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Ein besonderes Baujuwel

Die Wiener Hochquellwasserleitung spendet Wasser und Strom

Wiener Hochquellwasserleitung
© WKW/Ferlin
Manchmal sehr präsent – manchmal sehr unscheinbar – so schlängelt sich die erste Wiener Hochquellwasserleitung durch Liesing. Jedenfalls ist sie ein Baujuwel, das einen Beitrag zu einem attraktiven Stadtbild leistet. Dass damit weite Teile von Wien mit frischem Trinkwasser versorgt werden – vor allem der 1. bis 11. Bezirk aber beispielsweise auch die östlichen Teile von Liesing – ist ja hinlänglich bekannt. 

Weniger bekannt hingegen ist, dass wir jedes Mal, wenn wir den Wasserhahn aufdrehen Strom erzeugen. Insgesamt werden von Wien Energie elf Kleinwasserkraftanlagen an beiden Hochquellwasserleitungen betrieben. In Summe erzeugen sie so viel Strom wie Wiener Neustadt verbraucht – nämlich 65 Millionen Kilowattstunden pro Jahr. 3 Millionen davon werden seit 2006 jedes Jahr in Mauer an der zweiten Hochquellwasserleitung, die ebenfalls durch Liesing fließt, erzeugt. Das reicht immerhin für etwa 1000 Haushalte.

Insgesamt überwindet das Trinkwasser eine Strecke von bis zu 220 Kilometer und ein Gefälle von 360 Meter. Das erzeugt natürlich einen enormen Wasserdruck, der für das zu den Haushalten führenden Netz viel zu hoch wäre. Dieser Druck wird in sauberen Strom umgewandelt. 
Eine kleine Parallele in die Gegenwart: Beim Baubeschluss 1868 war die Investition wegen seiner hohen Kosten sehr umstritten – das sieht man heute wohl anders und erinnert an viele Diskussionen um die Sinnhaftigkeit von Infrastrukturprojekten. 

Wiener Hochquellwasserleitung
© WKW/Ferlin
Wiener Hochquellwasserleitung
© WKW/Ferlin

Wiener Hochquellwasserleitung
© WKW/Ferlin
Wiener Hochquellwasserleitung
© WKW/Ferlin