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Kernthema Bildung & Arbeit

 

Eine der größten aktuellen und auch zukünftigen Herausforderungen für die OÖ Industrie ist der Mangel an Fachkräften – vor allem an TechnikerInnen. Oberösterreich hat im Bundesländervergleich mit rund 116.000 die meisten Industriebeschäftigten.

Schätzungen zufolge wird es bis 2030 zu einem Mangel an Arbeitskräften in allen Wirtschaftszweigen kommen. Derzeit geht man in OÖ von einem Engpass von rund 127.000 Personen im Jahr 2030 aus, verteilt auf die vier Qualifikationen Tertiäre Ausbildung, Schulische Ausbildung, Lehre und Pflichtschulen. Relativ gesehen fehlen dann 16,9 Prozent. Bereits 2019 gab es in OÖ einen Engpass von rund 20.000 Fachkräften.

Bildung und Arbeit
Der Wettbewerb um die besten Köpfe hat längst begonnen und fordert die OÖ Industrie. Bildung ist nach wie vor einer der entscheidenden Schlüsselfaktoren für die heimische Wirtschaft. 


Die sparte.industrie definiert dazu folgendes Ziel- und Maßnahmendreieck

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ARBEITSKRÄFTEPOTENZIAL MINT-BEREICH –
DIGITALISIERUNG & INTERNATIONALISIERUNG –
DUALE AUSBILDUNG

Hauptaugenmerk muss darauf gelegt werden, das Potenzial an ARBEITSKRÄFTEN im MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) - Bereich zu erhöhen und auszuschöpfen. Insbesondere ermöglicht die DUALE AUSBILDUNG eine Ausbildung auf hohem Niveau mit einem großen Anteil an praktischen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die zunehmende DIGITALISIERUNG & INTERNATIONALISIERUNG erfordern eine Weiterentwicklung des Bildungssystems um national und international erfolgreich zu sein


ARBEITSKRÄFTEPOTENZIAL im MINT-Bereich erhöhen

Die heimische Industrie wird sich nur dann entsprechend weiterentwickeln können, wenn sie ihren Bedarf an Know-how im naturwissenschaftlich- technischen Bereich weitgehend decken kann. Insbesondere besteht großer zusätzlicher Bedarf bei AbsolventInnen von HTLs und FHs.

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„Wir müssen die junge Generation ganz gezielt für Technik und Naturwissenschaften begeistern. Hier spielen die Schulen eine wichtige Rolle. Nebenkonkreten Technikinitiativen kommt daher vor allem der Berufsorientierung in den Schulen eine besondereBedeutung zu.“

Robert Machtlinger – FACC AG 


DIGITALISIERUNG & INTERNATIONALISIERUNG vorantreiben

Die Digitalisierung verändert nicht nur Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, sondern auch die Arbeitswelt. Der Schlüsselfaktor für eine zukunftsorientierte digitale Arbeitswelt ist Bildung. Das richtige Mindset und die richtigen Kompetenzen sind in diesem Wandel der Schlüssel zum Erfolg – diesen Herausforderungen müssen sich die Aus- und Fortbildung stellen.

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„Die Digitalisierung in die Unternehmenskultur bzw. in die gesamte Supply-Chain zu integrieren, ist eine anspruchsvolle und spannende Herausforderung und braucht daher das Commitment aller Abteilungen. Nur durch gezielte (Weiter)Bildung wird die nötige Grundstruktur für diesen Prozess geschaffen.“

Mag. Valborg Burgholzer-Kaiser - Eisenbeiss GmbH


DUALE AUSBILDUNG stärken

Das duale Ausbildungssystem – also die Kombination aus theoretischer, schulischer Ausbildung und praktischer Qualifizierung im Betrieb – ist mittlerweile für viele Länder in und außerhalb Europas zum Best- Practice-Beispiel geworden. Indem Oberösterreich den Fokus auf die duale Ausbildung legt, werden die zukünftigen Beschäftigten ausgebildet, die die Industrie braucht und der Wirtschaftsstandort gestärkt.

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„Bildung ist neben Innovation eine der wichtigsten Säulen der Wirtschaft. Gestärkt wird diese Säule durch die duale Ausbildung, die auch in einer digitalisierten und vernetzten Arbeitswelt ein Erfolgsmodell bleiben wird. Wir dürfen uns auf unseren Erfolgen jedoch nicht ausruhen und müssen in einer sich permanent verändernden Welt auch die duale Ausbildung weiterentwickeln, mit besonderem Focus auf digitale Technologien.“

DDr. Karl-Heinz Rauscher - MAN Truck & Bus Österreich GesmbH


Strategiepapier

Diese Strategie wurde mit OÖ. Leitbetrieben erarbeitet und enthält konkrete Maßnahmen und Forderungen.

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Fotonachweis: Bild Robert Machtlinger © FACC/Bartsch, Bild Dr. Josef Kinast © Edwin Enzlmüller Fotografie, WKOÖ – sparte.industrie, Bild DDr. Karl-Heinz Rauscher © MAN

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