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Hotel Forstinger in Schärding.
© Christian Böhm

Stylishes Hotel-Unikat in Schärding

Wenn Margret Forstinger durch die Gänge ihres Hotels geht, tritt sie in die Fußstapfen von drei Generationen vor ihr. Seit 1927 führt die Familie das Haus in der Barockstadt Schärding.

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 11.02.2026

„100 Jahre Familiengeschichte verpflichten, aber sie beflügeln auch. 80 Prozent der Gäste kommen immer wieder. Eine Gruppe Fliegenfischer kehrt seit 48 Jahren zurück, Jahr für Jahr. Authentische Gastfreundschaft entsteht nicht durch Konzepte, sondern durch Herzblut", erzählt die Gastgeberin Margret Forstinger, die das Haus in vierter Generation führt. Aus dem einstigen Gasthaus entwickelte sich über die Jahrzehnte ein Restaurant mit 160 Plätzen, später ein Boutiquehotel mit eigenem Charakter.

23 Zimmer, 23 Geschichten

Jedes der nur 23 Zimmer ein Unikat, kein Zimmer gleicht dem anderen. Behutsam wurden sie in die Altbausubstanz integriert, inspiriert vom Inn, der unter Denkmalschutz stehenden Silberzeile und der historischen Stadtmauer. Manche verfügen über versteckte Innenhof-Terrassen, andere über Zugang zur Dachterrasse mit Blick auf die barocke Altstadt oder den Schlosspark.

Frühstückscafé „Magas Deli“ als Ruheoase

Im ersten Stock empfängt das stylisch blaue, lichtdurchflutete Frühstückscafé „Magas Deli“ seine Gäste mit elegantem Wintergarten. Im Sommer öffnen sich die Glastüren Richtung Garten. „Mindful Eating ist eine bewusste Entscheidung für Qualität. Es gibt Menschen, die den Unterschied zwischen nachhaltiger Lieferkette und beliebigem Lebensmittel schätzen. Für sie haben wir Magas Deli geschaffen“, so Forstinger. Täglich von 7 bis 12 Uhr werden biologische Frühstücksvarianten serviert, ob hausgemachtes Granola-Müsli, Zitronenhummus mit Joseph-Brot oder Magas Omelett mit Eiern vom Biohof Gradinger. Das Zero-Waste-Konzept konsequent umgesetzt: kein Plastik, faire Lieferketten, hausgemachte Spezialitäten. Mit 90 von 100 Punkten im Falstaff Café Guide 2026 wurde diese Philosophie jüngst ausgezeichnet.

Für den kulinarischen Abschluss des Tages sorgt Sternekoch Lukas Kienbauer mit seinen zwei Restaurants, beide nur eine Gehminute entfernt. Laut Guide Michelin spannt er im „Lukas Restaurant“ gekonnt den Bogen zwischen klassisch-französischer Basis und Innviertler Traditionen. Das „Lukas Izakaya“ ergänzt das kulinarische Angebot mit japanischen Akzenten.

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