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Baustellen: Wirtschaftsmotor und Ärgernis

Die Bauwirtschaft eines Landes ist nicht selten Spiegelbild der gesamten Realwirtschaft. 

Baustelle
© WKW/Götz
Sie spürt als erstes etwaige Wirtschaftskrisen aufgrund zurückgehender Investitionen, löst aber ihrerseits bei guter Auftragslage entsprechende Booms in vielen anderen Wirtschaftszweigen aus. 

Daher eignen sich auch öffentliche Investitionen in Neubau- und Sanierungsarbeiten als Konjunkturmotor. 

Unabhängig von etwaigen wirtschaftspolitischen Überlegungen spüren vor allem bei innerstädtischen Baustellen in erster Linie die Anrainer die unangenehmen Auswirkungen der Bautätigkeiten.  

Auswirkungen auf die Geschäfte 

„Was für die einen oft nur kleinere Unannehmlichkeiten bedeutet (vermehrte Staubildung, weniger Parkplätze) kann für andere durchaus existenzbedrohend sein“, erklärt WK-Bezirksobmann Christian Enöckl

Längere Baustellenphasen direkt vor den Geschäften bedeuten meist Schwierigkeiten mit der Zulieferung sowie leider zu oft auch einen deutlichen Rückgang der Passantenfrequenz und somit weniger Umsatz.
Christian Enöckl

„Wenn dann im Zuge der Baustelleneinrichtung auch noch Schanigärten auf längere Zeit weichen müssen, kann das vor allem für die Kleinen recht schmerzhaft werden,“ fühlt Enöckl mit seinen Branchenkollegen aus der Gastronomie mit. „Für Kleinstbetriebe mit nur wenigen Sitzgelegenheiten im Innenraum ist der Schanigarten eine (wirtschaftlich überlebens-) wichtige Vergrößerung der Verkaufsfläche; erst recht in Zeiten wie diesen, in denen die Abstandsregeln aus der Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus eine signifikante Verminderung der Verabreichungsplätze und damit der Einnahmen mit sich bringen.“ 

Direkte Kompensation 

Enöckl hebt in diesem Zusammenhang erneut die Zusammenarbeit von Behörden und Wirtschaftskammer Wien auf allen Ebenen hervor (vgl. Artikel „Baustellen im Sommer“).

Allerdings kümmere sich derzeit kaum jemand um den Ersatz von baustellenbedingten Umsatzausfällen oder Ersatzflächen für Schanigärten. 

Um nun die negativen Folgen von Baustellen direkt vor der Geschäftsfront auf den Betrieb zu minimieren, bedürfe es neben der Eigeninitiative der Unternehmen (z.B. Baustellmarketing und Kundenbindungsprogramme) auch mehr Unterstützung durch den Bauträger – egal ob privat oder öffentliche Hand. 

 

Sie sind Unternehmer in der Brigittenau und haben auch ein paar Wünsche an die Bezirkspolitik? Schreiben Sie uns an wkoimbezirk-20@wkw.at!