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Regionales Handwerk in Penzing #wiederimgschäft

Penzing hat wieder offen! In die Grätzeln und Einkaufsstraßen kehrt Schritt für Schritt wieder Leben ein. 
Ludwig Kyral
© Mag. Barbara Lachner Im Bild v.l.: WK Wien-Bezirksobmann Andreas Eisenbock, Kunstspengler und Gürtler Ludwig Kyral und Obfrau des Einkaufsstraßenvereins "Einkaufen in Alt-Penzing" Elisabeth Kohl

Dieses Stück Normalität freut sowohl Bewohner wie auch Unternehmer im Bezirk. Das zeigte sich auch kürzlich bei Betriebsbesuchen von WK Wien-Bezirksobmann Andreas Eisenbock. "Es freut mich, zu sehen, wie die Penzinger Betriebe in dieser Zeit zusammenhalten und kreativ sind. Und es ist mir ein besonderes Anliegen, nachzufragen, wie es den Unternehmern geht und wie ich sie persönlich unterstützen kann," fasst Andreas Eisenbock, WK Wien-Bezirksobmann für Penzing, die Stimmung im Bezirk zusammen. 

"Mein Appell an alle in Penzing: Jeder kann jetzt einen großen Beitrag zur Unterstützung unserer Betriebe leisten: Kaufen wir unsere Produkte und Dienstleistungen möglichst regional – am besten in Penzing. Einen guten Überblick bietet die Online-Plattform nahundoffen.at. So können wir sicherstellen, dass wir unsere Nahversorger erhalten und sie somit #wiederimgschäft bleiben. Diese sind Teil unserer Lebensqualität und unverzichtbar für unser lebenswertes Penzing."
Andreas Eisenbock, WK Wien-Bezirksobmann für Penzing

Tradition und Handwerk im 14. Bezirk

Ludwig Kyral
© Mag. Barbara Lachner

Kunstspengler und Gürtler Ludwig Kyral betreibt seinen Meisterbetrieb in der Cumberlandstraße 24 schon in vierter Generation. Mit Erfahrung und Liebe verarbeitet er unterschiedlichste Metalle zu kunstvollen Objekten wie etwa Bauornamente, Metallkunst im Sakralbereich (etwa für Gräber) oder Designobjekte - zum Beispiel Luster für Zuhause oder für bekannte Kaffeehäuser wie die von Familie Querfeldt (Landtmann). Sogar einen Prototyp für ein Beatmungsgerät hat er in der Corona-Zeit gebaut. "Für die Entwicklung des Prototyps habe ich nichts verlangt. Das war mein Beitrag für die Gesundheit“, erzählt Spenglermeister Kyral und blickt auf die letzten Monate zurück: "Am Anfang war es eine Vollbremsung! Derzeit habe ich nur etwa 50 bis 60 Prozent des normalen Umsatzes. Übrigens: Wir reparieren gerne! Man muss nicht alles neu kaufen."

Blumen Krepela
© Mag. Barbara Lachner Im Bild v.l.: Thomas Krepela und Andreas Eisenbock

In den vergangenen Tagen herrschte in der Linzer Straße wieder reges Treiben - sowie gleich nebenan in der Lorenz-Weiß-Gasse 4 bei Blumen Krepela. Das war nicht immer so. Die "ungewöhnlichen Umstände" des Shutdown nutzte Familie Krepela, um einen Webshop einzurichten. „Ab der zweiten Woche wurde er von den Kunden sehr gut angenommen. Dank Kurzarbeit und Webshop konnten wir die Krise gut überbrücken“, berichtet Thomas Krepela, dessen Urgroßvater im Jahre 1918 hier eine Baumschule errichtete: "Wir haben ganz einfach ohne Termin ausgeliefert, weil ja sowieso alle zuhause waren." Und auch heute brauchen die Kunden für ihren Einkauf nicht das Geschäft betreten. Denn die Blumen können über einen von außen zugänglichen 1,5 Meter breiten Verkaufstisch bezahlt werden. Und was wurde zum Vatertag gekauft? "Für einen Papa gab’s eine Eiche," so Krepela.

Blumen Krepela - Verkaufstisch
© Mag. Barbara Lachner

Peter Schleifer ist seit 33 Jahren Podologe. Seine genaue Analyse von Haltung, Bewegung und Fußstellung erfolgt seit jeher - und nicht erst seit Corona - unter strengeren hygienischen Standards. Die Produktion der Einlagen findet teils von Hand teils maschinell einen Stock unter dem Geschäft in der Hütteldorfer Straße 181 statt. Für seine Kunden war er zwar während des Shutdown immer telefonisch erreichbar, um zu beraten und medizinische Notfälle zu lösen. Dennoch berichtet Schleifer: "Die Corona-Krise war momentan einmal ein Schock – wie eine Kriegsansage. Aber dann habe ich sofort meine erste Hausaufgabe gemacht und Kurzarbeit für die Mitarbeiter beantragt. Dank unserer Stammkunden und guten Kundenpflege haben wir es mit einer kleinen Delle überstanden.“ 

Der Schleifer
© Mag. Barbara Lachner Im Bild v.l.: Andreas Eisenbock und Podologe Peter Schleifer

Lokale Betriebe unterstützen

Mit der Fortsetzung der Kampagne „Wer Wien liebt, kauft in Wien ein!” lädt die Wirtschaftskammer Wien unter dem Hashtag #wiederimgschäft alle ein, ihre lokalen Nahversorger - Händler, Erzeuger und Dienstleister - mit ihrem Einkauf zu unterstützen. Weitere Infos darüber sowie zu den Betrieben und Aktivitäten in den Penzinger Einkaufsstraßenvereinen Einkaufen in Alt-Penzing, Einkaufskreis Hütteldorf und Linzer Straße unter einkaufsstrassen.wien
Die ersten Businesstreffen für alle Penzinger Unternehmer sind schon in Planung genauere Details folgen.

Der Schleifer
© Mag. Barbara Lachner