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Oö. Arbeitsmarkt hält sich gut

Während es in allen anderen Bundesländern bei den Jänner-Arbeitslosenzahlen einen Zuwachs gab, verzeichnete man in OÖ sogar einen Rückgang von 0,4 Prozent.

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Aktualisiert am 11.02.2026

Mit einer Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent erreichte OÖ den gleichen Wert wie im Jänner des Vorjahres und den viertniedrigsten aller Bundesländer. Bundesweit stieg die Arbeitslosenrate um 0,2 Prozentpunkte auf 8,8 Prozent. „Die leicht positive Entwicklung am oö. Arbeitsmarkt zum Ende des Jahres 2025 setzt sich damit fort“, kommentierte AMS-Landesgeschäftsführerin-Stv. Markus Litzlbauer die Zahlen. Insgesamt waren im Jänner in Oberösterreich etwas über 49.000 Personen arbeitslos gemeldet. Vor allem im Handel ist der Zuwachs der Arbeitslosigkeit spürbar, so Litzlbauer.

Arbeit
© AdobeStock Im Handel gibt es den größten Zugang in die Arbeitslosigkeit, davon hauptbetroffen sind Frauen.

Positiv ist dagegen die Beschäftigungsentwicklung in den Bereichen Produktion und Arbeitskräfteüberlassung, in denen die Zahl der Arbeitslosen teils deutlich zurückgeht. Dies zeigt sich auch darin, dass in den beiden Bereichen wieder mehr offene Stellen gemeldet sind. In der Arbeitskräfteüberlassung sind es sogar um 450 offene Stellen mehr als im Jänner 2025 (+8,5 Prozent). Insgesamt waren beim AMS knapp 17.887 freie Stellen gemeldet – 1146 weniger als im Jänner des Vorjahres. Lehrstellensuchende gab es 2355, offene Lehrstellen 4422.

Die niedrigsten Arbeitslosenraten weisen erneut die Bezirke Rohrbach (4,4 Prozent), Freistadt (4,7 Prozent) und Eferding (5,0 Prozent) auf, die höchsten Steyr (9,2 Prozent), Linz (8,7 Prozent) und Wels (8,4 Prozent).