30 Jahre Frau in der Wirtschaft
40.000 Unternehmerinnen in Oberösterreich zeigen wirtschaftliche Stärke
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Seit 30 Jahren ist Frau in der Wirtschaft (FidW) in der WKO Oberösterreich eine starke Stimme und ein starkes Netzwerk für mittlerweile rund 40.000 oberösterreichische Unternehmerinnen und unterstützt mit umfassendem Service deren unternehmerischen Erfolg. Seit der Gründung im Jahr 1996 wurde die Organisation in allen oberösterreichischen Bezirken aufgebaut und ist mit über 120 ehrenamtlich tätigen Unternehmerinnen vertreten.
„Die Anzahl unternehmerisch tätiger Frauen in OÖ ist seither von 28,7 % auf 47,7 % angestiegen“, freut sich FidW-Landesvorsitzende Lisa Sigl. „Die drei häufigsten Beweggründe für eine Unternehmensgründung sind die flexible Gestaltung von Zeit und Leben, der Wunsch, selbst die Leitung zu übernehmen, sowie die Möglichkeit, Verantwortung vollständig im eigenen Unternehmen zu tragen“, so Sigl.
Viel erreicht für die Unternehmerinnen
Frau in der Wirtschaft hat in den vergangenen 30 Jahren entscheidende Verbesserungen für Unternehmerinnen durchgesetzt. Dazu gehören die Verdopplung des Wochengeldes für Unternehmerinnen, die einheitlichen Herbstferien, die steuerliche Begünstigung von Büros im Wohnungsverband, die Erhöhung und Flexibilisierung der Sachbezugsbefreiung und die Ausbauoffensive für Kinderbetreuung.
Wir wollen Frauen in der Wirtschaft sichtbar machen - auch in den Zukunftsfeldern Digitalisierung und Künstliche Intelligenz.
Lisa Sigl, Landesvorsitzende Frau in der Wirtschaft
Jedes Jahr organisiert Frau in der Wirtschaft rund 100 Impuls- und Netzwerk-Veranstaltungen in ganz Oberösterreich, die für Informationsvorsprung und neue Business-Perspektiven sorgen. Rund 5.000 Unternehmerinnen nehmen daran jährlich teil.
Regionale Verankerung als Erfolgsfaktor Frau in der Wirtschaft OÖ blickt nicht nur auf 30 Jahre engagierte Interessenvertretung zurück, sondern setzt bewusst den Fokus auf die Zukunft. Zentrale Schwerpunkte der Arbeit sind Innovation, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Regionalität und Nachhaltigkeit sowie Internationalisierung. „Die fortschreitende Digitalisierung und der Einsatz von KI verändern Arbeitsprozesse und Wertschöpfungsketten grundlegend – umso wichtiger ist es, Frauen in diesen Zukunftsfeldern zu stärken und sichtbar zu machen“, begründet Lisa Sigl.
Gleichzeitig bleibt die regionale Verankerung ein wesentlicher Erfolgsfaktor: Regionalität steht für Qualität, kurze Wege und verantwortungsvolles Wirtschaften und bildet gleichzeitig eine starke Basis für internationale Märkte.
Alle Infos zu Frau in der Wirtschaft gibt's hier.