netzunabhängige Elektrizität umzuwandeln.  

Die Umsetzung der Energiewende ist herausfordernd – sowohl für die Wirtschaft als auch für die Menschen - und rückt in Zeiten von Klima- und Energiekrise immer mehr in den Fokus. Die Dringlichkeit des Ausbaus der erneuerbaren Energien wird angesichts der aktuellen Energiekrise offensichtlicher und dringlicher denn je. Bis 2030 sollen 100 Prozent des österreichischen Strombedarfs aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt werden, bis 2040 will das Land klimaneutral sein. Um die Energiewende und die Pariser Klimaschutzziele zu erreichen, braucht es in den kommenden Jahren national wie international mehr nachhaltige Ideen und noch mehr innovative Zukunftsprojekte.

Der Mensch als Energiequelle

Ein solches innovatives Zukunftsprojekt findet sich in REPS - Road Energy Production System. Eine simple Frage brachte den Stein ins Rollen: Welche Naturkräfte herrschen auf der Erde, die als nachhaltige Energie genutzt werden können? Genau mit dieser Frage beschäftigten sich die beiden Tiroler Gründer von REPS, der Physik-Student Alfons Huber und der Elektrotechniker Stephan Plattner. Das Team fand schnell eine Antwort: bei der Schwerkraft handelt es sich um eine dauerhaft wirkende Kraftquelle. Um daraus aber eine Energiequelle zu schaffen, braucht es zusätzlich noch Masse – diese wiederum liefert der Mensch. Wir Menschen setzen also jeden Tag mit jedem Schritt Energie frei – eine Energiequelle, die man bisher noch nie ernsthaft in Betracht gezogen hat, die sich aber die beiden Gründer zu Nutze machen. Mittels Bodenplatten wird die kinetische Energie der Fußgängerschritte oder Überfahrungen durch Fahrzeuge aufgefangen, und durch einen bahnbrechenden Mechanismus basierend auf Induktionsspannung in sauberen elektrischen Strom umgewandelt. Dieser kann direkt genutzt oder in Netze eingespeist werden. Werden viele solcher Platten in hoch frequentierten Bereichen eingesetzt, ist REPS somit ein ernstzunehmender grüner Energiewandler.

WK Tirol, Ringler

© Ringler

WK Tirol, Ringler

© Ringler

Viele Möglichkeiten zur grünen Energiegewinnung

REPS kann als Einzelanfertigung für verschiedene räumliche und bauliche Voraussetzungen kundenorientiert angepasst werden. “REPS greift nicht in die Natur ein, und kann überall dort verbaut werden, wo Bewegungen über Bodenplatten geleitet werden können,” so Alfons Huber. Je nach Anwendungsgebiet und abhängig von der Anzahl der erzeugten Schritte kann REPS als selbstversorgender Inselbetrieb in Form eines Mini-Kraftwerks und umweltfreundlicher Elektrizität-Einspeisung zum Einsatz kommen, oder auch für Gebiete ohne Netzanschluss als Stromversorger eingesetzt werden. Durch die frei wählbare Anzahl der Energiewandler-Bodenplatten können öffentliche Räume, wie etwa Eingangsbereiche in Supermärkten, je nach zu erwartender Fußgängerfrequenz und dem daraus beabsichtigten Energiegewinn, flexibel ausgestattet werden. “Würde man unsere REPS-Platten in einem Supermarkt oder Einkaufszentrum verlegen, könnten wir den durch die Schritte der Menschen erzeugten Strom direkt in die Lichtanlage speisen und somit den Raum durch unsere Schritte netzunabhängig beleuchten”, sagt Alfons Huber. REPS kann aber auch auf Straßen mit hoher Verkehrsdichte zum Einsatz kommen. Durch die höhere Gewichtskraft der Fahrzeuge steigt auch die Energiegewinnung. Damit den Fahrzeugen hierbei keine Beschleunigungsenergie entzogen wird, ist der Einsatz der Technologie in all jenen Bereichen geplant, Fahrzeuge ohnehin abbremsen müssen - wie beispielsweise an Mautstellen. “Mit 1.000 verbauten Systemen auf Autobahnen könnten wir so viel Strom erzeugen, wie ein mittleres Kernkraftwerk produziert”, so Alfons Huber. Ob hoch frequentierte Einkaufszentren oder Mautstellen auf Autobahnen: öffentliche Flächen, die von sehr vielen Menschen und Fahrzeugen frequentiert werden, können so klimaneutral Strom erzeugen. 

The Green Future starts Now.

Die beiden Visionäre forschen nun daran, den in ihren Bodenbelagssystem einzigartigen und patentierten Mechanismus so leistungsstark wie möglich weiterzuentwickeln und zeitgleich eine möglichst lange Lebensdauer zu erzielen. Gleichzeitig gilt es, Konzepte für mögliche Kunden und Partner mit aussagekräftigen Zahlen zu erstellen. Langfristiges Ziel von Alfons Huber und Stephan Plattner ist, ihr bahnbrechendes System in den Alltag der Menschen zu integrieren und überall dort, wo Bewegung stattfindet, Energie zu schaffen. So kann jeder einen Beitrag zur grünen Energiewende leisten. 

Mehr Informationen: https://reps-tirol.com

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