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Ansicht auf einen Frachthafen mit bunten Containern von oben
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Rotterdam und Duisburg bündeln Kräfte für die Energiewende

Schulterschluss stärkt Europas grüne und innovative Transportkorridore

Lesedauer: 1 Minute

Niederlande Logistik Maritime Industry

Die Häfen Rotterdam und Duisburg setzen ein starkes Zeichen für die industrielle Zukunft Europas: In Anwesenheit des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst wurde ein neuer Letter of Intent (LOI) unterzeichnet. Ziel ist es, nachhaltige Transport- und Energiekorridore entlang des Rheins zu schaffen, die Dekarbonisierung der Industrie voranzutreiben und Innovationen im Logistiksektor zu fördern.

Gemeinsam für Klimaneutralität und Innovation

Rotterdam, Europas größter Seehafen, und Duisburg, der weltweit größte Binnenhafen, wollen künftig zu zentralen Umschlagplätzen für Wasserstoff und CO₂ werden. Im Fokus steht der Ausbau von CCU/CCS-Aktivitäten (Carbon Capture, Utilization & Storage) sowie die Entwicklung neuer digitaler und logistischer Technologien, um Transportprozesse effizienter und klimafreundlicher zu gestalten.

„Ohne starke Häfen keine leistungsfähigen Transportwege“, betonte Ministerpräsident Hendrik Wüst.

„Beide Häfen leisten gemeinsam einen entscheidenden Beitrag für die klimaneutrale und innovative Industrie Nordrhein-Westfalens.“

Innovation als Motor nachhaltiger Logistik

„Logistik ist Teamsport – und der Hafen Rotterdam ist unser idealer Partner“, so duisport-CEO Markus Bangen. Durch den Einsatz moderner Datenplattformen, digitaler Frachtketten und automatisierter Umschlagsprozesse wollen die Partner neue Standards in der europäischen Hafenwirtschaft setzen.

Boudewijn Siemons, CEO der Port of Rotterdam Authority:

„Noch importieren wir vor allem fossile Energieträger, doch langfristig wollen wir Europas Importhafen für erneuerbare Energien werden. Innovation und Kooperation sind der Schlüssel dazu.“

Damit wird deutlich: Nachhaltigkeit, Technologie und Zusammenarbeit gehen Hand in Hand – als Grundlage für eine wettbewerbsfähige und klimafreundliche Industrie in Europa.

Unterstützung durch das WKÖ AussenwirtschaftsCenter Den Haag

Das AussenwirtschaftsCenter Den Haag der Wirtschaftskammer Österreich unterstützt österreichische Unternehmen, die sich an Projekten rund um grüne Logistik, Energie-Innovation und Hafenkooperationen in den Niederlanden beteiligen möchten.

Möchten Sie mehr über Logistik in den Niederlanden erfahren? Herr Gerolf Frießer vom AußenwirtschaftsCenter Den Haag ist gerne für Sie da. 

Stand: 07.11.2025

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