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Handelsagenten, Landesgremium

TV1 Expertentalk

OÖ im Gespräch

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24.06.2026

Handelsagenten fordern moderne Regelungen für Dienstfahrzeuge 

Peter Feigl vertritt als Obmann die Interessen der Sales Agents in Oberösterreich auf nationaler und internationaler Ebene. Er setzt sich insbesondere für bessere rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen sowie praxisnahe Services ein.  

Handelsagenten sind ein wichtiger Teil der österreichischen Wirtschaft. Als Vermittler zwischen Herstellern und Kunden erwirtschaften sie jährlich rund 31 Milliarden Euro Umsatz und sind in zahlreichen Branchen tätig. 

Für Sales Agents und viele Unternehmer:innen ist das Auto kein Luxus, sondern ihr wichtigstes „Werkzeug“, da sie einen Großteil ihrer Arbeitszeit bei Kunden verbringen. Dennoch sieht die Branche steuerliche Nachteile bei der Anschaffung von Dienstfahrzeugen. Kritisiert werden insbesondere die eingeschränkten Möglichkeiten zum Vorsteuerabzug sowie die sogenannte Angemessenheitsgrenze von 40.000 Euro, die seit 2005 unverändert geblieben ist. 

Nach Ansicht der Interessenvertretung entsprechen die aktuellen Regelungen nicht mehr den heutigen Marktbedingungen. Besonders bei modernen Elektrofahrzeugen sei es schwierig, ein geeignetes Fahrzeug innerhalb der bestehenden Grenzen zu finden. 

Im Vergleich zu anderen Ländern, etwa Deutschland, sehen sich österreichische Handelsagenten dadurch im Wettbewerbsnachteil. Das Bundesgremium fordert daher eine Anhebung der Wertgrenze auf mindestens 65.000 Euro sowie eine stärkere Anerkennung des Fahrzeugs als notwendiges Arbeitswerkzeug. 

Mehr dazu im Gespräch mit Peter Feigl in „OÖ im Gespräch“.