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Kultur trifft Wirtschaft am Stephansdom

Erstes Netzwerktreffen von WKO im Bezirk in der Inneren Stadt nach langer Corona-Pause mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Religion und Kultur
Präsident Walter Ruck vor Publikum
© Florian Wieser

Hoch hinaus ging es am 30. Mai 2022 beim Businesstreffen von WKO im Bezirk mit dem Titel „City-Forum - Kultur trifft Wirtschaft“. Am Dachboden des Wiener Stephansdoms trafen Unternehmer der Inneren Stadt zusammen, um über die wirtschaftliche Zukunft der City zu diskutieren. Neben WK Wien-Präsident Walter Ruck und WK Wien-Bezirksobmann Dieter Steup begrüßten sie dort Dompfarrer Toni Faber und Künstlerin Billi Thanner, die über die Himmelsleiter und ihre Entstehungsgeschichte erzählten. Auch Bezirksvorsteher Markus Figl, seine Stellvertreterin Patricia Davis, Bundesspartenobmann Rainer Trefelik und Stadthauptmann Josef Koppensteiner gesellten sich zu den Gästen.

Der 1. Bezirk ist Wohnort, aber auch ein starker Wirtschaftsstandort und Tourismuszentrum. Er ist unsere Visitenkarte. Etwa 16.000 Menschen leben in der Inneren Stadt und 123.000 Beschäftigte arbeiten in den 11.870 ansässigen Unternehmen. An keinem anderen Wirtschaftsstandort ist der Platz so heiß umkämpft.
Walter Ruck, Präsident der Wirtschaftskammer Wien

Wie wird der 1. Bezirk noch attraktiver?

Um weiterhin als Geschäftsstandort und für die Touristen beliebt zu bleiben, muss sich der Bezirk weiterentwickeln. Daher erarbeitet die Wirtschaftskammer Wien derzeit einen Masterplan zur Attraktivierung der City. Dieser beinhaltet etwa Konzepte für eine Verkehrsberuhigung durch unterirdische Stellplätze und Mobilitätshubs, Beschattungsmöglichkeiten der Einkaufsgebiete sowie Ideen für die Neugestaltung des Schwedenplatzes.

Schon jetzt ist die Stadt wieder belebter. Einkaufen macht wieder Spaß. Die Maßnahmen zur Attraktivierung sollen zusätzlich dazu beitragen, die Menschen in die City zu locken. Und sie sollen zum Konsumieren anregen. Auch die Kultur trägt dazu bei.
Dieter Steup, WK Wien-Bezirksobmann für den 1. Bezirk

Himmelsleiter - Zeichen der Hoffnung und Publikumsmagnet

Toni Faber setzt sich als Dompfarrer nicht nur für Spiritualität, sondern auch für Kultur im Stephansdom ein. Gemeinsam mit Künstlerin Billi Thanner kreierte er die Idee der Himmelsleiter, die dank der finanziellen Unterstützung von Unternehmerin Ursula Simacek seit Ostern 2021 nachts den Südturm erstrahlen lässt. Es wurde mehr als nur ein Zeichen der Hoffnung, die schwierige Zeit Sprosse für Sprosse zu meistern. „Es ist ein Landmark geworden. Es kamen sehr viele positive Rückmeldungen“, zeigt sich Dompfarrer Faber erfreut. Daher wurde das Projekt mehrmals verlängert. Die „biblische Jakobsleiter“ wird noch bis 12. Juni 2022 leuchten. "Und wenn ein Wunder passiert, wird es noch einmal verlängert", meint Faber.

Abschließend spannt Künstlerin Billi Thanner den Bogen von der Kultur zurück zur Wirtschaft: 

Künstler sind auch Unternehmer. Künstler wollen erfolgreich sein. 2020 war ein schlimmes Jahr mit viel Ungewissheit für uns alle. Mit der Himmelsleiter wollte ich Zuversicht spenden.
Billi Thanner, Künstlerin

Und das ist ihr gelungen. Mit ihrer Kunstinstallation hat sie vielen Hoffnung und Freude bereitet. 

Kultur trifft Wirtschaft am Stephansdom