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Trends für den stationären Handel

Erstes WKOimBezirk-Online-Businesstreffen für Simmeringer und Meidlinger Unternehmer
Online-Businesstreffen
© hubergestaltung.at

Wie sieht der optimale Weg für den stationären Handel in herausfordernden Zeiten wie diesen aus? Corona hat die Menschen räumlich distanziert. Digitalisierungsexperte Martin Huber stellte im Rahmen des ersten Online-Businesstreffens von WKOimBezirk am 28. April 2020 drei Trends vor, die dafür sorgen sollen, dass die Kaufkraft wieder ins Geschäft zurückkehrt: Kunden wollen sich in Geschäften wie zu Hause fühlen (Trend 1), erwarten hybride Geschäfte, in denen sie sowohl real als auch digital 24/7 einkaufen können (Trend 2) und lieben fotogene „instagrammable“ Plätze. In Zukunft werden Einkaufserlebnis und individuelle Standortinszenierung noch mehr im Mittelpunkt stehen.

"Ich sehe das digitale Schaufenster als Chance für leerstehende Geschäftslokale in guter Lage.“ 
Andreas Schwarz, Bezirksobmann für den 12. Bezirk

 

"Entscheidend wird hier der Quadratmeterpreis der Auslage sein, den die Vermieter verlangen.“ 
Joe Witke, WK Wien-Bezirksobmann für den 11. Bezirk 

Trend 1:  Kunden wollen sich in Geschäften wie zu Hause fühlen …

… sich entspannen und individuell angesprochen werden. Digitalisierungsexperte Huber rät: „Werden Sie sichtbarer! Ihre Geschäfte könnten beim Umsetzen Ihrer digitalen Maßnahmen stärker zum Ausgangs- und Endpunkt der individuellen Customer Journey - d.h. die Summe aller Kontaktpunkte während eines Kaufprozesses - werden, um sowohl real wie auch digital erfolgreicher zu werden.“  

Trend 2: Kunden erwarten sich hybride Geschäfte,..

in denen sie lustvoll sowohl real wie auch digital 24/7 und 365 Tage im Jahr einkaufen können. Viele stationäre Händler sprechen derzeit über Einsparungsoptionen“, so Huber und nennt folgende Beispiele: Flächenreduktionen, Flächenoptimierungen, Out-Sourcing, Lager und Shop trennen, Shop-in-Shop-Systeme, Partnermodelle, Mobile Konzepte. 
„Wer sich hybrid weiterentwickelt und Kunden ermöglicht, sowohl im Geschäft als auch außerhalb der Öffnungszeiten online einkaufen zu können, gehört zu den Gewinnern“, weiß der Digitalisierungsexperte: „Wer nur auf den digitalen Weg setzt, wird kurzfristig dazugewinnen, allerdings später wieder an Umsatz verlieren.“

Trend 3:  Kunden lieben „Instagrammable Places“,..

um sich räumlich beim Einkaufen zu inszenieren. Mittlerweile erwarten Kunden sowohl reale wie auch digitale Warenverfügbarkeit. Außerdem wünschen sie sich auf ihre Bedürfnisse angepasste Einkaufsmöglichkeiten. Kundenzentrierte stationäre Geschäfte werden daher noch wichtiger werden. „In Zukunft werden Einkaufserlebnis und individuelle Standortinszenierung noch mehr im Mittelpunkt stehen. Im besten Fall werden die Kunden zu Fans, die ihrer Community live vom Einkaufserlebnis berichten und diese aktivieren - z.B. via Instagram, Facebook und WhatsApp. Kunden sind dem Unternehmer in Sachen Social-Media-Nutzung oftmals zwei Schritte voraus und wir können daher von ihnen lernen“, so Martin Huber.

Positive Rückmeldungen von Webinar-Teilnehmern

  • Marie-Louise Prinz (Movents): „Vielen Dank für die Einladung zu dem ersten Businesstreffen im Bezirk! Das Thema war sehr interessant! Eine tolle Initiative – endlich geht auch der Bezirk ‚online‘.“

  • Georg Melkus (Mstyle): „Vielen Dank für die Organisation des wirklich interessanten Online-Businesstreffens. Technisch ist natürlich der erste Event dieser Art eine Herausforderung – ich freue mich auf die Zusendung der Folien des Vortrags.“

  • Pietro Scala (Klingenboutique): „Der Vortrag war sehr interessant. Mir hat das Online-Treffen sehr gut gefallen. Die aktuelle Krise erfordert Flexibilität und mehr Verständnis für digitale Medien. Solche Art von Businesstreffen sind tolle Schritte in die richtige Richtung.“