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Favoriten: Der Name ist Programm

Der ruhige Kurpark Oberlaa samt Therme auf der einen Seite, die belebte Favoritenstraße samt Bahnhof auf der anderen. Favoriten punktet mit Traditionsbetrieben und Angeboten für die Jugend.   

Teich, menschenleere Wiese, Sonnenuntergang
© WKW/Lenzenweger Sonnenuntergang am Wienerbergteich
Sie sind in ganz Wien bekannt, traditionsreiche Betriebe wie der 1913 gegründete Atzler mit seinem breiten Sortiment für Haushaltswaren, oder Berufsbekleidungsspezialist "der Walter”, das Elektrofachgeschäft Oswald, Installateur Marvan, der Eissalon Tichy und viele mehr. Sie alle sind an der Favoritenstraße, oder rund um den Reumannplatz angesiedelt. Dieses Einkaufsgebiet ist vielseitig, denn es reihen sich moderne Geschäfte, bekannte Ketten und Familienbetriebe aneinander.

Mehr als 70 davon haben sich im Einkaufsstraßenverein "Wiens Favoriten" zusammengeschlossen. Sie vernetzen einander unter der Führung von Vereins-Obmann Martin Heuberger, dem ansässigen Apotheker, und lassen sich viele Aktionen einfallen, um mit ihren Kunden in Kontakt zu bleiben. Vor allem über die Sozialen Medien erreichen sie das junge Zielpublikum. Grätzelreporterin Xenia berichtet via Facebook, Instagram und Tiktok aus ihrem Lieblingsbezirk Favoriten. 

An die Favoritenstraße grenzt - wichtig für die Nahversorgung - der Viktor-Adler-Markt, samt Bauernmarkt in der Leibnizgasse. Dort erlebt man noch das laute und originelle Rufen der Verkäufer, das einen Besuch unterhaltsam macht. 64 Stände, Verkauf und Gastronomie, bieten dort ein gefragtes Angebot, denn der Markt ist zu jeder Tageszeit gut frequentiert. 2020 wurden in der Favoritenstraße auf der Höhe des Markts mehr als 30.000 Passanten gezählt. 

Bevölkerung und Wirtschaft

Favoriten ist der bevölkerungsreichste Bezirk von Wien. Die Mehrheit der rund 210.000 Bewohner im 10. Bezirk ist zwischen 25 und 34 sowie zwischen 45 und 64 Jahre alt. Der Bezirk wächst weiter. 2038, so die Prognosen, sollen um 30.000 Menschen mehr in Favoriten angesiedelt sein. 
Die rund 9200 Unternehmen kommen aus mehr als 580 unterschiedlichen Branchen. Rund 90.000 Menschen arbeiten im Bezirk. Die Top-3-Branchen in der Erdgeschoßzone belegt der Lebensmittelhandel, Marktfahrer und Restaurants. 

Insgesamt gesehen dominieren IT-Dienstleistungen vor dem Kleintransporteurgewerbe.
Iris Einwaller ist für Favoriten die Obfrau der Wirtschaftskammer Wien. Sie setzt sich für die Anliegen der Betriebe im Bezirk ein.

Favoriten ist in jeder Hinsicht vielfältig. Das spiegelt sich natürlich auch im Unternehmertum wider und ist eine riesige Chance für den Bezirk. Mein Ziel ist es, als Schnittstelle zwischen Bezirk, Wirtschaftskammer und Bürgern zu fungieren und alle Unternehmen in Favoriten gleichermaßen zu betreuen und zu vernetzen.
Iris Einwaller, WK Wien-Bezirksobfrau für Favoriten

Drehscheibe Hauptbahnhof

Der Hauptbahnhof (ehemals Südbahnhof) ist seit 2015 im Vollbetrieb. Täglich fahren dort 1067 Züge. In der Bahnhofcity kann man auf zwei Ebenen in 80 Shops einkaufen, bevor man auf Reisen geht. 

Neue Stadtviertel

Südlich des Hauptbahnhofs ist das Sonnwendviertel entstanden. Es ist rund 30 Hektar groß, insgesamt werden rund 5500 Wohnungen für etwa 13.000 Menschen entstehen. Ein weiteres Projekt ist das Stadterneuerungsprogramm WieNeu+. Es betrifft das Grätzel zwischen Landgutgasse und Inzersdorferstraße, das mit Sanierungen, Grätzelinitiativen und Energielösungen attraktiver gemacht werden soll. 

Böhmischer Prater

Bald beginnt die Saison für das Vergnügungsangebot des Böhmischen Praters beim Erholungsgebiet Laaer Wald - am 4. März öffnen die Fahrgeschäfte ihre Pforten. Unter anderem ein Drehorgelmuseum und ein Ringelspiel, das um 1890 erbaut und vor einigen Jahren restauriert wurde. Den Auftakt im Jahresprogramm des Ausflugziels, das schon seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Vergnügungsort der Wiener ist, macht das Osterfest am 17. April.

Arena für König Fußball

Das Zuhause des Fußballklubs Austria Wien, der „Violetten”, ist in der Generali Arena am Laaer Berg. Das Stadion bietet bis zu 17.500 Zusehern Platz. Neben den Sportveranstaltungen kann die Arena auch als Eventlocation für Firmenfeiern, Kulturveranstaltungen und vieles mehr gebucht werden. 

Kurpark Oberlaa

Am Südosthang des Laaerbergs ist aus dem Areal der „Wiener Internationalen Gartenschau 1974” der Kurpark entstanden. Auf einer Größe von rund 608.600 Quadratmetern befinden sich viele Freizeiteinrichtungen. Teiche, in verschiedenen Themenbereichen, etwa jener im japanischen Garten, Kinderspielplätze, eine Skate-Anlage, Spieltische für Schach und einige Gastronomieangebote. Am Rande des Kurparks, direkt an die U1 angebunden befindet sich die Therme Wien.   

Kulturangebot

1891 wurde die Wiener Brot- und Gebäckfabrik in Wien gegründet. Das Firmenlogo - ein Anker - begründete ihren späteren Namen. In unmittelbarer Nachbarschaft zur noch bestehenden Produktion steht das Areal in der Absberggasse ganz im Zeichen von zeitgenössischer Kunst. Auf insgesamt 68.000 Quadratmetern befinden sich multifunktionale Hallen, Galerien, Ateliers und Gastronomie.  

Naherholung am Wienerberg

Zwischen der Eibesbrunner- und der Neilreichgasse liegt mit 123 Hektar ein weiteres Naherholungsgebiet in Favoriten. Es wurde in den 1980-er Jahren geschaffen und ist zur Gänze als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen. Hier kann man laut Stadt Wien noch einige Tierarten finden, die vom Aussterben bedroht sind - wie etwa die Europäische Sumpfschildkröte. 

Landwirtschaft in Rothneusiedl

Weinbergschnecken als Nutztiere züchtet Andreas Gugumuck in Rothneusiedl am Liesingbach. Im Süden von Favoriten wird Landwirtschaft betrieben. Laut Landwirtschaftskammer gibt es insgesamt noch 35 landwirtschaftliche Betriebe - Feldgemüse, Waldwirtschaft und auf etwa 25 Hektar wird Wein angebaut. Angrenzend entsteht der "Zukunftshof", eine Genossenschaft bei der sich Andreas Gugumck im Vorstand engagiert. Das Projekt beschäftigt sich mit Stadt-Landwirtschaft, Nahversorgung und Stadtentwicklung.