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Betriebe in Simmering weiter stärken

Marie-Louise Prinz will als neue Bezirksobfrau der Wirtschaftskammer Wien in Simmering vor allem auf Vernetzung setzen

Im Bild: Joe Witke und Marie-Louise Prinz
© Florian Wieser
Ich trete in große Fußstapfen”, sagt Marie-Louise Prinz, die neue WK Wien-Bezirksobfrau im 11. Bezirk. Sie hat Anfang des Jahres Joe Witke abgelöst. Die gebürtige Simmeringerin möchte die Wirtschaft stärken. „Als Kind habe ich mir auf der Simmeringer Hauptstraße ein Kipferl gekauft, heute betreue ich die Betriebe, die dort ansässig sind”, so Prinz. Sie führt seit 2014 eine Eventagentur. Als es während der Corona-Krise nur wenige Veranstaltungen auszurichten gab, hat sie den Lehrabschluss und die Meisterprüfung für Denkmal- Fassaden und Gebäudereinigung absolviert.

Als ich mich selbstständig gemacht habe, war ich froh, über Infos von anderen Unternehmerinnen und Unternehmern. Jetzt möchte ich meine Erfahrungen weitergeben und anderen helfen.
Marie-Louise Prinz, WK Wien-Bezirksobfrau für Simmering

Kommunikation stärken

In erster Linie möchte sie bei der Belebung der Einkaufgebiete in Simmering mithelfen.

Ich möchte die Vernetzung intensivieren. Familienbetriebe, alteingesessene Betriebe oder Jungunternehmer jeglicher Herkunft - wenn wir an einem Strang ziehen, stärkt das die Wirtschaft.
Marie-Louise Prinz

Darüber hinaus ist ihr die Arbeit mit Jugendlichen ein Anliegen. Sie möchte gemeinsam mit Gewerbebetrieben und Schulen Projekte starten, um Wirtschaftsdenken an Junge weiterzugeben. Hier knüpft sie gleich an ein Projekt an, das Joe Witke gestartet hat. Bei einem Wettbewerb gestalteten Jugendliche Plakate zum richtigen Umgang mit E-Scootern. Die Plakate der Gewinner werden gedruckt und in den Geschäften vor Ort ausgehängt.

Nähe zu den Betrieben wichtig

Joe Witke hat als Vertreter der WK Wien vieles auf den Weg gebracht. „Die rasche Hilfe nach dem großen Brand 2019 war besonders wichtig. Wir haben vor Ort Beratungen und finanzielle Hilfe bereitgestellt, um die betroffenen Betriebe zu unterstützen”, so Witke. Darüber hinaus sieht er noch Handlungsbedarf bei der Umgestaltung des Enkplatzes oder bei der Anbindung des Industriegebiets an die Öffis. „Die Vertretung der Kammer in den Bezirken hat sich schon oft bewährt”, so Witke, der seiner Nachfolgerin viel Erfolg wünscht.