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Clubabend zum Thema „Medizin der Zukunft – Zukunft der Medizin“ am 12. November 2018

Vernetzung von Medizin – Wissenschaft - Wirtschaft

Der Zukunft.Frauen Alumnae Club gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien/ dem Wissenschafterinnen Netzwerk der MedUni Wien ludt am 12.11.2018 zu einem Clubabend zum Thema „Medizin der Zukunft – Zukunft der Medizin“.  „Wer heute in Wien geboren wird, wird mit über 60%iger Wahrscheinlichkeit 100 Jahre alt werden“ – war eine der zahlreichen positiven Messages des Abends.

Michaela Fritz, Vizerektorin für Forschung und Innovation der MedUni Wien stellt in ihrer Begrüßung fest, dass die Medizin „weiblich“ ist und Wien die Medizin mit strategischen Partnerschaften in Wissenschaft und Organisation zukunftsfit gestaltet. Weiters kündigt sie ein Investitionsprogramm der MedUni Wien in den kommenden Jahren von über EUR 1,9 Mrd sowohl in den Standort als auch in ausgesuchte Forschungsprojekte an.

Elisabeth Förster-Waldl, Professorin der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien, führt in ihrem Statement aus, dass die MedUni Wien in der Vergangenheit bereits beachtliche Forschungserfolge erzielt habe, z.B. bei der Mitarbeit an der Entwicklung eines Impfstoffes gegen die Vogelgrippe, und auch in Zukunft in neue Forschungen und Studien investieren werde.

Werner Lanthaler, CEO des börsennotierten Biotechnologieunternehmens EVOTEC, sieht in der Interaktion von Arzt und Maschine die optimale Kombination für effektive und zielgerichtete Diagnosestellungen und Therapien der Zukunft. Die Maschine wird den Arzt nicht ersetzen, aber ihn in vielen Bereichen nicht zuletzt dank Artificial Intelligence unterstützen. Als vielversprechende Zukunftperspektive sieht er auch die medizinische Diagnostik im Zeitverlauf. Datenpunkte  werden in Zukunft über einen längeren Zeitraum erfasst werden, um die Diagnostik zu verbessern und damit den Leidensweg der Patienten bis zu einer gesicherten Diagnose wesentlich zu verkürzen.

Renate Kain, Professorin und Leiterin des Klinischen Instituts für Pathologie der MedUni Wien, beschreibt das Potential welches vom technologischen Fortschritt in Genomik, Proteomik und Metabolomik (detaillierter Analyse von Stoffwechselprozessen) ausgeht und  welche Rolle die digitale Vernetzung dieser ‚Big Data’ in exakter Diagnosestellung und Therapieplanung spielen wird.

Adelheid Huemer, Vorsitzende der Selbsthilfegruppe Hereditäres Angioödem wünscht sich von der Pharmaindustrie billigere Medikamente in ausreichender Menge für Patienten mit seltenen Krankheiten wie dem hereditären Angioödem und von der Gesellschaft mehr Akzeptanz für kranke Menschen.

An die 90 Managerinnen und Wissenschafterinnen haben sich im Anschluss an die Keynotes und die Podiumsdiskussion bei intensivem Networking ausgetauscht.

Unter den Gästen waren unter anderem:

Gerlinde Layr-Gizycki, LGT Bank AG sowie Vorsitzende des Zukunft.Frauen Alumnae Clubs, Tamar Kinaciyan, Vorsitzende des Wissenschafterinnennetzwerkes der MedUni Wien, Suzanne Rödler, Fachärztin für Innere Medizin und Fundraising-Verantwortliche für das Zentrum für Präzisionsmedizin an der MedUni Wien, Waltraud Kaserer, Lenzing AG, Karin Schmidt-Mitscher, Erste Bank, Ursula Jakubek, Akademie der Wissenschaften, Maryrose Sutterlüty, WKO, Gerlinde Weilguny, Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, Manuela Lindlbauer, Lindlpower, Katharina Oppitz, Freytag&Berndt.

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