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VerfahrenstechnikerIn für Getreidewirtschaft (MüllerIn)

Seit tausenden von Jahren ist Getreide die Grundlage unserer Ernährung und die Basis für die Nutztierhaltung. Du als Verfahrenstechniker prüfst die Qualität der Rohstoffe und verarbeitest nur das Beste davon. Durch deine umfassenden Kenntnisse ermöglichst du die Herstellung von hochwertigen Produkten auf der Grundlage von Getreide.
Meine Lehre zum Müller

Der Beruf des Verfahrenstechnikers für Getreidewirtschaft

Die Ausbildung zum Verfahrenstechniker für Getreidewirtschaft bietet drei Schwerpunkte zur Auswahl: Getreidemüller, Futtermittelhersteller und Backmittelhersteller.

Im Schwerpunkt Getreidemüller geht es um die Übernahme, Kontrolle, Reinigung und Vermahlung von Getreide zu Mehlen, Kleie, Schrot, Getreideflocken u.v.m.  Diese Zwischenprodukte werden zu den Endprodukten, die anschließend verkauft werden, vermischt und verpackt.

Für die Fütterung von Nutz- und Heimtieren werden im Schwerpunkt Futtermittelherstellung die Futtermittel erzeugt. Auch hier werden in erster Linie Getreide und Getreideprodukte verarbeitet, welche dann mit Eiweiß, Mineralstoffen und Vitaminen angereichert werden. Diese Rohstoffe werden nach den jeweiligen Rezepturen vermischt, in die richtige Form (z.B. Pellets) gebracht und an die Abnehmer geliefert.

Der Schwerpunkt Backmittelhersteller beschäftigt sich mit der Produktion von Backmitteln, die für die Herstellung von Backwaren benötigt werden. Die Ausgangsstoffe sind Getreideprodukte einerseits und Zusatzstoffe (z.B. Milchpulver, Fett, Zucker, Gewürze) andererseits, diese werden der Rezeptur entsprechend verarbeitet, gemischt und verpackt. Das Endprodukt wird anschließend in Versuchsbäckereien ausführlich überprüft.

 

Welche Voraussetzungen bringe ich für den Beruf mit?

Du bist sehr genau in deiner Arbeit und bringst ein hohes Maß an Reinlichkeit und Ordentlichkeit mit. Du schätzt hochwertige Landwirtschaftsprodukte und hast eine Affinität zur täglichen Arbeit mit Maschinen.

 

Was lerne ich im Schwerpunkt Getreidemüller?

  • Bedienung und Instandhaltung von einschlägigen Maschinen, Werkzeugen und Ausrüstungen

  • Beurteilung und Verarbeitung von Getreiden, weiteren Rohstoffen, Hilfsstoffen und daraus hergestellten Produkten

  • Vorbereitung des Getreides für Mahlprozess

  • Steuerung und Überwachung der Produktionsvorgänge

  • Mischen des gemahlenen Getreides zu Typenmehlen

  • Qualitätssicherung

  • Einhaltung von Normen und Hygienevorschriften

 

Was lerne ich im Schwerpunkt Futtermittelhersteller?

  • Bedienung und Instandhaltung von einschlägigen Maschinen, Werkzeugen und Ausrüstungen

  • Beurteilung und Verarbeitung von Getreiden, weiteren Rohstoffen, Hilfsstoffen und daraus hergestellten Produkten

  • Steuerung und Überwachung der Produktionsvorgänge

  • Wiegen, Fördern und Lagern von Ausgangsstoffen und Endprodukten

  • Qualitätssicherung

  • Einhaltung von Normen und Hygienevorschriften


Was lerne ich im Schwerpunkt Backmittelhersteller?

  • Bedienung und Instandhaltung von einschlägigen Maschinen, Werkzeugen und Ausrüstungen

  • Beurteilung und Verarbeitung von Getreiden, weiteren Rohstoffen, Hilfsstoffen und daraus hergestellten Produkten

  • Kenntnis und Verarbeitung von Spezial-Zusatzstoffen

  • Steuerung und Überwachung der Produktionsvorgänge

  • Wiegen, Fördern und Lagern von Ausgangsstoffen und Endprodukten

  • Qualitätssicherung

  • Einhaltung von Normen und Hygienevorschriften

 

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die Ausbildung zum Verfahrenstechniker für die Getreidewirtschaft dauert 3 Jahre. Danach trittst du zur Lehrabschlussprüfung an.

 

Wie sieht mein Arbeitsalltag aus?

Als Verfahrenstechniker für Getreidewirtschaft arbeitest du 38,5 Stunden pro Woche.
Je nachdem was für dein aktuelles Lehrjahr vorgesehen ist, wirst du in den obenstehenden Fertigkeiten von deinen Ausbildnern unterrichtet und gefördert.

 

Wieviel verdiene ich?

Als Verfahrenstechniker für Getreidewirtschaft verdienst du im ersten Lehrjahr 595,25 Euro brutto, im zweiten 779,91 Euro brutto und im dritten 1.071,71 Euro brutto.

 

Wie sieht mein Schulalltag in der Berufsschule aus?

Die Unterrichtszeit in der Berufsschule gilt als Arbeitszeit und wird auf deine wöchentliche Arbeitszeit von 38,5 Stunden angerechnet. Dazu gehören Unterrichtsstunden, Freigegenstände (bis 2 Stunden pro Woche), Förderunterricht und Exkursionen.

Als angehender Verfahrenstechniker erhältst du Unterricht in den Pflichtfächern Politische Bildung, Deutsch, einer Fremdsprache und Religion, sowie in Betriebswirtschaft mit Wirtschaftskunde mit Schriftverkehr und Rechnungswesen und im Fachunterricht. Dort werden Nahrungsmittel-, Rohstoff- und Futtermittelkunde, Fachkunde, angewandte Mathematik, Fachzeichnen und Laboratoriumsübungen unterrichtet. Auch ein Praktikum gehört zu deiner schulischen Ausbildung.

Daneben kannst du unter mehreren Freigegenständen wie einer Fremdsprache oder Deutsch wählen.

Verfahrenstechnikerlehrlinge können in Wels die Berufsschule absolvieren.

 

Wo kann ich nach meiner Lehre arbeiten?

Als fertiger Verfahrenstechniker für Getreidewirtschaft kannst du in Klein- und Mittelbetrieben arbeiten, aber auch in der Lebens- und Futtermittelindustrie gibt es ansprechende und abwechslungsreiche Positionen.

 

Meine Karriere als Verfahrenstechniker für Getreidewirtschaft

Nach deiner Lehrabschlussprüfung kannst du weitere Berufserfahrung sammeln und die Meisterprüfung ablegen. 
Auch „Lehre mit Matura“ steht dir natürlich offen. 
Mit wachsender Erfahrung kannst du Führungspositionen in Betrieben übernehmen. 
Viele Betriebe suchen Nachfolger, auf diese Art und Weise kannst du einen bestehenden Betrieb übernehmen und zu weiterem Erfolg führen.
Wenn du Interesse an der Selbstständigkeit hast, dann bist du als Meister bestens dafür gerüstet, dein eigenes Unternehmen aufzubauen.


Im Sinne der besseren Lesbarkeit haben wir auf die Genderung der Berufsbezeichnungen verzichtet und bitten hierfür um Verständnis.