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Österreichs innovativste Büro-Verpflegung

Die Firma Schrankerl bringt abwechslungsreiches, gesundes und täglich frisch gemachtes Essen in jedes Büro. Mit Handy und QR-Code nimmt man sich das aus dem Kühlschrank, worauf man gerade Lust hat.
Die beiden Firmengründer Stephan Haymerle und Sara Mari stehen vor dem Kühlschrank
© Laura-Maria Haymerle/Schrankerl Die beiden Firmengründer Stephan Haymerle und Sara Mari

Betriebe, die zu klein sind, um eine eigene Kantine zu betreiben oder auch keine Lust dazu haben, können ihren Mitarbeitern trotzdem gutes und gesundes Essen am Arbeitsplatz anbieten. Schrankerl im dritten Bezirk stellt einen kleinen Kühlschrank im Unternehmen auf, der täglich mit Produkten unterschiedlichster Restaurants und unterschiedlichster Geschmacksrichtungen befüllt wird. Bis zu 60 Produkte haben darin Platz.

Zum Frühstück gibt es zum Beispiel Porridge oder Jogurt mit Granola, mittags Hühnercurry, Farfalle mit Pesto und Tomaten, Bowls oder Rindsgulasch mit Kräuterspätzle. „Snacks wie Wraps oder Bagels und Getränke wie Smoothies, Säfte und Milkshakes runden das Angebot ab“, erzählen Stephan Haymerle und Sara Mari, die mit dem Schrankerl im Vorjahr gestartet sind. „Egal, ob man sich vegetarisch bzw. vegan ernährt oder lieber etwas mit Fleisch hat: Für jeden Geschmack ist etwas dabei.“

So kommt man zu den Köstlichkeiten

Die Mitarbeiter öffnen den Kühlschrank per App und scannen den QR-Code an der Tür. Jede Etikette auf den Speisen enthält einen RFID-Chip, der dem Kühlschrank „sagt“, wer was herausgenommen hat und wem was verrechnet werden muss. Die durchaus günstigen Hauptspeisen zu Beispiel kosten im Schnitt zwischen 4,50 und 7,70 Euro.

Mit dem Schrankerl beweisen Stephan Haymerle und Sara Mari, dass der dritte Bezirk ein guter Boden für innovative, junge Unternehmen ist.
Klaus Brandhofer, WK Wien-Bezirksobmann für den 3. Bezirk

Die Unternehmen wiederum profitieren davon, dass sie als Arbeitgeber attraktiver werden. Sie übernehmen die Kosten fürs Aufstellen des Schrankerls und bezahlen eine Service-Gebühr. „In Wien nützen schon 48 Betriebe dieses Angebot, darunter Lindt & Sprüngli Austria, Tchibo/Eduscho oder Vöslauer“, erzählt Mari. „Wir bringen die Mittagskultur zurück ins Büro, und das macht Mitarbeiter glücklich“, ergänzt Haymerle.

Die Erfolgsgeschichte geht weiter

Vor kurzem war Schrankerl in der Fernsehsendung „2 Minuten, 2 Millionen“ zu Gast – und hat prompt zwei Investoren für die weitere Expansion gefunden. Sie sind mit jeweils 100.000 Euro für je fünf Prozent Firmenanteil eingestiegen.

Die Nachfrage hat allerdings in der Zwischenzeit dermaßen stark zugelegt, dass weiter expandiert und frisches Kapital gebraucht wird. „Am 19. Oktober starten wir auch in Linz mit der IT-Firma Tractive als erstem Kunden“, erzählt Haymerle stolz.