WKNÖ-Geschäftsbericht 2025
Mitgliederentwicklung seit 2005
Wie wir wachsen
Wirtschaftskammer Niederösterreich 2025:
Zahlen & Fakten
Interessenvertretung
- Abschreibung GWG erhöht
- Investitionsfreibetrag verdoppelt
- Steuerprogression entschärft
- Vergabegrenzen erhöht
- Gewinnfreibetrag erhöht
- Mitwirkung an der NÖ Wirtschaftsstrategie
Service und Beratung
239.867 Persönliche Servicekontakte (physisch, telefonisch, per Mail) mit Mitgliedern ohne Gründung
2.695 Betriebsbesuche bei NÖ Unternehmen
9.479 Gründungsberatungen (40.494 Gründer-Kontakte bis 30 Minuten)
Bildung
55.169 WIFI-Kursteilnehmer:innen
297.637 WIFI-Trainingseinheiten
11.912 Lehrabschluss-, Meister-, Befähigungs- und Unternehmerprüfungen
Top-Servicekontakte
77.142 Wirtschafts- & Gewerberecht
62.921 Arbeits- & Sozialrecht
31.854 Unternehmensführung, Finanzierung & Förderung
17.719 Außenwirtschaft
11.683 Bildung & Lehre
Für Sie erreicht in der Interessenvertretung
- Erfolgreiche Interessenvertretung gegenüber Bund, Land und EU zur Sicherung wettbewerbsfähiger Standortbedingungen – von der Entschärfung der Steuerprogression bis hin zur angekündigten Lohnnebenkostensenkung ab 2028 um 1 Prozent.
- Vereinfachung der NÖ Bauordnung: Praxisnähere und wirtschaftsfreundlichere Anpassungen der NÖ Bauordnung, insbesondere durch klarere Vorgaben, verkürzte Verfahrensabläufe und reduzierte bürokratische Anforderungen für betriebliche Umbaumaßnahmen.
- Erleichterung von Public Viewings: Vereinfachte Rahmenbedingungen für öffentliche Übertragungen von Sport- und Großereignissen, insbesondere durch praxisgerechte Regelungen und Freistellung von der Genehmigung im Anlagen- und Veranstaltungsrecht
- Fachkräfte, Lehre: Impulse zur Fachkräftesicherung, unter anderem durch den Ausbau praxisnaher Ausbildungsmodelle und Qualifizierungsprogramme, sowie Maßnahmen zur Attraktivierung der dualen Ausbildung und Unterstützung von Lehrbetrieben.
- Arbeitszeiten: Mitgestaltung von besseren Rahmenbedingungen für flexiblere Arbeitszeitmodelle.
- Unterstützungsmaßnahmen: Von der Stärkung der Exportwirtschaft durch gezielte Internationalisierungsprogramme bis hin zur Förderung von Kooperationen, etwa zwischen Wirtschaft und Bildungseinrichtungen.
- Fit für die Zukunft: Mitarbeit an der neuen Wirtschaftsstrategie des Landes NÖ.
- Erhöhung der Vergabegrenzen: Die Schwellenwerte für Direktvergaben bei öffentlichen Aufträgen wurden nun direkt ins Bundesvergabegesetz übernommen und deutlich angehoben. Für den Baubereich ist eine Direktvergabe bis 200.000 Euro zulässig, für Liefer- und Dienstleistungen bis zu 140.000 Euro. Übersteigt der geschätzte Auftragswert 50.000 Euro, so hat sich der öffentliche Auftraggeber um die Einholung von drei Angeboten oder unverbindlichen Preisauskünften zu bemühen. Dadurch können öffentliche Stellen Aufträge schneller und unbürokratischer an regionale Unternehmen vergeben.
- Erhöhung des Gewinnfreibetrages: Der Gewinnfreibetrag bewirkt, dass Unternehmerinnen und Unternehmer einen größeren Teil ihres Gewinns steuerfrei stellen können. Der Grundfreibetrag gilt für Gewinne bis 33.000 Euro und ermöglicht eine Steuerersparnis von bis zu 4.950 Euro pro Jahr.
- Erhöhung der GWG-Abschreibung: Die Grenze für geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) beträgt 1.000 Euro, wodurch kleinere Investitionen – etwa Computer, Werkzeuge oder Büromöbel – sofort steuerlich abgeschrieben werden können. Das verbessert die Liquidität der Betriebe und reduziert den bürokratischen Aufwand.
- Erhöhung des Investitionsfreibetrages: Der Investitionsfreibetrag wurde befristet (1. November 2025 bis 31. Dezember 2026) von 10 auf 20 Prozent verdoppelt, bei ökologischen Investitionen sogar von 15 auf 22 Prozent erhöht. Unternehmen können dadurch bei Investitionen deutlich mehr steuerlich geltend machen und erhalten zusätzliche Anreize für Modernisierung und Wachstum.
Wirtschaftsdaten Niederösterreich