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Wasserstoffpipeline
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Energierohstoff- und Kraftstoffindustrie, Fachvertretung

WKÖ-Fachverband der Energierohstoff- und Kraftstoffindustrie: Branche und Verband stellen sich breiter auf

Inhaltliche Neuausrichtung und neuer Name spiegeln die Transformationsbestrebungen der gesamten Branche mit Blick auf die Zukunft wider

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11.03.2026

Mit Jahresanfang 2026 wurde der Fachverband der Energierohstoff- und Kraftstoffindustrie (FVEK) in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), ehemals Fachverband der Mineralölindustrie, aus der Taufe gehoben. Die inhaltliche Neuausrichtung und der neue Name spiegeln die Transformationsbestrebungen der gesamten Branche wider, stellen den Verband zukunftsorientiert auf und sind auch ein Bekenntnis zur aktiven Mitgestaltung der Energiewende in Österreich.

Transformation der Energiewirtschaft und neue Technologien

Die Unternehmen der Energiewirtschaft befinden sich in einem tiefgreifenden Transformationsprozess und diversifizieren ihre Geschäftsmodelle weltweit. Geothermie, Elektromobilität und grüner Wasserstoff gelten als Schlüsseltechnologien für eine klimafreundlichere Zukunft – auch in Österreich. Bio- und synthetische Kraftstoffe sind ein weiterer Schwerpunkt der Branche, die vor der Herausforderung steht, ihren Beitrag zu leisten, um das Energiesystem in Einklang mit den nationalen und europäischen Zielen umzubauen, und gleichzeitig die aktuell noch überwiegend fossil-basierte Energieversorgung bis zum Übergang sicherzustellen.

Vom fossilen Rohstoffanbieter zum integrierten Energiedienstleister

Der Fachverband der Energierohstoff- und Kraftstoffindustrie vertritt auch jene Unternehmen, die flüssige und gasförmige Energierohstoffe mit nachhaltigen Komponenten verarbeiten, alternative Kraftstoffe industriell herstellen oder Geoenergiesysteme einsetzen. Dazu zählen beispielsweise geothermische Systeme, die Wärme aus dem Erdinneren verwenden sowie die Produktion bzw. Abscheidung und Speicherung von Energieträgern wie Wasserstoff und CO2 (CCUS). Diese Systeme können eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielen, indem sie die Emissionen von Klimagasen reduzieren und mit Hilfe von nachhaltiger Energie erzeugt werden.

"Unsere Mitgliedsunternehmen entwickeln sich zunehmend von Anbietern fossiler Rohstoffe zu integrierten Energiedienstleistern mit breitem technologischem Know-how. Das Portfolio reicht vom stetigen Ausbau der E-Mobilität an den Tankstellen über moderne Biokraftstoffe und grünen Wasserstoff bis hin zu eFuels. Viele innovative Herangehensweisen wie etwa das Geothermie-Projekt deeep in Aspern zeigen das Engagement international tätiger Industrieunternehmen in Österreich. Auch in den Raffinerien werden laufend zukunftsorientierte Maßnahmen gesetzt, um die CO2-Bilanz von flüssigen Kraft- und Brennstoffen zu verbessern. Diese Entwicklungen führten zur inhaltlichen Neuausrichtung und zur Einführung des neuen Namens", erklärt Hedwig Doloszeski, Geschäftsführerin des Fachverbands der Energierohstoff- und Kraftstoffindustrie.

Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und politische Rahmenbedingungen

Neben einem ausgewogenen Verhältnis zwischen Transformationsmaßnahmen und leistbarer Energie sei die Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit ein zentraler Aspekt der österreichischen Energieversorgung. Hier brauche es auch die Unterstützung der Politik, in deren Verantwortung es liegt, nicht nur Ziele zu formulieren, sondern auch entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen, außerdem ein politisches Bekenntnis zur Technologieoffenheit und gezielte Fördermaßnahmen auf nationaler wie europäischer Ebene.

Die rechtliche Grundlage für diese Anpassung wurde durch eine Änderung der Fachorganisationsordnung in einem offiziellen Beschluss im Wirtschaftsparlament der Wirtschaftskammer Österreich im Juni 2025 beschlossen und trat mit 1. Jänner 2026 in Kraft.

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