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Lehrlinge und das MAZ

Stand:

Das Maurer Ausbildungszentrum MAZ im WIFI Hohenems bietet Top-Ausbildung für gefragte Fachleute der Baubranche. Die Karrierechancen in diesem Bereich sind intakt, ein guter Lehrabschluss ist Sprungbrett auf die Karriereleiter.

  

Mit der wichtigen Praxis werden die Maurerlehrlinge in ihrem Lehrbetrieb konfrontiert. Allerdings sind inzwischen gerade größere Unternehmen oft spezialisiert und können dem Nachwuchs nicht mehr die gesamte Palette an Fertigkeiten vermitteln. Ein Maurer sollte aber die grundlegenden Anforderungen des Berufes wie Mauern, Verputzen oder das Schalen von Bauteilen optimal beherrschen. Das ermöglicht in Vorarlberg das Maurer-Ausbildungszentrum (MAZ) an der Bauakademie in Hohenems.

 

„Gut ausgebildete Baufachleute haben auf dem Arbeitsmarkt nach wie vor beste Chancen“, weiß Baumeister Norbert Blum, der Leiter von Bauakademie und MAZ. „Immer wieder machen Maurer ihren Weg vom Facharbeiter über Vorarbeiter und Polier bis zum Geschäftsführer oder selbständigen Baumeister. Jeder kann sich seine Zukunft selbst gestalten.“ Weil im Land zahlreiche Firmen um gute Facharbeiter werben, sind die Wahlmöglichkeiten entsprechend groß. Die demographische Entwicklung – die Zahl der Jugendlichen nimmt ab – verstärkt die Chancen ebenfalls.

 

Dass diese Basis im Maurer-Ausbildungszentrum Hohenems tatsächlich geboten wird, das bestätigen auch die Lehrlinge selbst. Nach jedem Ausbildungsdurchgang, der pro Lehrjahr zwei Wochen dauert, werden die künftigen Maurergesellen aufgefordert, das MAZ anonym zu bewerten.

 

Dabei erhält das MAZ hervorragende Noten. Und: Zahlreiche Lehrlinge wünschen sich, dass die Ausbildung an ihrer „Akademie“ länger dauert als lediglich zwei Wochen.


Gute Noten für das MAZ

Auf die Frage, ob die jungen Leute in den zwei Kurswochen dazugelernt haben, antworteten 53 von 56 Lehrlingen im ersten Lehrjahr mit „sehr viel“ (33) bzw. „viel“ (20). Drei haben „etwas“ gelernt, die Möglichkeiten „wenig“ oder „nichts“ kreuzte niemand an. Ähnlich fallen die Beurteilungen im 2. Lehrjahr aus: 34 und 32 haben den Eindruck „sehr viel“ bzw. „viel“ gelernt zu haben, im 3. Lehrjahr sind es dann je 30 für beide Spitzenbewertungen.

 

Beste Werte gibt es für die Ausbilder, die für die meisten der Lehrlinge den Stoff „sehr gut“ oder „gut“ erklären und vorzeigen. Für die meisten der Lehrlinge sind die Lehrkräfte „super“ (41, 59 und 56 je nach Lehrjahr). Jeweils nur einige wenige finden die Ausbilder „hart“, einige andere beurteilen sie als „locker“.

Wunsch nach längerer Kursdauer

Besonders im 2. Lehrjahr ist der Wunsch nach längeren Kurszeiten im MAZ deutlich: Nur für 20 Befragte ist die Dauer „gerade recht“, 45 hingegen wünschen sich eine längere Ausbildungszeit. Im 3. Lehrjahr ist das mit 31 zu 34 ziemlich ausgeglichen. Die Antwort „zu lange“ kreuzte bei der Frage nach der Ausbildungszeit im MAZ in jedem Lehrjahr gerade ein Lehrling an.

 

„Ein guter Lehrabschluss ist eine solide Basis für eine künftige Karriere.“

Baumeister Norbert Blum, MAZ