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Frauen als Vorbilder: 20. Vernetzungsfrühstück von Zukunft.Frauen

Am 12. Jänner 2023 fand zum Auftakt des neuen Jahres das 20. Vernetzungsfrühstück von Zukunft.Frauen auf Einladung von Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) statt.
20. Vernetzungsfrühstück von Zukunft.Frauen
© Anna Rauchenberger

Das Erfolgsprojekt Zukunft.Frauen wurde 2010 nach norwegischem Vorbild entwickelt und hat das Ziel, qualifizierte Frauen auf ihrem Weg in die Führungsetage zu unterstützen und sie gezielt auf Aufsichtsrats- und Managementpositionen vorzubereiten. Das Führungskräfteprogramm ist eine gemeinsame Initiative der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), dem Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (BMAW) und der Industriellenvereinigung (IV).

Ehrengast der Veranstaltung Susanne Raab, Bundesministerin für Frauen, Familie, Integration und Medien gab in ihrer Keynote Einblicke in ihren persönlichen Karriereweg und ging auf die Herausforderungen berufstätiger Frauen in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein.

Nach Abschluss ihrer Studien der Rechtswissenschaften und der Psychologie an der Universität Innsbruck, arbeitete Susanne Raab als Universitätsassistentin am Institut für Zivilrecht an der Universität Innsbruck und als wissenschaftliche Mitarbeiterin am European Centre of Tort Law in Wien. Währenddessen absolvierte sie ihr rechtswissenschaftliches Doktorat mit dem Schwerpunkt europäisches Zivilrecht. Sie arbeitete als Referentin für Asyl- und Grundversorgung im Bundesministerium für Inneres und ging ihrer Publikationstätigkeit im Bereich Fremden- und Asylrecht an der Universität Salzburg nach. Im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres (BMEIA) leitete sie von 2014 bis 2017 die „Integrationskoordination“. In diese Zeit fiel auch ihre Lehrtätigkeit an der Donau Universität Krems. 2017 wurde sie im Außenamt als Leiterin der Sektion „Integration“ zu Österreichs jüngster Sektionschefin ernannt.

Seit Jänner 2020 ist Susanne Raab Bundesministerin für Frauen und Integration im Bundeskanzleramt. Im Februar 2021 wurden ihr zudem die Agenden „Familie und Jugend“ übertragen. Im Jänner 2022 übernahm sie zusätzlich die Medienagenden.

„Frauen brauchen Netzwerke, denn sich gegenseitig zu unterstützen und zu stärken ist ein wichtiger Baustein für erfolgreiche Karrierewege. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf muss möglich sein und darf nicht länger ein alleiniges „Frauenthema“ sein.“ Es sei daher notwendig, in den Ausbau der Kinderbetreuung zu investieren, deshalb habe die Bundesregierung zuletzt die Mittel für Kinderbetreuung erhöht. Die Ministerin unterstrich die Notwendigkeit einer qualitätsvollen, flächendeckenden Kinderbetreuung - nicht zuletzt vor dem Hintergrund des akuten Fachkräfte- und Arbeitskräftemangels. „Gleichstellung - auch und gerade im Berufsleben - geht uns alle an!“

Mehr als 80 Absolventinnen und Teilnehmerinnen des aktuellen 21. Durchgangs folgten der Einladung ins Haus der Wirtschaft, in die Christoph Leitl Lounge. Unter den Gästen waren unter anderen Manuela Lindlbauer, die neue Vorsitzende des Zukunft.Frauen Alumnae Club und Gerlinde Layr-Gizycki, ihre Vorgängerin.

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