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Ein neues Stadtquartier für Atzgersdorf

Auf dem Areal der ehemaligen Lackfabrik Wildschek entsteht ein klimafitter Stadtteil mit öffentlich zugänglichem Park und eigener S-Bahn-Station.


Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Stadträtin Ulli Sima, Architekt Rüdiger Lainer und Robert Strehn (Gesiba)
© PID/Marko’s Photography v.l.: Bezirksvorsteher Gerald Bischof, Stadträtin Ulli Sima, Architekt Rüdiger Lainer und Robert Strehn (Gesiba)

Vor knapp einem Jahr hat die Lackfabrik Wildschek ihre neue Zentrale in Münchendorf in Niederösterreich eröffnet. In der Walter-Jurmann-Gasse, wo sie jahrzehntelang beheimatet war, entsteht in den nächsten Jahren mit dem „Biotop Wildquell“ ein richtungsweisendes, nachhaltiges Stadtquartier.

Die Stadt Wien hat vor kurzem erste Pläne präsentiert: Generationenwohnen, betreute Wohnformen, Wohnen und Arbeiten, Wohnen für Alleinerziehende – aktuelle und zukünftige Wohn-, Lebens- und Arbeitsbedürfnisse sollen hier berücksichtigt werden. Etwa zwei Drittel der rund 850 Wohneinheiten werden gefördert sein.

Das neue Stadtquartier ist ein Paradebeispiel dafür, wie einer brachliegenden Industriefläche neues, nachhaltiges Leben eingehaucht wird.
Matthias Schiffer, WK Wien-Bezirksobmann für den 23. Bezirk

Fokus auf Natur

Besonderes Highlight wird der etwa drei Hektar große, bislang nicht zugängliche Park mit zwei Biotopen sein. Er war bislang in Privatbesitz und ist nach den Prinzipien der englischen Landschaftsarchitektur gestaltet. Wie im gesamten Projekt wird auch beim Park besonderer Wert auf Naturbelassenheit und Erhalt des einzigartigen Charakters sowie seiner Tierwelt gelegt.

Durch die kompakte Bauweise der Gebäude zieht sich der Grünraum in das Wohnquartier hinein und bringt so im Sommer neben Erholung auch Abkühlung. Dieser Effekt wird einerseits durch die Bauwerksbegrünung und andererseits durch die erhöhte Fähigkeit des Bodens, Regenwasser zu speichern, verstärkt.

Kein Platz für Autos

Autos müssen hingegen draußen bleiben, das Biotop Wildquell wird komplett autofrei. Für eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung sorgt vielmehr die S-Bahn: Deren Intervalle werden verkürzt, und zwischen den Haltestellen Hetzendorf und Atzgersdorf wird die neue Station Benyastraße Tor zum Grätzel.

Der Flächenwidmungs- und Bebauungsplan soll im nächsten Jahr beschlossen werden. Baustart ist 2025, wobei Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Klimaneutralität wesentliche Aspekte sind. Alle Bauteile müssen wiederverwendbar sein und sortenrein sowie schadstofffrei getrennt werden können. Mit Geothermie, Photovoltaik und Wärmepumpen kommen effiziente alternative Energiesysteme zum Einsatz. Läuft alles wie geplant, ist das neue Vorzeige-Stadtviertel 2028 fertig.