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Sparte Gewerbe und Handwerk

FAQ zur Energiewende

Was Sie schon immer zum Thema Energiewende und zu deren Umsetzung wissen wollten

Lesedauer: 8 Minuten

21.04.2024

Antworten auf häufig gestellte Fragen: 

Fragen und Antworten

Mit Energiewende meint man den Übergang von einer nichtnachhaltigen Nutzung von "traditionellen" fossilen Brennstoffen und von Kernenergie zu einer nachhaltigen Versorgung mit erneuerbarer Energie.

Es geht um einen grundlegenden Umbau der Energieversorgungssysteme auf eine nachhaltige Energieerzeugung und eine effizientere Energienutzung, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren und Klimaziele zu erreichen.

Im Zuge der Energiewende kommen Erneuerbare Energien, wie Wasser- und Solarkraft, Windenergie, Erdwärme und nachwachsende Rohstoffe zum Einsatz.

Unternehmen können durch Investitionen in erneuerbare Energien, Energieeffizienzmaßnahmen und nachhaltige Betriebspraktiken zur Energiewende beitragen.

Die durch Dach- und Fassadenbegrünung verbesserte Dämmung und Beschattung trägt zur Einsparung von Energie bei, da durch diese Maßnahmen der Einsatz von Heiz- bzw. Klimageräten wesentlich reduziert werden kann.

Handwerksberufe sind zentral für die Installation, Wartung und Umsetzung von energieeffizienten und erneuerbaren Technologien in Gebäuden und Anlagen.

Es gibt staatliche Förderprogramme und Zuschüsse, die Unternehmen unterstützen, die in Energieeffizienz und erneuerbare Energien investieren.

Fachleute können über die Wirtschaftskammer, über Branchenverbände oder Empfehlungen gefunden werden.

Wichtig ist die Überprüfung von Zertifizierungen und Referenzen.

Zu den relevanten Technologien gehören Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen, energieeffiziente Fenster und Dämmmaterialien sowie smarte Gebäudetechnologien, im Baubereich ist hier auch speziell das Material Holz zu erwähnen.

Änderungen können die Energieeffizienz verbessern und damit Kosten im Bereich Heizen und Kühlen senken, den Wert steigern und zur Einhaltung aktueller Umweltstandards beitragen.

Unternehmen müssen sich an nationale und EU-Vorschriften zu Energieeffizienz, Emissionen und Nutzung erneuerbarer Energien halten.

KMU können durch Energiekosteneinsparungen, verbesserte Marktchancen und die Nutzung von Förderprogrammen profitieren.

Durch Energieaudits, die Implementierung eines Energiemanagementsystems und Investitionen in energieeffiziente Technologien und Praktiken.

Die WKO bietet Beratung, Informationsmaterial, Schulungen und Netzwerkmöglichkeiten im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien.

Durch die Evaluierung bestehender Prozesse, die Berücksichtigung von Energieeffizienz bei Neuanschaffungen und ggf. die Zusammenarbeit mit Energieberatern.

Wichtig sind aktuelle Informationen über Energiegesetze, Umweltvorschriften und verfügbare Fördermittel.

Durch die Analyse spezifischer Bedürfnisse, die Inanspruchnahme von Fördermitteln und die Auswahl kosteneffektiver, skalierbarer Lösungen.

Digitale Technologien ermöglichen eine effizientere Energieverwaltung, Prozessoptimierung und Datenanalyse für bessere Entscheidungen.

Durch die Bewertung der langfristigen Kostenersparnis, Rentabilitätsanalysen und ggf. die Inanspruchnahme von Fördermitteln.

Traditionelle Handwerksberufe müssen sich an neue Technologien und Standards anpassen. Dies kann Schulungen in neuen Methoden und die Erweiterung des Dienstleistungsangebots umfassen.

Durch gezielte Weiterbildungsprogramme, Schulungen in neuen Technologien und die Förderung eines Bewusstseins für Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Unternehmen können neue Marktchancen erkunden, in innovative Technologien investieren und ihre Betriebsabläufe hinsichtlich Energieeffizienz optimieren.

Anpassungen können die Integration moderner Energieeffizienztechnologien, die Verwendung nachhaltiger Materialien und die Einhaltung neuer Umweltstandards umfassen. 

