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Die Zukunft der Lehrausbildung mit Ali Mahlodji

WKOimBezirk ON AIR – Penzing: Die Sendung vom 3. März 2021 zum Nachlesen und Nachsehen
WKOimBezirk ON AIR - Penzing
© WKW/Lenzenweger

Was macht einen Lehrbetrieb attraktiv für Auszubildende und Fachkräfte in spe? Wie und wo finden heute Unternehmen und Lehrlinge zueinander? Und was motiviert Mitarbeiter, langfristig im Unternehmen zu bleiben? Gute Antworten und praxisnahe Tipps gab EU-Jugendbotschafter und Trendforscher Ali Mahlodji im Gespräch mit WK Wien-Bezirksobmann Andreas Eisenbock in der Sendung WKOimBezirk ON AIR - Penzing. 

Sendung verpasst? Oder nochmals ansehen?

Das ausführliche Gespräch mit Ali Mahlodji und Andreas Eisenbock sowie Videobeiträge von Lehrbetrieben aus Penzing, die ihre Erfahrungen schildern, finden Sie hier:  

Beim Videodreh wurden alle Teilnehmer negativ auf COVID-19 getestet und Sicherheitsmaßnahmen eingehalten.

Das passende Match

Als WK Wien-Bezirksobmann für Penzing schafft es Andreas Eisenbock immer wieder, Betriebe im 14. Bezirk und junge, lernfreudige Talenten erfolgreich zu vernetzen. „Man muss beide Seiten kennen: Es ist wichtig zu wissen, sowohl wie junge Menschen als auch die Unternehmen ticken und vor welchen Herausforderungen sie stehen. Hier agiere ich als neutraler Vermittler“, berichtet Andreas Eisenbock. 

Andreas Eisenbock
© Mag. Barbara Lachner Andreas Eisenbock, WK Wien-Bezirksobmann für Penzing
Viele Betriebe haben gar keine Zeit, aktiv nach Lehrlingen zu suchen. Da unterstützt vor allem die Lehrlingsstelle der WK Wien. Außerdem dient die Bezirkszeitung, mit der ich hier zusammenarbeite, als Plattform für lehrlingssuchende Betriebe im Bezirk. Unternehmen rate ich auch etwas Geduld für die Ausbildung junger Menschen aufzubringen und ihnen ihren Freiraum zu lassen.
Andreas Eisenbock, WK Wien-Bezirksobmann für Penzing

Lehrberufe schmackhaft machen

"Wenn du eine Lehre machst, bist du aufgrund des Fachkräftemangels viel eher auf der sicheren Seite als mit Matura! Und es gibt so viele tolle Kombinationen – Lehre mit Matura oder sogar mit Studium", verrät Ali Mahlodji:

Ali Mahlodji
© Gregor Nesvadba Ali Mahlodji, EU-Jugendbotschafter und Trendforscher

Das wichtigste ist, junge Menschen dabei zu begleiten, nicht die Neugierde zu verlieren. Hinter allen Dingen, die uns umgeben, sind Arbeitsplätze, mit denen man Geld verdienen kann. Wenn zum Beispiel jemand gerne am Computer spielt, ist es wichtig, ihm zu vermitteln, dass sich dahinter Arbeitsplätze befinden. Da sitzen Menschen dahinter, die sich das Spiel überlegt, die Grafik, die Programmierung und die Verpackung gemacht haben.
Ali Mahlodji, EU-Jugendbotschafter und Trendforscher 

3 einfache Tipps von Ali Mahlodji für die Lehrlingssuche

  • Fragen Sie Ihre eigenen Lehrlinge, wie sie die Suche angehen würden.
  • Lassen Sie Ihre jungen Mitarbeiter Beiträge oder sogar eine Kampagne für den Social-Media-Kanal entwickeln.
  • Achten Sie darauf, dass Ihre eigenen Mitarbeiter als Botschafter agieren und etwa in ihrem Familien- und Freundeskreis gut über Ihr Unternehmen sprechen.

Werde mal Erwachsen, dann kannst du mitreden – ganz falsch

Ältere können von jungen Menschen genauso viel lernen wie umgekehrt, weiß Mahlodji. Es ist ein Thema der Wertschätzung, auch Auszubildende von Anfang an in Entscheidungsfindungen mit einzubeziehen und eigene Ideen umsetzen zu lassen. „So wachsen junge Menschen über sich hinaus“, verrät der EU-Jugendbotschafter.

Dieser Rat gilt fürs ganze Leben

„Denkt nicht, dass Erfolg etwas ist, was vererbt wird. Die Qualität deines Lebens hängt davon ab, wie fleißig du bist! Ich habe mich einmal bei einem Unternehmen 70 Mal beworben“, erzählt Mahlodji und er hat diesen Job tatsächlich bekommen. Wie er das geschafft hat, verrät er in der Sendung „WKOimBezirk ON AIR“ vom 3. März 2021. „Lehrlinge sind die Zukunft unserer Wirtschaft. Denn was wir brauchen, sind qualifizierte Fachkräfte“, ergänzt Andreas Eisenbock.

Tipp!
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