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Salzburger Industrie
© Elnur | stock.adobe.com

Aktuelles aus der Salzburger Industrie

 

Lesedauer: 4 Minuten

09.10.2026

Wolfram Bergbau und Hütten AG hatte Grund zum Feiern

Mit einem Jubiläumsfest beging der Pinzgauer Leitbetrieb kürzlich sein 50-jähriges Bestehen am Standort Mittersill.

Die Wolfram Bergbau und Hütten AG ist nicht nur der europaweit größte Bergbaubetrieb für Wolfram, sondern zählt auch zu den weltweit führenden Anbietern von hochwertigen Wolframpulvern.  

Wertvoller Rohstoff

Seit mittlerweile 50 Jahren baut das Unternehmen in Mittersill das Mineral Scheelit ab, aus dem der wertvolle Rohstoff Wolfram gewonnen wird. Das sehr harte und hitzebeständige Metall wird unter anderem in der Fahrzeugindustrie, der Luft- und Raumfahrt sowie in der Medizintechnik benötigt. Aus Anlass des runden Jubiläums verlieh Landeshauptfrau Karoline Edtstadler dem Unternehmen vor kurzem das Salzburger Landeswappen.

Wolfram Bergbau und Hütten AG
© Sandvik Gruppe/MakWKS-Spartengeschäftsführerin Anita Wautischer (2. v. l.) gratulierte Stefan Eggenreich, Annegret Bicherl, David Goulbourne (Vorstandsvorsitzender), Alexander Ebert und Vorstand Andreas Raffelsberger (v. l.).

An der Jubiläumsfeier nahm auch Anita Wautischer teil. Die WKS-Direktor-Stv. und Geschäftsführerin der Sparte Industrie überreichte als Zeichen der Anerkennung für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens eine Ehrenurkunde.


30 Jahre BürgerBeirat Gartenau: Leube informiert über nächste Schritte zur CO2-Reduktion und Millioneninvestitionen

In diesem Herbst jährt sich die Gründung des BürgerBeirats Gartenau zum 30. Mal. Aus diesem Grund dürfen wir Ihnen die Presseinformation anlässlich der Jubiläumssitzung senden, in deren Rahmen auch über Projekte zur weiteren CO2-Reduktion informiert wurde.

Seit 30 Jahren begleitet der BürgerBeirat Gartenau die Entwicklung des Leube Zementwerks und fördert den transparenten Austausch zwischen Unternehmen, Anrainer:innen, Behörden und Expert:innen. Bei der diesjährigen Jubiläumssitzung standen unter anderem die nächsten Schritte des Unternehmens zur weiteren Reduktion von CO₂-Emissionen im Mittelpunkt.

Bereits seit 1998 setzt Leube Ersatzbrennstoffe ein und konnte dadurch den CO₂-Fußabdruck seiner Zementproduktion deutlich reduzieren. Der Anteil alternativer Brennstoffe liegt heute bei rund 80 Prozent. Allein dadurch werden jährlich rund 30.000 Tonnen CO₂ eingespart. Darauf aufbauend arbeitet das Unternehmen kontinuierlich an der weiteren Dekarbonisierung der Unternehmens-Standorte.

Im Rahmen der diesjährigen Sitzung informierte Leube über aktuelle Projekte zur Nutzung von Abwärme aus dem Produktionsprozess des Zementwerkes sowie über die schrittweise Umstellung der verbleibenden Brennstoffe mit dem Ziel, künftig vollständig auf fossile Energieträger zu verzichten. Die geplante Nutzung von bislang ungenutzter Prozesswärme aus der Zementproduktion in Gartenau bietet dabei großes Potenzial: In einer ersten Ausbaustufe könnte Energie für rund 3.000 Haushalte bereitgestellt werden. Mit dem bereits in der Fertigstellung befindlichen Neubau des Kalkofens in Golling umfasst das gesamte Investitionsvolumen dieser Maßnahmen rund 50 Millionen Euro.

„Die Dekarbonisierung unserer Industrie gelingt nur mit langfristigen Investitionen und einem klaren Ziel. Innerhalb unserer Werksstandorte setzen wir konsequent alle Hebel in Bewegung, um CO₂-Emissionen zu reduzieren. Mit der Nutzung von Abwärme, der Entwicklung CO₂-reduzierter Produkte und dem schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen setzen wir wichtige Schritte auf diesem Weg“, betonte Leube Geschäftsführer Heimo Berger.

Der BürgerBeirat Gartenau entstand Mitte der 1990er-Jahre im Zuge der Einführung von Ersatzbrennstoffen. Was damals als Dialogplattform für eine technologische Veränderung ins Leben gerufen wurde, begleitet heute die nächsten Transformationsschritte des Standorts. Aus Anlass des 30-jährigen Jubiläums waren neben den aktuellen Mitgliedern des BürgerBeirats auch zahlreiche ehemalige BürgerBeirät:innen geladen. Mediator Günter Gorbach und Leube Geschäftsführer Heimo Berger begrüßten dabei unter anderem die Bürgermeisterin von Anif, Gabriella Gehmacher-Leitner, den Grödiger Bürgermeister Herbert Schober, Landesumweltanwältin Gishild Schaufler sowie die Umweltberater Wolfgang Konrad und Fritz Pichler.

 

30 Jahre BürgerBeirat Gartenau
© Leube Gruppe30 Jahre BürgerBeirat Gartenau


Fakten zum BürgerBeirat Gartenau

  • Beständigkeit seit 1996 – 30 Jahre im Dialog mit den Anrainer:innen
  • 18 Mitglieder aus Anrainergemeinden (AUT & DE), externen Beratern & Mittler, sowie Landesumweltanwaltschaft und Leube Zement GmbH
  • 71 Sitzungen – mehr als 3.000 ehrenamtliche Stunden
  • Geschaffenes Vertrauen – alle im Konsens getroffenen Vereinbarungen wurden bisher immer vom Leube Zementwerk als auch vom BürgerBeirat eingehalten.
  • Seit dem Einsatz von Ersatzbrennstoffen hat sich eine signifikante Verbesserung der Gesamtemissionen vom Leube Zementwerk Gartenau ergeben.

Mehr zu diesem Projekt unter:


Rückfragehinweis:
Leube Gruppe, Gerda Pracher
T. +43 (0)664 800 20 172
Mail: gerda.pracher@leube.eu 


Über die Leube Gruppe

Seit 1838 steht der Name Leube für Kompetenz in der Baustoffindustrie. Das Familienunternehmen mit Sitz in St. Leonhard bei Salzburg vereint heute eine umfassende Expertise in den Bereichen Zement, Kalk, Zuschlagstoffe, Beton und Betonteile. Mit einer durchgängigen Wertschöpfung – von eigenen Rohstoffen bis zu spezialisierten Endprodukten – bedient die Leube Gruppe anspruchsvolle Bau- und Infrastrukturprojekte. Nachhaltige Produktionsprozesse, Umweltverträglichkeit und Verantwortung für die Regionen, in denen das Unternehmen tätig ist, prägen die strategische Ausrichtung. Das Unternehmen beschäftigt aktuell über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Österreich, Deutschland, Tschechien und Slowenien.

www.leube.eu