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Schramböck: Mehr Frauen in Führungspositionen

"Zukunft.Frauen“ unterstützt qualifizierte Frauen auf dem Weg in die Vorstands- und Aufsichtsratsebene

Wien (BMDW) - „Frauen sollen auf ihrem Weg an die Spitze unterstützt und gefördert werden, damit sie selbstbewusst und ideal vorbereitet in Management- und Aufsichtsratspositionen einsteigen können. Potenzielle Kandidatinnen werden daher gezielt gefördert“ betont Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck gestern im Rahmen der Auszeichnung von Teilnehmerinnen des Führungskräfteprogramms „Zukunft.Frauen“.

WKÖ
© Anna Rauchenberger

Die Auszeichnung und Präsentation der Teilnehmerinnen der mittlerweile 16. Runde des Führungskräfteprogramms „Zukunft.Frauen“, sowie das anschließende Networking im Rahmen der Abschlussveranstaltung, fand am 5. März 2020 den Räumlichkeiten der Wirtschaftskammer Österreich statt. „Alle Organisationen profitieren vom Können und Wissen von Frauen. Schließlich ist Diversität in der Personalstruktur ein wesentlicher Treiber für Innovation“, ist Schramböck überzeugt. „Es ist mir deshalb eine Herzensangelegenheit, mehr Frauen in die Wirtschaft zu bringen und in weiterer Folge auch in Schlüsselpositionen zu sehen. Ich freue mich darauf, dass die Absolventinnen von „Zukunft.Frauen“ ihr erworbenes Wissen und ihre Qualifikationen bestmöglich für ihre Karriere einsetzen werden“ so Schramböck abschließend.

„Der bevorstehende Weltfrauentag ist eine tolle Möglichkeit, die großartigen Leistungen der rund 130.000 Unternehmerinnen in Österreich vor den Vorhang zu holen“, erklärt Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), Bundesvorsitzende von Frau in der Wirtschaft (FiW) und Mitglied im Beirat von Zukunft.Frauen, bei der Eröffnung. „Unsere Unternehmerinnen sind eine treibende Kraft in Österreich, sie schaffen Arbeitsplätze, Wachstum und Wohlstand. Deshalb haben sie auch bestmögliche Rahmenbedingungen verdient“, betont Schultz.

WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf gratuliert den erfolgreichen Absolventinnen von Zukunft.Frauen und unterstreicht: „Die Wirtschaft wird zunehmend weiblicher: Mehr als jedes dritte Unternehmen in Österreich wird von einer Frau geleitet und bei den Unternehmensgründungen konnte 2019 der höchste Frauenanteil aller Zeiten erzielt werden. Nicht ganz so erfreulich ist allerdings der vergleichsweise niedrige Anteil von Frauen in Vorstandsetagen und Aufsichtsräten. Genau hier setzen wir mit dem Erfolgsprogramm Zukunft.Frauen an: Wir unterstützen Frauen durch konkrete fachliche Weiterbildungen und dem Aufbau eines Netzwerks und bereiten sie dadurch gezielt auf Aufsichtsrats- und Managementpositionen vor.“

„Wir sind davon überzeugt, dass eine stärkere Repräsentanz von Frauen in Führungspositionen positive Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen hat, daher sind wir seit zehn Jahren gerne Partner von Zukunft.Frauen“, meint der Vize-Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV), Mag. Peter Koren, anlässlich des Jubiläums. „Gerade für Unternehmen in der Industrie, die immer öfter über einen Fachkräftemangel klagen, sind Frauen das wichtigste Potenzial der Zukunft, vor allem in technischen und naturwissenschaftlichen Positionen“, so Koren, der hinzufügt: „Wir gratulieren den 24 Absolventinnen des 16. Durchgangs von Zukunft.Frauen sehr herzlich und wünschen ihnen alles Gute auf ihrem weiteren Karriereweg.“

Zwtl.: Führungskräfteprogramm „Zukunft.Frauen“

Das Förderprogramm „Zukunft.Frauen“ ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW), der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und der Industriellenvereinigung (IV). Durch praxisorientiertes Lernen von Fachleuten können sich die Teilnehmerinnen spezifisches rechtliches und wirtschaftliches Fachwissen aneignen, welches für Aufsichtsratsfunktionen notwendig ist. Der Mix aus Workshops, Netzwerkaufbau, Mentoring-Programmen und zahlreichen Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch, gibt den Absolventinnen das nötige Rüstzeug für ihre herausfordernden Aufgabenbereiche. 

"Zukunft.Frauen" findet immer mehr Zuspruch, mit dem 16. Durchgang haben bereits 357 Frauen das Programm absolviert. Derzeit läuft der 17. Durchgang und weitere Runden sind in Planung. Weitere Informationen dazu gibt es unter: www.zukunft-frauen.at  

Zwtl.: Aufsichtsrätinnen-Datenbank findet immer mehr Zuspruch

Die fundierte Ausbildung von „Zukunft.Frauen“ wird durch eine öffentlich zugängliche Aufsichtsrätinnen-Datenbank ergänzt, in der bereits mehr als 720 top-qualifizierte Frauen registriert sind. Die Suche nach Kandidatinnen für Aufsichtsratsfunktionen wird somit wesentlich erleichtert. Auch das Wirtschaftsministerium greift bei der Besetzung von Aufsichtsräten auf diese Datenbank zu. Neben „Zukunft.Frauen“ und der Aufsichtsrätinnen-Datenbank trägt auch die freiwillige Selbstverpflichtung des Bundes zu einer Frauenquote in Aufsichtsgremien der Unternehmen, die einen Bundesanteil von mindestens 50 Prozent aufweisen, zu einer Stärkung von Frauen in Führungspositionen bei. Ergänzt wurde dies durch die gesetzliche Verankerung der Frauenquote für Aufsichtsräte in Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.