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Wirtschaft
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Inflation stark auf 2 Prozent gesunken

Die Teuerung in Österreich hat sich deutlich abgeschwächt.

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Aktualisiert am 11.02.2026

Im Jänner lagen die Preise im Schnitt nur noch um 2 Prozent über jenen vom Jänner 2025, teilte die Statistik Austria auf Basis vorläufiger Daten mit. Im Dezember hatte der Anstieg noch 3,8 Prozent betragen. Ausschlaggebend sei das Ende des sogenannten Basiseffekts bei Strom und Preisrückgänge bei Energie. Allein der Bereich Energie dämpfte die Jänner-Inflation um 1,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Dezember 2025. 

Jahresinflation von 2,2 Prozent 

Zuvor hat schon das Institut für Höhere Studien (IHS) die Inflationserwartung für 2026 auf 2,2 Prozent revidiert. In der Winterprognose war man noch von 2,5 Prozent ausgegangen. 2025 lag die Teuerung bei 3,6 Prozent. Das IHS sieht auch im statistischen Basiseffekt den Hauptgrund. Allein dieser dürfte für etwa 0,8 Prozentpunkte verantwortlich sein.

Darüber hinaus drücken aktive Entlastungsmaßnahmen die Inflation um etwa 0,7 Prozentpunkte. Die Senkung der Elektrizitätsabgabe bringt 0,12 bis 0,16 Prozentpunkte, Preissenkungen von Verbund und EVN 0,11 bzw. 0,05 Prozentpunkte, die ausgeweitete Mietpreisbremse 0,13 Prozentpunkte und die temporäre MwSt.-Senkung für einige Grundnahrungsmittel 0,2 Prozentpunkte.