th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Neue digitale Arbeitswelt

Ein Chat aus dem Home-Office zwischen Architekt und Digitalisierungsexperte Martin Huber und WK Wien-Bezirksobmann Andreas Schwarz wie Corona unsere Arbeitsweise verändert
Andreas Schwarz und Martin Huber
© WKW/Ajdari Andreas Schwarz und Martin Huber im Europlaza (vor Corona)

Andreas Schwarz: Innovationen und Digitalisierung sind Themen, die uns bereits seit Jahren in der Wirtschaft begleiten. Als WK Wien-Bezirksobmann für Meidling habe ich diese Themen bereits mehrmals aufgegriffen und mit Businessveranstaltungen etwa zum Thema Onlinemarketing und Cybersicherheit untermauert (siehe Links in der Sidebox). Wir haben versucht, das Thema des digitalen Zeitalters für unseren Meidlinger-Betriebe präsent zu halten und in den Vordergrund zu stellen. Denn in Zeiten wie diesen ist die digitale Kommunikation im Vormarsch und für alle Geschäftstreibenden von Vorteil.
Unser Bezirk ist vielfältig. Wir finden hier in Meidling alles - vom kleinen Nahversorger bis hin zu den großen und internationalen Industriefirmen. Ein gutes Beispiel ist der Europlaza: Mit seinen namhaften und innovativen Firmen ist er ein wichtiger Wirtschaftsstandort in Wien. Unser Businesstreffen "Der Anfang der (digitalen) Arbeitswelten", das mit Ihnen als Gastvortragenden am 1. April stattfinden hätten sollen, wird zwar zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Dennoch: Gerade in dieser Ausnahmesituation beschäftigt Unternehmer in Meidling ebenso wie in ganz Wien, Österreich und auf der ganzen Welt das Thema Digitalisierung mehr denn je.  Wie geht es Ihnen? Wie gestaltet sich gerade Ihr Arbeitstag?

Martin Huber: Dieser Tage erleben wir so viele gemeinsame Fortschritte mit unseren Kunden, Partnern und Mitarbeitern. Die vielen Videokonferenzen aus unseren Home-Offices beleben reale Räume sowie spannende neue Ein- und Ausblicke werden möglich. So dürfen wir ein bisschen mehr privater werden, wenn wir beruflich sprechen und einander in anderen Räumen sehen. 

Andreas Schwarz: Wie stellen Sie sich persönlich die Arbeitswelt der Zukunft vor? Welche Potentiale und Chancen sehen Sie für Unternehmer in der derzeitigen Ausnahmesituation? 

Martin Huber: In Zukunft werden wieder die Qualitäten der privaten, halböffentlichen und öffentlichen Räume regional und innovativ verstärkt. Wir können und müssen unsere Umgebung zeitgemäß anpassen, sowohl für reale wie auch digitale Begegnungen von Mitarbeitern und/oder Kunden. Für die Arbeitswelten der Zukunft sehe ich diese vier Bürotrends: 

  • "Schrumpfende Büros“ weil viele Arbeitsabläufe raumeinsparend digitalisiert wurden,
  • "Pop-up-Büros" um schneller, flexibler und günstiger zu arbeiten, 
  • "Grünraumbüros" um mit Pflanzen und Freiraumelementen ein gesundes Raumklima zu gestalten und
  • vor allem wird das Büro zu einer "real und digital verbindende Begegnungszone", um die besten Fachkräfte zu halten und Kunden individuell zu begeistern. 
  • Gemeinsam können wir die Welt jetzt positiv verändern.


Andreas Schwarz: Wie sieht das in der Praxis aus? Was raten Sie Unternehmen, die gerade jetzt erkennen, dass sie in punkto „Digitalisierung“ noch nicht fit sind und sich rüsten müssen? Wie werden sie digital erfolgreich?

Martin Huber: Wenn wir es jetzt schaffen, gemeinsam die Qualitäten von Home-Office und Online-Shopping in die Zeit nach Corona zu übertragen, Büros und Geschäfte dementsprechend zu adaptieren, werden wir uns alle beim Arbeiten und beim Einkaufen auch wieder entspannter und wohler fühlen. Das Wichtigste ist: Werden Sie sichtbarer! Ihre Geschäfte könnten beim Umsetzen Ihrer digitalen Maßnahmen stärker zum Ausgangs- und Endpunkt der individuellen Customer Journey – d.h. die Summe aller Kontaktpunkte während eines Kaufprozesses - werden um digitaler erfolgreich zu werden. Geschäfte und Schaufenster könnten als großes Kino gesehen werden, welches das Einkaufen zu einem Erlebnis macht, bei Kunden Wow-Effekte auslöst und in Erinnerung bleibt. Kunden möchten verführt werden, Emotionen sehen und vor allem zeigen. 
Wer jetzt seine Geschäftsräumlichkeiten - ich spreche jetzt sowohl vom Raum wie auch von der Internetpräsenz - so umgestaltet, dass sie zur Begegnungszone werden, mit viel Wohlfühlqualität, langer Aufenthaltsdauer und sozialer Interaktionsmöglichkeit, der wird erfolgreicher werden. Real und digital wird eins, da führt kein Weg dran vorbei. 

Andreas Schwarz: Vielen Dank für den interessanten Chat! Bleiben Sie gesund und ich freue mich schon auf die Zeit, wenn ich Ihnen wieder die Hand schütteln darf!

Tipp: 
Halten Sie vor allem jetzt Ihre Newsletter-Datenbank aktuell, um Ihre Kunden, Kooperationspartner und Lieferanten rasch per Mail zu erreichen und mit wichtigen Infos zu versorgen! 


Weitere Tipps finden Sie in der Sidebox!