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15. Vernetzungsfrühstück

Frau Bundesministerin Elisabeth Köstinger zu Gast bei Zukunft.Frauen
Gruppenfoto
© annarauchenberger

Am 7. Juni 2018 lud WKÖ Generalsekretärin Mag. Anna Maria Hochhauser die Absolventinnen und aktuellen Teilnehmerinnen von Zukunft.Frauen wieder zum Vernetzungsfrühstück in die Skylounge ein. Ehrengast war dieses Mal Frau Bundesministerin Elisabeth Köstinger. Im Gespräch zwischen unserer Generalsekretärin und der Frau Bundesministerin wurden Themen wie die politischen Schwerpunkte der aktuellen Bundesregierung, Ziele für die EU-Ratspräsidentschaft und auch die kurz bevorstehende neue Herausforderung von Elisabeth Köstinger – die Vereinbarkeit von Famlie und Beruf – in angenehmer Atmosphäre besprochen.

Auf die Frage von Generalsekretärin Hochhauser, warum sich Elisabeth Köstinger für die Politik entschieden habe, erklärte die Bundesministerin, dass sich mit dem Wechsel von der Europapolitik an die Seite von Sebastian Kurz natürlich Vieles verändert habe. Je mehr Leute Dinge oder Vorhaben verweigern, desto mehr Ansporn ziehe sie daraus, das Gegenteil zu beweisen. Sie müsse vermehrt auch schwierigen Situationen stellen. Die Regierung weise eine enorme Themenbreite auf und ein Ziel der Zusammenarbeit sei eine Mannschaft zu sein, denn als Team arbeite man besser. Die Ambition der neuen Volkspartei war immer eine Vertrauensbasis mit dem Koalitionspartner zu erarbeiten und zu erhalten, was auch geglückt sei. Als Volkspartei müsse man breite Basis der Bevölkerung ansprechen. Dies sei auch ein Grund für die vielen Quereinsteiger. Die Politik funktioniere anders als die Privatwirtschaft, da es viele Zufälle gebe und oft schnelle Reaktionen notwendig seien. Die Mischung aus „Erfahrung“ und „Quereinsteigern“ mache die neue Volkspartei aus.

Zum Thema Österreich und Ratspräsidentschaft bestätigte die Bundesministerien, dass es entscheidend sei, welches Land den Vorsitz habe. Jedes Vorsitzland habe seine eigene Agenda und könne viel Einfluss auf die europapolitische Entwicklung nehmen. Österreichs großer Schwerpunkt werde sein „ein Europa, das schützt“ und als Nachhaltigkeitsministerin werde sie sich unter anderem auf die  Fertigstellung der Energie Union konzentrieren. Österreich könne in den nächsten 6 Monaten noch mehr als Brückenbauer fungieren und seine Rolle als Drehscheibe in der EU stärken.  

Eine weitere Frage von Anna Maria Hochhauser an Elisabeth Köstinger war, ob sie einen Unterschied in der Arbeit von Politikerinnen und Managerinnen sehe. Darauf führte die Bundesministerin aus, dass die in der Politik an vielen Schrauben drehe und die Abstimmungen und Interessenausgleiche um ein vielfaches höher seien als in der Privatwirtschaft. Als Politikerin mache auch Netzwerk- und Öffentlichkeitsarbeit einen großen Anteil aus, da für die Arbeit in der Politik die Akzeptanz der Gesellschaft wichtig und notwendig sei.

Zum Abschluss gratulierte die WKÖ Generalsekretärin der Bundesministerin zu ihrem privaten Glück und wünschte ihr alles Gute sowie Gesundheit. Elisabeth Köstinger betonte in diesem Zusammenhang den starken Rückhalt ihres Partners, der ihr die jetzige Funktion überhaupt ermögliche und die Vaterkarenz in Anspruch nehmen werde. Ihr sei die Trennung zwischen Privatleben und Beruf sehr wichtig und das werde sie gut wie möglich versuchen zu leben.

Frau Mag. Anna Maria Hochhauser verlässt mit 1.7.2018 die WKÖ als Generalsekretärin und dankte im Rahmen ihres letzten Vernetzungsfrühstücks für das Engagement des Alumnae Clubs, der Absolventinnen sowie allen Partnerorganisatoren und Initiatoren. Sie habe sich bei der Gründung des Programms nicht gedacht, dass es derartige Wellen schlagen werde und sei froh, von Anfang an dabei gewesen zu sein.