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Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner
© Land OÖ / Lina Spenlingwimmer

Schwerpunkte des Standort Ressorts 2026

Rekordbudget für Forschung und Entwicklung in Oberösterreich

Lesedauer: 1 Minute

Aktualisiert am 13.01.2026

Oberösterreich hat sich auch in herausfordernden Zeiten als verlässlicher Standort erwiesen, obwohl die internationalen Entwicklungen sich auf unser stark exportorientiertes Bundesland besonders auswirken, berichtet Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner bei der Vorstellung der Schwerpunkte des Standort-Ressorts für das Jahr 2026. Nach drei Jahren Rezession zeichnet sich eine konjunkturelle Erholung ab.  

Die Bereiche, in denen Oberösterreich auch im Jahr 2025 gute Werte erreichen konnte, sollen weiter tatkräftig gefördert werden, wie zum Beispiel der Export. Im ersten Halbjahr 2025 konnte sich Oberösterreich trotz eines konjunkturbedingten Rückgangs mit Exporten in Höhe von 23,9 Milliarden Euro als Exportland Nr. 1 unter den Bundesländern behaupten.

Trotz des schwierigen Umfelds erweist sich der Arbeitsmarkt in Oberösterreich weiterhin als stabil. Mit 6,3 % liegt die Arbeitslosenrate in Oberösterreich deutlich unter dem Bundesschnitt von 8,4 %. Gleichzeitig ist Oberösterreich das einzige Bundesland, das im Dezember einen Rückgang der Arbeitslosenrate gegenüber dem Dezember 2024 verzeichnen konnte.


Rekordbudget für Forschung & Entwicklung in Oberösterreich:

 „Für Impulse, um die Konjunktur weiter anzukurbeln, sind im oö. Landeshaushalt 2026 Investitionen in Höhe von fast 800 Mio. Euro vorgesehen“, hebt Landesrat Achleitner hervor. „Ein klarer Fokus wird dabei auf Arbeit und Leistung gelegt.“ 

Für Forschung und Wissenschaft stehen Im Jahr 2026 113,8 Mio. Euro zur Verfügung. Das ist eine Steigerung von mehr als 10 Mio. Euro gegenüber dem Budget 2025.  

Mit upperWORK – dem Standortprogramm für Arbeit in Oberösterreich wird ein Fokus auf Qualifizierung gelegt. Schwerpunkte sind Jugendliche und Langzeitbeschäftigungslose sowie die arbeitsplatznahe Qualifizierung.  

Für den Energiebereich stehen 2026 40,6 Mio. Euro zur Verfügung. 90 Prozent des Förderbudgets werden für den Ausbau erneuerbarer Energien verwendet.  

In der Tourismuswirtschaft sollen neben Investitionen – zB Wurbauerkogel und zwei neue Lifte in Dachstein West – vor allem der Einsatz von KI und die Digitalisierung in Oberösterreichs Tourismuswirtschaft vorangetrieben werden.  

Im Ressortbereich Raumordnung wird es folgende Schwerpunkte geben: Förderung der Dorf- und Stadtentwicklung; #upperREGION 2030 - konsequente Umsetzung der OÖ. Raumordnungsstrategie und des OÖ. Raumordnungsgesetzes; Förderungen im Bereich Leerstands- und Brachflächenentwicklung

Nach Abschluss des Mercosur-Abkommens sollen weitere Handelsabkommen mit wachsenden Märkten unterstützt werden. Besonders weit fortgeschritten sind die Verhandlungen mit Indien, das als bevölkerungsreichstes Land der Welt mit 1,45 Milliarden Menschen einen großen Handelsmarkt eröffnen würde.

Von der Industriestrategie der Bundesregierung erwartet sich Achleitner die entsprechenden strategischen Weichenstellungen, damit Österreichs Industrie gestärkt und eine Abwanderung von Betrieben verhindert werden kann: Ein wesentlicher Fokus muss auf die Künstliche Intelligenz gelegt werden.