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Kleines verstecktes Handwerk im 6. Bezirk 

Das gemeinnützige Arbeitstrainingsprojekt Baharat des Wiener Hilfswerks bildet unter anderem zukünftige Baristas aus und gilt als Pionierprojekt für gelebte Integration. 

Verstecktes Handwerk
© WKW/Kolokolow

Besucher wird viel unter einem Dach geboten:  Im All-in-one-Shop gibt es ein Café, einen Barbershop, eine Änderungsschneiderei und eine Upcycling-Werkstatt.

WAT, die Flüchtlings- und Wohnungsloseneinrichtung des Wiener Hilfswerks, im Erdgeschoss das gemeinnützige Trainingsprojekt „Baharat“. Ziel dieses Trainingsprojekts ist die Förderung der Arbeitsintegration von subsidiär Schutzberechtigten. Das "Baharat" ist ein einzigartiger All-in-one-Shop und setzt sich zusammen aus einem kleinen Café, einen Barbershop, einer Änderungsschneiderei und einer Upcycling-Werkstatt. Im Rahmen des Cafés bietet das „Baharat“ zusätzlich eine Barista-Ausbildung an. 
In dieser zwölfwöchigen Barista-Ausbildung erhalten die vom AMS zugewiesenen Trainingsteilnehmer wertvolle Einblicke in den österreichischen Arbeitsmarkt. Gefördert wird das Projekt vom Fonds Soziales Wien (FSW), wobei das Baharat einen gewissen Eigenanteil zu erwirtschaften hat. 

Verstecktes Handwerk - Bar
© WKW/Kolokolow

Die Teilnehmer erlernen neben der Kunst und den Feinheiten der Kaffeezubereitung auch andere am Arbeitsmarkt notwendige Qualifikationen sowie neue Kenntnisse in den diversen Arbeitsbereichen und haben die Möglichkeit sich ihrer eigenen Fähigkeiten wieder bewusster zu werden. 
Ebenso wird durch die Strukturierung des Tagesablaufs Stabilität geboten und anhand unterschiedlicher Themenschwerpunkte gezielt die Deutschkenntnisse erweitert. Bei der Mitarbeit im Barbershop, in der Upcycling-Werkstatt und in der Änderungsschneiderei sammeln sie neues Wissen. Denn viele Trainingsteilnehmer bringen bereits Fertigkeiten und Kenntnisse als Schneider, Tischler oder Bäcker mit, die sie im Baharat mit viel Engagement und Kreativität einsetzen.

Verstecktes Handwerk - Nähmaschine
© WKW/Kolokolow
Wiederkehrende Upcycling-Auftragsarbeiten für Firmen ermöglichen dem Projekt ökologische und soziale Aspekte zu verbinden. Dieses Pionierprojekt, das unterschiedliche Zielgruppen und Aspekte der sozialen und gesellschaftlichen Teilhabe miteinander unter einem Dach verbindet, wurde von der Universität Wien im Rahmen des INTERREG – Central Europe Programme als Best-Practice-Beispiel genannt. 

Ende September 2020 schlossen vier subsidiär Schutzberechtigte erfolgreich die Barista-Ausbildung ab. Die nächsten folgen mit Ende Dezember.
„Wir freuen uns sehr, dass nun bereits zum vierten Mal – auch unter den erschwerten Bedingungen durch Covid-19, Teilnehmer das Trainingsprojekt bei Baharat erfolgreich abschließen konnten. Es ist schön zu sehen, wie durch unsere Unterstützung eine reale Chance auf Arbeitsintegration und Vielfalt möglich ist“, freut sich die Einrichtungsleiterin des Haus AWAT Christina Schilling.

Kontakt:
Baharat/Haus AWAT des Wiener Hilfswerks 
Gumpendorfer Straße 65, 1060 Wien
Einrichtungsleitung: Christina Schilling 
Tel.: +43 664 618 94 45
E-Mail: christina.schilling@wiener.hilfswerk.at

Weitere Infos unter Links in der Sidebox.