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Das Parkpickerl in Liesing – eine Zwischenbilanz

Seit rund einem halben Jahr gilt auch in Liesing das Parkpickerl. Wie es sich ausgewirkt hat, welche Probleme gelöst werden konnten und was kommt, waren Themen eines WKO im Bezirk-Businesstreffens.


Bussinestreffen
© Stuhlpfarrer | WKW

„Das Endprodukt war im Wesentlichen politisch unumstritten“, betont Bezirksvorsteher Gerald Bischof. Nachdem der Fleckerlteppich in Wien beseitigt werden sollte, habe man sich auf eine einheitliche Parkdauer von 2 Stunden und eine einheitliche Geltungsdauer bis 22:00 Uhr für alle Bezirke geeinigt.

Dass in Liesing die Industriegebiete vom Parkpickerl ausgenommen worden sind, habe sich bewährt. Eine Überparkung könne nicht festgestellt werden. „Aber wir haben gesehen, dass in Gegenden eine Verdrängung durch Dauerparker stattfindet, wo wir das nicht erwartet haben“, so Bischof. Deshalb sei bereits vor dem Sommer festgelegt worden, dass das Parkpickerl auch im äußeren Teil der Breitenfurter Straße, der Zemlinskygasse und voraussichtlich auch in der inzwischen zugeparkten Halauskagasse kommen wird.

Unterstützung angeboten

Dass das Parkpickerl etlichen Betrieben Problemen verursacht, ist Bischof bewusst. „Mein Versprechen: Wo wir als Bezirk das können, justieren wir nach.“ Auch gegenüber der Stadt Wien will sich der Bezirksvorsteher für die Liesinger Betriebe einsetzen.

Engagement für die Betriebe verspricht ebenfalls WK Wien-Bezirksobmann Matthias Schiffer.

Wenn Sie Probleme haben, sagen Sie es uns bitte. Wenn Themen immer wieder auftauchen und wir sie ansprechen, haben wir die eine oder andere Chance für eine Evaluierung bzw. eine Nachbesserung.
Matthias Schiffer, WK Wien-Bezirksobmann für den 23. Bezirk

Das waren die Top-Themen

Wolfgang Turani, Experte für die Parkraumbewirtschaftung in der WKW, zog eine Zwischenbilanz aus der Sicht seiner Abteilung: Bis Anfang September habe man insgesamt 3.800 Kontakte mit Wiener Betrieben bezüglich der Ausweitung der Parkraumbewirtschaftung gehabt. „Allein daran sieht man, dass das Thema sehr wichtig war und nach wie vor ist.“

  • Die häufigsten Anliegen waren Ausnahmegenehmigung für den Betriebsstandort. „Das konnten wir mit den Betrieben durchwegs gut lösen“, erzählt der WKW-Experte.
  • Ebenfalls stark nachgefragt waren die Infos zu den Servicekarten, zur Nutzung von Tagesparkscheinen. Das ist eine spezielle Ausnahme für Handwerksbetriebe wie Installateure oder Tischler, die einerseits in vielen unterschiedlichen Bezirken unterwegs sind und andererseits aufgrund ihrer Arbeit mit der Höchstparkdauer von 2 Stunden nur schwer auskommen. „Auch da gibt es gute Möglichkeiten, wenn man entsprechende Voraussetzungen erfüllt“, sagt Turani.
  • Die Situation bei den Parkplätzen für Mitarbeiter hat sich inzwischen beruhigt und eingespielt. Um Ausnahmegenehmigungen für deren Privatfahrzeuge zu erhalten, muss man sich zwei Punkte ansehen:
    1. Zu welchen Uhrzeiten arbeiten die Mitarbeiter
    2. Wie sieht es zu diesen Zeiten mit der Anbindung an die Öffis aus?
    Für viele Betriebe konnte die Wirtschaftskammer Wien hier gute Lösungen finden – aber leider nicht für alle. „In Wien sind die öffentlichen Verkehrsmittel so gut ausgebaut, dass die Stadt Wien für viele Beschäftigte leider keinen Bedarf an Ausnahme-Genehmigungen gesehen hat“, berichtet Turani.
  • Ein weiteres großes Thema war und ist das teilweise Wegfallen von Geschäftsstraßen. Wo die Verparkung durch die Bewohner unerwartet stark war, konnte aber in vielen Fällen gemeinsam mit dem Bezirk und der MA 46 eine Lösung gefunden werden.  
  • Zusätzlich gab es Einzelfälle bei Standortberechtigungen - wo Fahrzeuge auf den alten Standort zugelassen waren und für den aktuellen daher keinen Anspruch auf ein Pickerl bestand. „Da konnten wir auch dank der guten Zusammenarbeit mit der MA 65 Lösungen finden und den meisten Betrieben zu Parkgenehmigungen verhelfen“, betont Turani.

Gute Zusammenarbeit zwischen WKW, Bezirk und Magistrat

WK Wien-Bezirksobmann Schiffer freut sich ebenfalls über die gute Kooperation mit der Stadt.

Die Zusammenarbeit funktioniert gut. Wir kooperieren und besprechen uns nach wie vor mit den Dienststellen, die für die Parkraumbewirtschaftung zuständig sind, um weiter Verbesserungen für die Unternehmerinnen und Unternehmer zu finden.
Matthias Schiffer, WK Wien-Bezirksobmann für den 23. Bezirk

Im Anschluss haben WKW-Experte Turani und Ivona Pranjic von der MA 65 individuelle Anliegen der Veranstaltungsteilnehmer besprochen. Neben Kritik gab es aber auch positives Feedback: Ein Unternehmer freut sich darüber, dass er im Bereich Riverside jetzt wesentlich einfacher einen Parkplatz findet. Ein anderer ist erleichtert, dass die jahrelange Lärmbelästigung durch Busse und Parkplatzsuchende zeitig in der Früh weggefallen ist.

Ihre Ansprechpartner in der WKW

Sie haben Fragen zur Parkraumbewirtschaftung oder benötigen Hilfe? Unsere Experten stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Beratung zum Parken in den Wiener Kurzparkzonen