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Geschichte der Wiener Platten- und Fliesenleger

Historische Informationen und Wissenswertes

Der Name "Fliese" ist altgermanisch und heißt Steinplatte bzw. Splitter. Mit der Entwicklung der Keramik in der Jungsteinzeit, als die Menschen erstmals Ton brannten und dieser hart wie Stein wurde, gelang es auch bald kleine Plättchen oder Splitter herzustellen und diese mit verschiedenen Farben zu glasieren, die man dann als "Fliese" bezeichnete. Seit dem zweiten vorchristlichen Jahrtausend wurde es zuerst in Mesopotamien (z.B.: Ischtartor in Babylon) dann im alten Ägypten üblich, Platten und Fliesen aus Keramik und aus Stein für Wand- und Bodenverzierungen zu verwenden. Ganz berühmt sind diesbezüglich die alten Mosaike aus griechischer und römischer Zeit.
 

Bis ins 19. Jahrhundert blieb diese Verschönerungstechnik nur privilegierten Schichten vorbehalten, da diese Platten und Fliesen mit der Hand hergestellt werden mussten. Daher war bis zu diesem Zeitpunkt die Geschichte der Platten- und Fliesenleger mit jener der Hafner verknüpft, die ihre Kacheln selber herstellten. Einen eigenen Berufsstand gab es noch nicht.
 

Einen revolutionären Einschnitt stellt daher die Erfindung der Fliesenpresse dar, die es ermöglichte, einer breiten Schicht diese Leistungen anzubieten. Seitdem gab es einen steten Aufwärtstrend und es gibt keine öffentlichen und privaten Bauten mehr, die ohne Platten oder Fliesen auskommen.


Der Platten- und Fliesenleger ist heute Ihr fachkundiger Partner für die Gestaltung von keramischen Wand- und Bodenbelägen, wie z.B. im Nass- und Sanitärbereich, im Wohnbereich, aber auch im Freizeit- oder Wellnessbereich wie spe-ziell die Gestaltung von Schwimmbäder, oder Whirlpools.