Seitenbereiche:

WKNÖ-Geschäftsbericht 2025

Beratungsgespräch
© Rido | stock.adobe.com

Präsident Wolfgang Ecker und Direktor Johannes Schedlbauer im Interview

Zum Interview
Präsident, Direktor
© Rita Newman

 

Mitgliederentwicklung seit 2005

Wie wir wachsen

Aktive Mitglieder WKNÖ 2021 bis 2025 und Vergleichswert 2005 2025: 118.550 2024: 116.166 2023: 114.598 2022: 112.937 2021: 111.367 2005: 63.672
© WKNÖ


Wirtschaftskammer Niederösterreich 2025:
Zahlen & Fakten

Piktogramm Interessenvertretung
© WKNÖ

Interessenvertretung

  • Abschreibung GWG erhöht
  • Investitionsfreibetrag verdoppelt
  • Steuerprogression entschärft
  • Vergabegrenzen erhöht
  • Gewinnfreibetrag erhöht
  • Mitwirkung an der NÖ Wirtschafts­­strategie

Piktogramm Beratung
© WKNÖ

Service und Beratung

239.867 Persönliche Servicekontakte (physisch, telefonisch, per Mail) mit Mitgliedern ohne Gründung

2.695 Betriebsbesuche bei NÖ Unternehmen

9.479 Gründungsberatungen (40.494 Gründer-Kontakte bis 30 Minuten)

Piktogramm Bildung
© WKNÖ

Bildung

55.169 WIFI-Kursteilnehmer:innen

297.637 WIFI-Trainingseinheiten

11.912 Lehrabschluss-, Meister-, Befähigungs- und Unternehmerprüfungen

Piktogramm Service
© WKNÖ

Top-Servicekontakte

77.142 Wirtschafts- & Gewerberecht

62.921 Arbeits- & Sozialrecht

31.854 Unternehmensführung, Finanzierung & Förderung

17.719 Außenwirtschaft

11.683 Bildung & Lehre

Für Sie erreicht in der Interessenvertretung

  • Erfolgreiche Interessenvertretung gegenüber Bund, Land und EU zur Sicherung wettbewerbsfähiger Standortbedingungen – von der Entschärfung der Steuerprogression bis hin zur angekündigten Lohnnebenkostensenkung ab 2028 um 1 Prozent.

  • Vereinfachung der NÖ Bauordnung: Praxisnähere und wirtschaftsfreundlichere Anpassungen der NÖ Bauordnung, insbesondere durch klarere Vorgaben, verkürzte Verfahrensabläufe und reduzierte bürokratische Anforderungen für betriebliche Umbaumaßnahmen.

  • Erleichterung von Public Viewings:  Vereinfachte Rahmenbedingungen für öffentliche Übertragungen von Sport- und Großereignissen, insbesondere durch praxisgerechte Regelungen und Freistellung von der Genehmigung im Anlagen- und Veranstaltungsrecht

  • Fachkräfte, Lehre: Impulse zur Fachkräftesicherung, unter anderem durch den Ausbau praxisnaher Ausbildungsmodelle und Qualifizierungsprogramme, sowie Maßnahmen zur Attraktivierung der dualen Ausbildung und Unterstützung von Lehrbetrieben.

  • Arbeitszeiten: Mitgestaltung von besseren Rahmenbedingungen für flexiblere Arbeitszeitmodelle.

  • Unterstützungsmaßnahmen: Von der Stärkung der Exportwirtschaft durch gezielte Internationalisierungsprogramme bis hin zur Förderung von Kooperationen, etwa zwischen Wirtschaft und Bildungseinrichtungen.

  • Fit für die Zukunft: Mitarbeit an der neuen Wirtschaftsstrategie des Landes NÖ.

  • Erhöhung der Vergabegrenzen: Die Schwellenwerte für Direktvergaben bei öffentlichen Aufträgen wurden nun direkt ins Bundesvergabegesetz übernommen und deutlich angehoben. Für den Baubereich ist eine Direktvergabe bis 200.000 Euro zulässig, für Liefer- und Dienstleistungen bis zu 140.000 Euro. Übersteigt der geschätzte Auftragswert 50.000 Euro, so hat sich der öffentliche Auftraggeber um die Einholung von drei Angeboten oder unverbindlichen Preisauskünften zu bemühen. Dadurch können öffentliche Stellen Aufträge schneller und unbürokratischer an regionale Unternehmen vergeben.

