Zum Inhalt springen
Starkstrommasten im Sonnenuntergang
© peterschreiber.media | stock.adobe.com

Netzbetreiber erstatten Netzzutrittspauschalen

Der Oberste Gerichtshof (OGH) hat am 25. September 2024 entschieden, dass die Verrechnung von Netzzutrittsentgelten in vielen Fällen unzulässig war.

Lesedauer: 1 Minute

18.11.2024

OGH-Entscheidung zu Netzzutrittsentgelten: "Wird an einen bestehenden Netzanschluss, der bereits zum Strombezug benutzt wurde, erstmals eine Stromerzeugungsanlage angeschlossen, die in der bestehenden Anschlusskapazität Deckung findet, fällt dafür kein Netzzutrittsentgelt an." 

Zum OGH-Urteil 

Demnach können Betreiber von PV-Anlagen über 20 kW, die vom Netzbetreiber Netzzutrittsentgelte entrichten mussten, eine Rückforderung dieser Beträge vornehmen, wenn bereits für die Herstellung des ursprünglichen Strombezugs eine Anschlussleistung bezahlt wurde. Die Verjährung wird aufgrund einer Vereinbarung zwischen PV Austria und den Netzbetreibern nicht angewandt, sodass auch Zahlungen, die mehr als drei Jahre zurückliegen, zurückgefordert werden können. 

Weitere Informationen dazu


In der Pressemitteilung vom 29. Oktober 2024 gaben die österreichischen Netzbetreiber bekannt, dass derzeit die Rückerstattung des zu viel gezahlten Netzzutrittsentgelts vorbereitet wird. Eine Kontaktaufnahme mit dem Netzbetreiber seitens der Kund:innen ist für die Erstattung nicht erforderlich. 

Zur Presseaussendung


Weitere interessante Artikel
  • Ansicht Speicher eines Stromkraftwerkes nach oben mit Stromleitungen verbunden unter blauem Himmel mit Sonnenlicht
    Verteilernetzbetreiber veröffentlichen Netzentwicklungspläne
    Weiterlesen
  • Auf einer hellen Oberfläche stehen nebeneinander drei helle Würfel. Der erste Würfel ist schräg. Auf der oberen Fläche steht KN, auf der unteren H, daneben steht ein o, daneben steht ein w
    Wissenstransfer für energieintensive Branchen
    Weiterlesen
  • Starkstrommasten im Sonnenuntergang
    Austrian Power Grid: herausfordernde Gesamtlage
    Weiterlesen