Eine Solaranlage kann eine Anlage zur Gewinnung thermischer Energie für z.B. Erwärmung von Heizungs- oder Brauchwasser oder eine Photovoltaikanlage zur Erzeugung elektrischer Energie sein.

Als erneuerbare Energien werden Energiequellen bezeichnet, die sich regenerieren und nach menschlichen Maßstäben praktisch unbegrenzt zur Verfügung stehen, wie Sonnenenergie, Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse und Biogas, im Gegensatz zu nur begrenzt vorhandenen fossilen Energiequellen wie Erdöl, Erdgas oder Kohle.

Unter energetischer Sanierung eines Gebäudes werden neben der thermischen Sanierung (Austausch alter Fenster und Türen, Gebäudedämmung u.a.) alle technischen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz bzw. zur Herstellung der Klimaneutralität eines Gebäudes verstanden, wie z.B. Modernisierung der Heizungsanlage, Einsatz erneuerbarer Energien zur Wärmeerzeugung, Solarthermie und Erdwärme, Einsatz von Photovoltaik, Gebäudeautomation u.a.). 

Dach- und Fassadenbegrünungen sowie die zielgerichtete Pflanzung von Bäumen im urbanen Bereich tragen wesentlich dazu bei, dass durch die Dämmung mit den Trageschichten bzw. durch die Beschattung vor den Fassaden weniger Energie für Heizung bzw. Kühlung aufgewendet werden muss.

Energieeffizienz eines Gebäudes beschreibt allgemein das Verhältnis eines bestimmten Nutzens – zum Beispiel die Bereitstellung von Licht oder Wärme – zu dessen Energieeinsatz. Je weniger Energie in einem Gebäude eingesetzt werden muss, umso energieeffizienter ist das Gebäude.

Die bei Dach- und Fassadenbegrünungen eingesetzte Regenwassersammelsystem können auch für Nutzwasser in anderen Bereichen eingesetzt werden. Z.B. kann gefiltertes Regenwasser für Toiletten und Waschmaschinen genutzt werden. Damit tragen diese Maßnahmen auch zu einer Entlastung beim Trinkwasser bei.

  1. Bedeutung von PV-Anlagen: Photovoltaikanlagen sind ein zentrales Element der Energiewende, da sie es ermöglichen, Sonnenergie direkt in Strom umzuwandeln. Dies ist besonders relevant für Unternehmen, die ihren CO2-Fußabdruck reduzieren und Energiekosten senken möchten.
  2. Planung und Installation: Die Planung und Installation einer PV-Anlage erfordern fachliche Expertise. Unternehmen sollten sich daher an qualifizierte Fachleute wie Dachdecker, Spengler, Glaser oder Elektrotechniker wenden. Es ist wichtig, Faktoren wie Dachausrichtung, Neigung, Schattenwurf bzw. insbesondere die Unterkonstruktion und Montagevoraussetzungen zu berücksichtigen.
  3. Wirtschaftlichkeit und Förderungen: Die Wirtschaftlichkeit von PV-Anlagen hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Es gibt zahlreiche Förderprogramme, die Unternehmen bei der Investition in PV-Anlagen unterstützen. Eine genaue Kosten-Nutzen-Rechnung unter Einbeziehung möglicher Einspeisevergütungen und Steuervorteile ist ratsam.
  4. Wartung und Betrieb (?): PV-Anlagen sind relativ wartungsarm, benötigen aber regelmäßige Inspektionen, um ihre Effizienz und Langlebigkeit zu gewährleisten. Unternehmen sollten einen Wartungsplan erstellen und gegebenenfalls Serviceverträge mit Anbietern abschließen.
  5. Integration in bestehende Energiekonzepte: PV-Anlagen können in bestehende Energiekonzepte integriert werden, z.B. in Kombination mit Energiespeichersystemen, um eine noch effizientere Nutzung der erzeugten Energie zu ermöglichen.
  6. Bedeutung für das Unternehmensimage: Die Nutzung erneuerbarer Energien durch PV-Anlagen kann auch das Unternehmensimage stärken und ein Zeichen für Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit setzen.