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Die deutsche Wirtschaft

Unsere AußenwirtschaftsCenter in Deutschland haben die wichtigsten Informationen zur deutschen Wirtschaft für Sie zusammengefasst

Wirtschaftslage 

Nach Monaten des scheinbar ungebremsten Wachstums trat zu Jahresbeginn erstmals Abkühlung in der deutschen Konjunktur ein: Im Herbst 2018 war die Bundesregierung noch von einem Wirtschaftswachstum von 1,8 % ausgegangen. Nun wurde die Prognose für 2019 jedoch auf 1 % gesenkt. Die Hauptgründe dafür sind die Brexit-Diskussion sowie die anhaltenden Handelskonflikte mit China und den USA.

Ungebremst positiv bleibt jedoch die Entwicklung des Arbeitsmarktes: Die Zahl der Erwerbslosen ist in Deutschland im Dezember 2018 auf knapp 2,2 Millionen gesunken. Das ist relativ gesehen der niedrigste Wert seit der Wiedervereinigung.

Besondere Entwicklungen

Die Rekordbeschäftigung begründet jedoch auch Wachstumshemnisse: Bis 2025 werden deutschlandweit 2,9 Millionen Fachkräfte fehlen. Den größten Mangel wird es bei Arbeitnehmern mit abgeschlossener Berufsausbildung – also Facharbeiter, Handwerker und Pflegekräfte – geben. Der größte Bedarf besteht bei IT–Fachkräften, im Sozial- und Gesundheitswesen sowie im Elektronikbereich.

Im Lichte dieser Entwicklung hat die Bundesregierung zu Beginn dieses Jahres ein neues Gesetz über die Einwanderung von Fachkräften vorgelegt, welches die Kriterien für eine Niederlassung in Deutschland wesentlich lockern soll.

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich

Deutschland ist und bleibt für Österreich mit Abstand wichtigster Außenhandelspartner: Im Vorjahr konnten die Warenexporte auf rund 45,3 Mrd. Euro gesteigert werden (Zuwachs: 5,6 % zu 2017). Der Deutschland-Anteil an den gesamten österreichischen Exporten (30,2 %) bleibt konstant hoch, weit vor den nächstegereihten Partnerländern.

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Deutschland.

Deutschland ist groß und vielfältig. Damit wir Sie bestmöglich über das ganze Land informieren können, sind wir in den wichtigsten Wirtschaftszentren direkt vor Ort. In unseren Regional-Wirtschaftsberichten erfahren Sie mehr über die Wirtschaftslage in den einzelnen Teilen Deutschlands:

Darüber hinaus stehen Ihnen unsere AußenwirtschaftsCenter in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (schließt mit 30.9.2019), München und Stuttgart für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Melden Sie sich einfach bei uns!

Statistik: Länderprofil

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten statistischen Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Deutschland der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik. 

Wichtige Wirtschafts- und Basisdaten und Informationen für eine Vielzahl weiterer Länder finden Sie auf den jeweiligen Länderseiten sowie in der Übersicht Länderprofile weltweit.

Schwerpunktbranchen des AußenwirtschaftsCenters & Geschäftschancen für österreichische Unternehmen 

Automotive 

Die Automobilindustrie ist mit einem Umsatz von 426 Mrd. Euro, das entspricht 13,1 Prozent des BIP, und einer Exportquote von 77,5 Prozent mit Abstand der bedeutendste Industriezweig in Deutschland und sichert über 810.000 Arbeitsplätze. Ebenso ist sie führend in Forschung und Entwicklung und investiert jährlich weltweit über 40 Mrd. Euro, allein in Deutschland betragen die Investitionen in F&E 22 Mrd. Euro

Sowohl die Automobilhersteller als auch die Zulieferer sind global aufgestellt, seit mehreren Jahren werden sogar mehr Fahrzeuge der deutschen OEMs im Ausland als in Deutschland produziert. Über 70 Prozent der Wertschöpfung entfallen dabei auf die Automobilzulieferer, der weltweite Marktanteil deutscher Konzernmarken beträgt 20 Prozent. 

Die Kernthemen in der Automobilindustrie sind die Elektromobilität, das autonome Fahren, die Vernetzung und Digitalisierung, sie gestalten die Zukunft der Mobilität. 

Chancen für österreichische Unternehmen 

Die Fahrzeugindustrie ist der drittstärkste Industriezweig in Österreich und erwirtschaftet einen Produktionswert von 14,9 Mrd. Euro (2017). Die Exportquote beträgt 88 Prozent, davon wurden 50 Prozent nach Deutschland exportiert.

Vor allem in den Forschungs- u. Entwicklungsbereichen der deutschen OEMs, der Systemlieferanten und Entwicklungsdienstleister sind innovative Lösungen für die Mobilität von morgen gefragt. Im Fokus stehen vor allem die Reduzierung von CO2 Emissionen, Hybridisierung, Elektromobilität, Leichtbau & neue Werkstoffe, Connectivity & Security, Digital Services, Autonomes Fahren und neue Mobilitätskonzepte. 

