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Stadtentwicklungsgebiet Neu Leopoldau

Ein alter Stadtteil erhält neues Leben
Stadtentwicklungsgebiet Neu Leopoldau
© WKW/Götz
Das Gebiet des ehemaligen Gaswerkes Leopoldau hat eine lange Geschichte industrieller Nutzung und ist vor allem eines – sehr groß, bereits versiegelt und lange nicht genutzt. Daher ist es nur logisch, dass das Areal der wachsenden Bevölkerung Floridsodorfs als Wohnraum, zur Freizeitgestaltung und für Gewerbeflächen zur Verfügung gestellt wird.
Bauplatzübergreifende Grünraumgestaltung, dezentrale Hochgaragen und Sondernutzungen für die denkmalgeschützten Gebäude sind die Eckpfeiler dieses neuen Stadtteils.

Größe und Lage und Verkehrsanbindung

Auf rund 13,5 Hektar entstehen seit dem Jahr 2018 - inklusive eines neuen Gemeindebaus - insgesamt rund 1.400 Wohnungen (500 sind bereits bezogen) mit Nahversorgung, sozialer Infrastruktur und viel Freiraum. Zusätzlich bieten 70.000m² Gewerbeflächen Platz für kleinteiliges Gewerbe, Werkstätten, Ateliers und Kreative.

Etwa 8,5 km von der Innenstadt entfernt, ist das Entwicklungsgebiet durch S-Bahn und einigen Buslinien (sowie mit etwas Entfernung auch U-Bahn) durch öffentlichen Verkehr gut erschlossen. Abstellflächen für den Individualverkehr sind nach den derzeitigen Plänen nur an den Randlagen des weitläufigen Stadtteils geplant. Das engmaschige Netz an Fuß- und Radwegen wird unterstützt von Bestandsstraßen für Zu- bzw. Abfahrten.

Denkmalschutz

Vom alten Gaswerk blieben nach dessen Stilllegung und Teilabriss ein Ensemble historischer Bausubstanz aus technischen Anlagen, Betriebs-, Verwaltungs- und Wohngebäuden.
Alter Baumbestand und 17 denkmalgeschützte Bauten säumen eine Promenade, welche den Ort prägt und Rückgrat des Stadtteiles darstellt. Diese zeitgeschichtlichen Gebäude gilt es nun zu erhalten, in die Neubauten zu integrieren und mit Leben zu befüllen.

Leopoldau: Ort und Gaswerk

Leopoldau bildet seit 1894 mit weiteren Gemeinden des linken Donauufers Floridsdorf und wurde 1904 nach Wien eingemeindet. Die Ursprünge lassen sich auf germanische Siedlungen zurückführen. Die ersten geschichtlichen Erwähnungen stammen aus dem 10. Jahrhundert wobei der Name Leopoldau erst seit 1734 gebräuchlich ist. Naturkatastrophen und Kriege setzten der (wirtschaftlichen) Entwicklung des Gebietes über die Jahrhunderte stark zu. Der Aufschwung erfolgte in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Bereits vor fast 115 Jahren (1906) fasste der Wiener Gemeinderat den Beschluss, in Leopoldau ein zweites Gaswerk (neben Simmering) zur Energieversorgung der Bevölkerung durch die öffentliche Hand zu errichten. Diese nahm (nach einigen Verzögerungen) Ende 1911 den Betrieb auf, wurde im zweiten Weltkrieg beinahe vollständig zerstört, 1953 wiedereröffnet und schließlich 1985 endgültig stillgelegt.

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