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Lernortkooperation im Kfz-Handel

Noch mehr Praxisnähe im Unterricht für den Kfz-Handelsnachwuchs
 
Schauraum
© Andreas Röbl Fotografie
Praxisnähe spielt im Berufsschulunterricht für unsere künftigen Nachwuchskräfte seit jeher eine besondere Rolle. Im Fahrzeughandel gilt dies angesichts des rapiden technischen Wandels ganz besonders. Mit der Lernortkooperation haben das Landesgremium des oö. Fahrzeughandels und die Berufsschule Linz 7 ein „Instrument“ geschaffen, das es angehenden Fahrzeugverkäufer:innen ermöglicht, im Schulunterricht vermitteltes Theoriewissen unmittelbar praktisch umzusetzen. Das Klassenzimmer wird dabei direkt mit der zukünftigen Wirkungsstätte, dem Schauraum des Lehrbetriebs getauscht.


So bei der Premiere der Lernortkooperation im Kfz-Handel für die beiden Lehrlinge Lorenz Rigger und Paul Bratic, die im 1. Lehrjahr bei BMW Höglinger-Denzel Linz sowie der Linzer Auto Günther GmbH in Ausbildung stehen. Rigger präsentierte im Autohaus Höglinger live Modelle der Marken BMW (i4, M8), Bratic hatte die Aufgabe, die Vergleichsmodelle anderer Marken (Tesla und Mercedes-Benz) vorzustellen. Die Präsentation lief vor einer „Jury“ ab, die sich aus Berufsschullehrern, Klassenkollegen, Ausbildern und Unternehmern zusammensetzte. Nach der Präsentation gab es ein analytisches Feedback durch alle Zuhörer. Die Präsentation wurde dann von den Mitschülerinnen und Mitschülern sowie dem unterrichtenden Lehrer online bewertet.

 Diese gelebte duale Ausbildung ist Teil des Praxisunterrichts, in dem die Lehrlinge ihre Arbeit zu einem bestimmten Thema des Lehrstoffs in ihrem eigenen Lehrbetrieb präsentieren, verrät Dipl.-Päd. Peter Sündermann von der Berufsschule Linz 7, in der Einzelhandelslehrlinge mit dem Schwerpunkt Kraftfahrzeuge und Ersatzteile unterrichtet werden. Dieser Unterricht ist ein ganzheitliches Projekt, das vor allem die Selbständigkeit, Eigeninitiative und Motivation der Schüler fördern soll. Es können dabei diverse Rollenspiele, wie neben Produktpräsentationen auch Verkaufsgespräche, die im 2. Lehrjahr auf dem Programm stehen, vor Ort in den Ausbildungsbetrieben sehr praxisnah geübt werden. Dass damit auch die Ausbilder der jungen Leute in den Lernprozess eingegliedert werden, ist ein weiterer positiver Aspekt.

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