th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin google-plus facebook whatsapp arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home

Wie komme ich zu einem Schanigarten?

Alle Informationen zum Wiener Gastgarten und Schanigarten

Wenn die warme Jahreszeit die Gäste ins Freie lockt, denken viele Gastronomen an einen Schanigarten. Grundsätzlich beginnt die Saison im März, seit Ende 2016 sind auch Winterschanigärten möglich. 

Daher sollte man schon im Herbst des Vorjahres einen Antrag stellen, damit im März alle Bewilligungen erteilt sind.

Einen Schanigarten beantragt man beim zuständigen Betriebsanlagenzetrum. Wie das geht zeigt Ihnen unser Schanigartenvideo und unser Schanigartenleitfaden. Dieser gibt wertvolle Tipps zur Ausgestaltung und zur Antragstellung. 

In der Schanigartenverhandlung oder unmittelbar danach sollten sie auch ihre Betriebsanlage auf den Schanigarten ausdehnen (Betriebsanlagenrechtliche Erklärung - Anzeige Gastgartenbetrieb gemäß § 76a-Gewerbeordnung). Dies ist aber nur einmal zu machen, außer man vergrößert den Schanigarten oder ändert seine Lage.

Falls Sie Rückfragen haben:

Übernahme eines bestehenden Schanigartens

Wenn sie einen Betreib übernehmen, der bereits eine Bewilligung für einen Schanigarten besitzt, müssen sie diese Bewilligung auf ihren Betrieb umschreiben lassen. Denn derjenige, der einen Schanigarten betreibt, sollte auch der Inhaber der Schanigartenbewilligung sein. Innerhalb der ersten 8 Wochen ab Betriebsübernahme geht das sogar bevorzugt, es wird nur der alte Bescheid umgeschrieben.

Voraussetzungen

  • die Bewilligung ist noch nicht abgelaufen
  • sie stellen den Antrag binnen 8 Wochen ab Rechtsübergang (Kauf, Pacht, Miete)
  • es gibt keinen Versagungsgrund

Wenn die Bewilligung bereits abgelaufen ist, kann man trotzdem einen Antrag stellen. Wenn sich nichts an der Größe oder Ausgestaltung (Möblierung) des Schanigartens ändert, wird der Antrag vermutlich schnell bewilligt. Wenn sie die Frist von 8 Wochen verpasst haben, stellen sie trotzdem einen Antrag auf Übernahme. Falls die Behörde das nicht akzeptiert, ist das gleich ein Antrag auf Neubewilligung.

Wenn es aber einen Versagungsgrund für den Schanigarten gibt, den es zur Zeit der Bewilligung des Vorgängers noch nicht gegeben hat, wird es schwierig. Solche Versagungsgründe können sein:

  • zu geringer Restgehsteig (2 m müssen mindestens trotz Schanigarten übrig bleiben),
  • Schanigarten liegt vor einem anderen Betreib/Gebäude,
  • die Möblierung/Einfriedung passt nicht mehr ins Stadtbild,
  • Ein Radweg oder eine Behindertenleitsystem ist dazugekommen

In manchen Fällen kann man durch Änderungen am Schanigarten trotzdem eine Bewilligung bekommen, in anderen Fällen kann es aber auch sein, dass durch die Betriebsübernahme die Möglichkeit für einen Schanigarten entfällt!
Den Antrag auf Übernahme/Verlängerung finden sie unter den Downloads "Antragsformular für Schanigärten".

Der Vorbesitzer kann allenfalls die Möbel, Schirme und die Einfriedung mitverkaufen. Die Fläche, auf der der Schanigarten steht, kann nur der Grundeigentümer vergeben, und der ist bei öffentlichem Grund die Stadt Wien (zuständige Behörde).