Sie suchen ausführliche Informationen und Möglichkeiten zur Vernetzung mit der deutschen Automobil Branche? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter München, wir sind gerne für Sie da. 

Aerospace/Sicherheit

Die Luft- und Raumfahrtindustrie in Deutschland konnte 2017 den positiven Trend mit einem Plus von 6 Prozent und einem Umsatz in Höhe von 40 Mrd. Euro fortsetzen; die Exportquote beträgt 74 Prozent. Ebenso wurde ein leichter Anstieg der Gesamtbeschäftigungszahl auf 109.500 verzeichnet. 

Dabei stellt die Zivilluftfahrt das größte Segment der Branche (73 Prozent) mit einem Umsatz von 29,2 Mrd. Euro und 76.500 Beschäftigten dar und partizipiert am hohen Auftragsbestand der zivilen Luftfahrzeug-Programme. Mit einem deutlichen Abstand folgt die Militärische Luftfahrzeugindustrie mit einem Umsatz von 7,8 Mrd. Euro und 24.000 Mitarbeitern vor der Raumfahrt mit einem Umsatz von drei Milliarden Euro und 9.000 Beschäftigten. 

Die Aerspace Industry investierte 2017 vier Milliarden Euro in die Forschung und Entwicklung, dies entspricht zehn Prozent des Branchenumsatzes. 

Chancen für österreichische Unternehmen 

Die Perspektiven für die Luft- und Raumfahrtindustrie werden als sehr positiv eingestuft, verlässliche Förderinstrumente sorgen für Planungssicherheit in der Branche. Vor allem aber die globalen Marktprognosen, welche von einer Verdoppelung des weltweiten Flugzeugbedarfes bis 2030 und einem jährlichen Wachstum von fünf Prozent ausgehen, stellen für die großen Zivilflugzeughersteller und auch deren Zulieferunternehmen eine sehr gute Auslastung in Aussicht. 

Sie suchen ausführliche Informationen zur Aerospace Branche in Deutschland?
Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter München, wir sind gerne für Sie da.

Architektur

Digitalisierung hin, Industrie 4.0 her: Kaum ein Wirtschaftszweig boomt in Deutschland derzeit stärker als die Baubranche, die im vergangenen Jahr das beste Neugeschäft seit fast 25 Jahren erzielt hat.

Deutschlands Bauherren vergaben 2018 Aufträge im Wert von 79,5 Milliarden Euro – zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Eine bessere Auftragslage gab es zuletzt nur in den Boom-Jahren nach der Wiedervereinigung Deutschlands, mit einem Höchstwert von über 80 Milliarden Euro im Jahr 1994.

Besonders gefragt sind dabei der Infrastruktur- und Wohnungsbau: Aufgrund der starken Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt in Großstädten wie Berlin, München und Stuttgart sowie den niedrigen Zinsen wurden im Jahr 2018 rund 300.000 neue Wohnungen in Deutschland errichtet. Das sind beinahe doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren.

Aber auch der Staat und staatsnahe Betriebe können aufgrund von Rekordüberschüssen mehr bauen: Alleine die Deutsche Bahn wird dieses Jahr beispielsweise über zehn Milliarden Euro in Ausbau und Revitalisierung der deutschen Bahninfrastruktur investieren.

Chancen für österreichische Unternehmen 

Viele deutsche Bauunternehmen stoßen aufgrund der enorm hohen Nachfrage an ihre Kapazitätsgrenzen: Dies bietet große Chancen für das österreichische Bauhauptgewerbe, das aufgrund seiner Verlässlichkeit und seines Know-hows in Deutschland großes Vertrauen genießt.

Darüber hinaus gibt es Wachstumsmöglichkeiten in jenen Bereichen, in denen es in Deutschland an Know-how fehlt, wie beispielsweise im Holzbau: Berlin will den urbanen Holzbau massiv unterstützen und soll Modellstadt für Nachhaltigkeit werden. Private und öffentliche Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten sowie geförderte Wohnbauten sollen zunehmend in Holzbauweise entstehen.

Die Hauptstadt ist auf der Suche nach erfahrenen Holzbauunternehmen, die ihr Wissen an Berliner Unternehmen weitergeben oder die geplanten Projekte realisieren können. Ausschreibungen für Kindergärten und Schulen werden auf der Berliner Vergabeplattform veröffentlicht.

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Architektur? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Berlin.

Maschinenbau

Der Maschinen- und Anlagenbau ist eine der bedeutendsten Branchen in Deutschland. Als Kern der Investitionsgüterindustrie steht sie im Mittelpunkt der industriellen Leistungsfähigkeit – als Lieferant komplexer Erzeugnisse und auch als Bezieher technologisch anspruchsvoller Vorlieferungen.

