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Die Reise in die Digitalisierung beginnt mit einem guten Plan

Auf welche Trends muss sich der stationäre Handel in Zukunft einstellen und wie bringt man die Kunden von der Couch wieder ins Geschäft? Experte Martin Huber weiß die Antwort.


Andreas Schwarz und Martin Huber
© Ajdari/WKW v.l.: Martin Huber, Andreas Schwarz

Bei einem der ersten Online-Businesstreffen, des WK Wien-Bezirksobmanns in Meidling, Andreas Schwarz, war der Digitalisierungsexperte Martin Huber - Unternehmer und Architekt aus Meidling - zu Gast. Er sprach über digitale Lösungen für den stationären Handel.

Huber ist überzeugt, dass Unternehmen die sich hybrid weiterentwickeln und Kunden ermöglichen, sowohl im Geschäft als auch außerhalb der Öffnungszeiten online einzukaufen, zu den Gewinnern gehören. Er hat drei Trends identifiziert, auf die sich der stationäre Handel einstellen muss. Wichtigster Schritt in Richtung Digitalisierung sei ein Gesamtkonzept, wie der stationäre Auftritt durch Architektur, Interieur und digitale Expertise optimiert werden kann.

Wohlfühlfaktor

In unserer Wohlfühlgesellschaft wollen die Kunden sich in stationären Geschäften genauso wohlfühlen wie zu Hause. Sie wollen Momente der Freude erleben, eingeladen werden und etwas zusätzlich zu ihren Einkäufen in Erinnerung behalten. Gerade jetzt ist die perfekte Zeit, um kleine Events zu veranstalten.

Feiern Sie alle Kunden und Mitarbeiter. Malen Sie stationär und digital Ihre Kommunikationsräume neu und erzählen Sie Geschichten wie aus 1000 und einer Nacht.
Martin Huber

„Einkaufen mit allen Sinnen”, sei der Slogan, um das Einkaufserlebnis wieder zu entdecken und wieder mehr Kunden für das stationäre Geschäft gewinnen.

Hybride Geschäfte

Hybride Geschäfte verbinden ihre stationären und digitalen Maßnahmen zu einem nutzerorientierten Einkaufserlebnis.

Es ist ein absolutes Muss, im Geschäft auf den digitalen Auftritt hinzuweisen und auch umgekehrt. Nur wer seine Kunden erfolgreich motiviert, ihr individuelles Einkaufserlebnis im stationären Geschäft mit dem digitalen Einkaufserlebnis zu verbinden, wird mittel- bis langfristig interessant bleiben.
Martin Huber

Wie hoch der Digitalisierungsgrad sein soll, hänge von den vorhandenen Stärken und Schwächen ab. Besser man bespiele weniger Medienkanäle intensiv, als zu viele. Wichtig sei, dass das Geschäft der Ausgangs- und Endpunkt von Social Media-Geschichten ist.

Digitale Sehenswürdigkeiten

Huber ist der Meinung, dass jedes Geschäft das Potenzial hat eine berühmte Sehenswürdigkeit zu werden, das bedeutet die Inszenierung von ‚Wow-Erlebnissen’ von denen Kunden eifrig ihrer Community auf Social Media berichten. Auch ein kleines Geschäft könne mit der Gestaltung von „Instagrammable Places” - Foto, oder Selfie-Plätzen - auffallen, Orte, an denen sich Kunden selbst inszenieren.