Antrag 3: Fachgruppentagung der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation
Einrichtung einer Arbeitsgruppe „Faire Pitchkultur“
Lesedauer: 1 Minute
07.09.2026
Fachgruppentagung Werbung und Marktkommunikation Salzburg, 21. September 2026
Begründung
Unbezahlte Pitches mit vielen Teilnehmern, unklaren Briefings und offener Ideenverwertung sind für Salzburger Agenturen und Kreative ein täglicher Kostenfaktor. Eine Fachgruppe, die für ihre Mitglieder faire Bedingungen einfordert, muss sie selbst vorleben. Das anstehende Rebranding der Fachgruppe ist dafür der richtige Anlass.
Antrag
Die Fachgruppentagung möge beschließen:
- Die Fachgruppe richtet eine Arbeitsgruppe „Faire Pitchkultur“ ein. Die Koordination übernimmt das Fachgruppenbüro mit Unterstützung von Florian Deinhamer. Die Arbeitsgruppe steht allen Fachgruppenmitgliedsbetrieben offen. Um eine effiziente und arbeitsfähige Zusammenarbeit sicherzustellen, wird die Teilnehmerzahl auf eine geeignete Größe begrenzt. Die Auswahl und Einteilung der Teilnehmer erfolgt in Abstimmung mit dem Fachgruppenbüro.
- Die Arbeitsgruppe erarbeitet Leitlinien und Orientierungshilfen für faire Pitchverfahren. Dabei sollen insbesondere die Aufwandsentschädigung, eine angemessene Begrenzung der Teilnehmerzahl, die Qualität der Briefings sowie der Umgang mit Ideen nicht beauftragter Teilnehmer behandelt werden. Bereits bestehende Maßnahmen und Erfahrungen des Fachverbands sowie anderer Fachgruppen sollen berücksichtigt und, soweit sinnvoll, weiterentwickelt werden.
- Die Fachgruppe wendet diese Leitlinien bei ihren künftigen Vergabeverfahren selbst an.
- Die Fachgruppe unterstützt die Arbeitsgruppe im Rahmen der vorhandenen organisatorischen Möglichkeiten, insbesondere bei der Koordination, der Organisation von Sitzungen und der Bereitstellung geeigneter Räumlichkeiten und externer Expertise.
- Die erarbeiteten Leitlinien und Orientierungshilfen werden nach ihrer Fertigstellung öffentlichen Auftraggebern und größeren Unternehmen im Land Salzburg vorgestellt, um faire Pitchbedingungen zu fördern.
Koppl, 31. August 2026
Antragsteller: Florian Deinhamer