Fokus auf die Zukunft
Frau in der Wirtschaft blickt auf 30 Jahre engagierte Arbeit zurück. Die Interessenvertretung der oö. Unternehmerinnen setzt bewusst den Fokus auf die Zukunft.
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Zentrale Schwerpunkte der Arbeit sind
- Innovation, Digitalisierung und künstliche Intelligenz,
- Regionalität und Nachhaltigkeit sowie
- Internationalisierung.
„Frauen gestalten die wirtschaftliche Transformation aktiv mit und treiben neue Geschäftsmodelle, digitale Lösungen und nachhaltige Strategien voran“, hebt WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer die entscheidende Rolle der Unternehmerinnen hervor. Die fortschreitende Digitalisierung und der Einsatz von KI verändern Arbeitsprozesse und Wertschöpfungsketten grundlegend – umso wichtiger ist, Frauen in diesen Zukunftsfeldern zu stärken und sichtbar zu machen.
Gleichzeitig bleibt die regionale Verankerung ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Regionalität steht für Qualität, kurze Wege und verantwortungsvolles Wirtschaften und bildet eine starke Basis für internationale Märkte.
Wachstumstreiber Export
Export und Internationalisierung sind zentrale Wachstumstreiber für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich und eröffnen Unternehmerinnen neue Chancen. Internationale Märkte bieten Zugang zu neuen Kundengruppen, erhöhen die Wettbewerbsfähigkeit und stärken die Krisenfestigkeit von Betrieben. Gerade durch digitale Geschäftsmodelle und internationale Kooperationen können auch kleine und mittlere Unternehmen erfolgreich global agieren. Frau in der Wirtschaft OÖ unterstützt Unternehmerinnen dabei, internationale Potenziale zu erkennen, Barrieren abzubauen und den Schritt in neue Märkte selbstbewusst zu gehen.
Im Weiterbildungsformat „Ideenwerkstatt“ von Frau in der Wirtschaft erhalten Unternehmerinnen auch heuer wertvolle Impulse zu Innovation, Digitalisierung und anderen zukunftsweisenden Themen, die ihren unternehmerischen Erfolg weiter fördern.
„Frau in der Wirtschaft bietet in Oberösterreich eine starke Plattform für Austausch, Kooperation und gegenseitige Unterstützung, um Unternehmerinnen zu stärken und ihre Positionen in der Wirtschaft zu festigen“, so Präsidentin Doris Hummer.
WKOÖ-Präsidentin Doris Hummer:
Zum Thema machen, was Frauen bewegt!
Die Gründung von Frau in der Wirtschaft als zielgruppengenaue Interessenvertretung und wichtiges Netzwerk für Bildung und Information vor 30 Jahren war eine längst überfällige Antwort auf die starke Rolle, die Frauen als Unternehmerinnen oder Führungskräfte in Unternehmen spielen.
Wichtige Themen, die Unternehmerinnen und allen berufstätigen Frauen unter den Nägeln brennen, wurden angepackt und vorangetrieben. Eine gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist entscheidend für echte Gleichstellung. Dazu gehört der weitere bedarfsgerechte Ausbau verlässlicher und hochwertiger Kinderbildung und -betreuung und flexible Arbeitszeitmodelle. Erfolge von Frau in der Wirtschaft waren u.a. die Erhöhung des Wochengeldes und die Einführung einheitlicher Herbstferien.
Auch die arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen müssen stimmen. Die Senkung der hohen Lohnnebenkosten, die Attraktivierung von Vollzeitarbeit sowie die Entlastung von Betrieben bei Entgeltfortzahlungskosten sind zentrale Anliegen. Gleichzeitig gilt es, die Auswirkungen von Teilzeitarbeit auf die Pensionshöhe stärker zu thematisieren.
Zu guter Letzt stärken Vernetzung, Austausch und Information die Frauen und fördern den Bewusstseinswandel. Wir brauchen mehr sichtbare Vorbilder von Frauen in der Wirtschaft, denn nur wer Sichtbarkeit schafft, kann stereotype Rollenbilder nachhaltig verändern.
Wir brauchen mehr sichtbare Vorbilder von Frauen in der Wirtschaft, denn nur wer Sichtbarkeit schafft, kann stereotype Rollenbilder nachhaltig verändern.

Doris Hummer
WKOÖ-Präsidentin