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Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof

WKOimBezirk ON AIR - Brigittenau


Diskussionsrunde im Studio
© Bulant | WKW

Am Mittwoch, den 14. September 2022 wurde die Diskussionsrunde WKOimBezirk ON AIR - Brigittenau ausgestrahlt. Heuer befasste sich WK Wien-Bezirksobmann Christian Enöckl mit dem Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof.

Das 44 Hektar große Areal ist städtebaulich eine der bedeutendsten innerstädtischen Flächenreserven. Das Gebiet liegt zwischen rechtem Donauufer & Donaukanal und betrifft zwei Bezirke (2. und 20. Bezirk).

Auf dem ehemaligen Nordwestbahnhof werden ab dem Jahr 2024 etwa 10 Hektar als Freiraum gestaltet (großer Park), ca. 6500 Wohnungen errichtet (2/3 davon gefördert) sowie Bürostandorte und Gewerbeflächen entstehen.

Die Entwicklung des neuen Stadtteils bietet für den Bezirk die einmalige Möglichkeit, die angrenzenden Bezirksteile miteinander zu verbinden.
Christian Enöckl, WK Wien-Bezirksobmann für die Brigittenau

Im Vorfeld zur Sendung besuchte Enöckl Brigittenauer Unternehmen, deren Geschäftslokale in unmittelbarer Nähe des Nordwestbahnhofes liegen und befragte diese zur Neugestaltung. Obwohl das aktuelle Wissen über die Umgestaltung vage ist, freuen sich die Gewerbetreibenden auf die Umgestaltung und hegen große Erwartungen an den prognostizierten Zuzug als Belebung für ihre Geschäfte.

StadtentwicklungsexpertinDipl.-Ing. Ljuba Goger (sie betreut seitens der MA 21B Stadtteilplanung und Flächenwidmung das Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnhof) gibt in der Sendung interessante Einblicke wie Stadtentwicklung abläuft, warum was wie passiert und was beachtet werden muss - gerade am Beispiel Nordwestbahnhof.

Ziel für das Nordwestbahnhofareal ist ein durchmischtes Stadtquartier mit Raum für unterschiedliche Wohn- und Arbeitsformen mit einem großzügig dimensionierten öffentlichen Freiraum. Der neue Stadtteil soll bestehende umliegende Quartiere ergänzen. Die Nutzungsverteilung sieht rund 6% für Gewerbe, Handel und Dienstleistungen und etwa 16% für Büroflächen vor. Schwerpunktnutzungen für spezielle Einkaufs-, Gastronomie- und Veranstaltungsangebote werden der Bereich zwischen Stromstraße und Hellwagstraße im Norden des neuen Stadtteils, die geplante Einkaufsstraße in der Mitte des Areals mit Zentrumsfunktion (verlängerte Wallensteinstraße) und ein Bereich im Süden des Quartiers (für urbane Produktion am Park) bieten. Potenziale für Handel und Dienstleistungen sind in den Erdgeschosszonen der künftigen Bebauung an der wichtigen Nord-Süd-Verbindung entlang des Parks (Esplanade) zu sehen. Zwei alte Backsteingebäude, die erhalten werden sollen, bieten große Chancen für öffentliche Nutzungen (kulturell, gastronomisch).
StadtentwicklungsexpertinDipl.-Ing. Ljuba Goger

Enöckl ist überzeugt, dass das Gebiet großes Potential hat, das seitens der Stadt auch durchaus ausgeschöpft wird. Wichtig wären auch echte Querungen für den Individual- und Wirtschaftsverkehr, um auch wirklich eine Verbindung der bisher getrennten Bezirksteile zur erreichen. 


Wenn Sie Fragen zur Sendung und/oder wirtschaftliche Anliegen haben, schreiben Sie uns an wkoimbezirk-20@wkw.at.