th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close icon-window-edit icon-file-download icon-phone xing whatsapp wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Offen während Corona

Drei Geschäftsleute aus Ottakring im Interview – Teil 1: Interview mit Nikola Neskovic, Geschäftsführer von CS nine GmbH (IT-Branche)
Nikola Neskovic und Verena Wiesinger
© Nikola Neskovic Im Bild: Nikola Neskovic und Verena Wiesinger

Verena Wiesinger, WK Wien-Bezirksobfrau für Ottakring: 
Was war bislang die größte Herausforderung für Ihr Geschäft seit Beginn von Corona?

Nikola Neskovic, Geschäftsführer von CS nine GmbH:
Spontanität, Flexibilität und Kreativität bestimmen den Alltag. Es gibt sehr viele Variablen, mit denen man umgehen und arbeiten muss. Nichts ist fix, alles in Bewegung. 

Verena Wiesinger
Welche Unterschiede zur „Vor–Corona-Zeit“ haben Sie beobachtet? 

Nikola Neskovic:
- In Bezug auf Geschäftspartner: Die Zeit habe ich intensiver erlebt, da man mehrere Termine an einem Tag als vorher schafft. 
- Und in Bezug auf die Auftragslage: Im März war es noch sehr stressig. Aber den April konnten wir bereits intensiv nutzen, um unser Produktportfolio zu erweitern. Auf einmal hatte ich die Zeit, langgeplante Projekte umzusetzen. So entstand unter anderem ein Issue Tracking System, ein konfigurierbares Ticketsystem in Zusammenhang mit Dokumenten und ein Taskboard, mit dem man Aufgaben nach Priorität reihen kann.

Verena Wiesinger:
Wie hat Sie die Zeit als Geschäftsmann verändert?

Nikola Neskovic:
Es hat mich massiv verändert! Zum einen waren die Mitarbeiter sehr verunsichert, obwohl wir eigentlich einen sicheren Job in der IT-Branche haben. Mir war es wichtig, das Team untereinander zu stärken, damit sie sich mehr austauschen. Aber auch zu den Zulieferern, gab es mehr Vernetzung. Außerdem habe ich durch mehr Transparenz, wie es um das Unternehmen steht, versucht Sicherheit zu signalisieren. Ich habe Zahlen präsentiert, die ich vorher so nicht präsentiert hätte.

Auch in Deutschland kommt die Software des Ottakringer IT-Unternehmens übrigens gut an. Die Gemeinde Kalbach im Landkreis Fulda machte dank des Wiener Softwareunternehmens CS nine einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung. Das System macht es möglich, dass Behördengänge wie etwa Antragstellungen völlig automatisiert über die Bühne gehen – mithilfe eines simplen Logins können Bürger so die gewünschte Dienstleistung auswählen, selbst alle Daten vervollständigen, Formulare ausfüllen und diverse Anträge per Mausklick stellen.

Weitere Infos in der Sidebox unter Links.