  • Erhöhung des Gewinnfreibetrages: Der Gewinnfreibetrag bewirkt, dass Unternehmerinnen und Unternehmer einen größeren Teil ihres Gewinns steuerfrei stellen können. Der Grundfreibetrag gilt für Gewinne bis 33.000 Euro und ermöglicht eine Steuerersparnis von bis zu 4.950 Euro pro Jahr.

  • Erhöhung der GWG-Abschreibung: Die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) beträgt 1.000 Euro, wodurch kleinere Investitionen – etwa Computer, Werkzeuge oder Büromöbel – sofort steuerlich abgeschrieben werden können. Das verbessert die Liquidität der Betriebe und reduziert den bürokratischen Aufwand.

  • Erhöhung des Investitionsfreibetrages: Der Investitionsfreibetrag wurde befristet (1. November 2025 bis 31. Dezember 2026) von 10 auf 20 Prozent verdoppelt, bei ökologischen Investitionen sogar von 15 auf 22 Prozent erhöht. Unternehmen können dadurch bei Investitionen deutlich mehr steuerlich geltend machen und erhalten zusätzliche Anreize für Modernisierung und Wachstum.

Wirtschaftsdaten Niederösterreich

8.543 Unternehmensneugründungen in NÖ inklusive Personenbetreuer:innen (2025 vorl. Daten)
© WKNÖ
118.550 Unternehmen in NÖ schaffen Wohlstand und Wachstum
© WKNÖ
NÖs wichtigste Handelspartner 27 % Deutschland 26 % andere Länder 47 % übrige EU
© WKNÖ
54,0 % Frauenanteil bei Gründungen in Niederösterreich inkl. Personenbetreuer:innen
© WKNÖ
76.579 Ein-Personen-Unternehmen (EPU) in NÖ (2024)
© WKNÖ
69 % der vor 5 Jahren in NÖ gegründeten Unternehmen sind noch aktiv inklusive Personenbetreuer:innen
© WKNÖ
28,6 Mrd. € Warenexporte Niederösterreichs
© WKNÖ
51,3 % Waren – Dienstleistungsexporte Niederösterreichs gemessen am BRP
© WKNÖ
Warenexporte Niederösterreichs nach Kontinenten Europa 23,8 Mrd. €* Amerika 2,4 Mrd. € Asien 1,7 Mrd. € Afrika 0,3 Mrd. € Australien & Ozeanien 0,2 Mrd. € Sonstige (nicht zuordenbar) 0,4 Mrd. € * EU: 21,0 Mrd. €; restl. Europa: 2,8 Mrd. €
© WKNÖ
479.000 Arbeitnehmer:innen der gewerblichen Wirtschaft in Niederösterreich
© WKNÖ
69 % Anteil der Arbeitsplätze in kleinen und mittleren Unternehmen 1 bis 249 Beschäftigte
© WKNÖ
19,6 Mrd. € Bruttolohn- und Gehaltszahlungen der gewerblichen Wirtschaft in Niederösterreich (2023)
© WKNÖ
16.421 Lehrlinge in Niederösterreich 2025
© WKNÖ
5.752 Ausbildungsbetriebe in Niederösterreich nach Standorten (Hauptbetriebe und Filialen) 2025
© WKNÖ
Bruttowertschöpfung 69,0 Mrd. € Gesamtwirtschaft in Niederösterreich 2024
© WKNÖ
5,4 Mrd. € Bruttoinvestitionen der gewerblichen Wirtschaft NÖs in Sachanlagen (2023)
© WKNÖ
932,9 Mio. € Investitionen NÖ-Unternehmen in Forschung und Entwicklung 2023
© WKNÖ
Niederösterreichische Bruttowertschöpfung <br />
54,5% gewerbliche Wirtschaft<br />
45,5 % nicht Kammerbereich
© WKNÖ