Die Branche ist mit mehr als einer Million Beschäftigten die größte Arbeitgeberin im verarbeitenden Gewerbe und stark exportorientiert. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau ist in diesem Bereich aktuell eine konjunkturelle Abflachung spürbar. Zuletzt verzeichneten die Auftragseingänge aus dem In- und Ausland verzeichneten nach ordentlichen Zuwächsen in den Vorjahren deutliche Rückgänge.

Auch der Fachkräftemangel ist ein Faktor, der die Maschinen- und Anlagenbauer beschäftigt. Die adäquate Nachbesetzung einer Facharbeiter- oder Ingenieurposition dauert oft Monate.

Chancen für österreichische Unternehmen

Sowohl der österreichische Maschinenbau und die Metallwarenindustrie, als auch österreichische Unternehmen flankierender Branchen können von der starken globalen Marktpräsenz und der hohen Exportorientierung der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer profitieren.

Die geografische Nähe Österreichs zu Deutschland und das hervorragende technische Know-how sind Vorteile österreichischer Zulieferunternehmen. Mit Blick auf die Schlagworte smart factory, smart services, Digitalisierung, Internet of Things (IoT), künstliche Intelligenz (KI) nehmen innovative Lösungen aus Software und IT eine wachsende Rolle ein.

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Maschinen- und Anlagenbau? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Stuttgart.

Metalle und Metallverarbeitung 

Deutschland ist der größte Stahlproduzent in der EU sowie der siebtgrößte Stahlhersteller der Welt. Allgemein ist die Metallindustrie in Deutschland ein wichtiges Rückgrat der industriellen Wertschöpfungskette. Als Basismaterial für wichtige Sektoren, wie etwa die Automobil- und Luftfahrtsektoren, ist die sie wesentlicher Treiber des wirtschaftlichen Wachstums.

Die stahl- und metallverarbeitende Industrie in Deutschland zählt rund 5.000 vorwiegend familiengeführte Betriebe, die mit 500.000 Beschäftigten ungefähr 80 Milliarden Euro Umsatz im Jahr erwirtschaften. Aus der Nähe zu den großen Bergbaubetrieben resultiert eine starke Konzentration der Branche auf Nordrhein-Westfalen.

Chancen für österreichische Unternehmen 

Fasst man Metalle und Metallerzeugnisse zusammen, stellen diese die stärkste Kategorie der österreichischen Exporte nach Deutschland dar. Österreichische Unternehmen sind bereits stark in die Wertschöpfungskette der deutschen Industrie integriert und profitieren von der globalen Präsenz der deutschen Industriebetriebe.

Sowohl die Metallindustrie, als auch die Metallverarbeitung in Deutschland stehen vor großen Herausforderungen: Energiewende, Digitalisierung und neue Herausforderungen im Welthandel verlangen ein höheres Maß an Flexibilität und Innovation. Effizienzsteigerung und das schnelle und erfolgreiche Adaptieren neuer Technologien und Trends, wie IoT, 3D-Druck, Robotik, smart manufacturing und automated supply chains sind Schlüsselfaktoren für einen erfolgreichen Metallindustriestandort Deutschland. Eben diese Herausforderungen bieten gleichermaßen Chancen für österreichische Zulieferer und Technologieunternehmen.

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Metalle und Metallverarbeitung? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Düsseldorf.

Umwelttechnologie 

Fokus Kreislaufwirtschaft

Branche und Marktsituation

Die Umwelttechnologie - Umwelttechnik und Ressourceneffizienz - nimmt in Deutschland eine bedeutende Position ein. Der Anteil deutscher Unternehmen am globalen GreenTech-Markt belief sich in 2016 auf 14%.

Die Kreislaufwirtschaft erzielte einen Umsatz von ca. 76 Milliarden Euro (+1,1%) und zählt mehr als 290.000 Beschäftigte (+0,8%) in Deutschland. Sie ist heute ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in Deutschland. Die Bruttowertschöpfung der Branche beträgt 21,5 Milliarden Euro (+3,4%) 

Konkurrenzsituation

Die Bundesrepublik Deutschland weist sowohl im europäischen als auch internationalen Vergleich eine starke Recyclingindustrie auf. Die Unternehmen der Branche sind in einer Reihe von Verbänden und Interessengemeinschaften organisiert. Etliche nützliche Kontaktdaten finden Sie im Bericht, den Sie vom AußenwirtschaftsCenter Stuttgart gerne zur Verfügung gestellt bekommen. Gerne unterstützt das AußenwirtschaftsCenter Stuttgart auch bei der Kontaktaufnahme.  

Gesetzliche Rahmenbedingungen

Das Kreislaufwirtschaftsgesetz KrWG (Gesetz zur Förderung der Kreislaufwirtschaft und Sicherung der umweltverträglichen Bewirtschaftung von Abfällen) ist das zentrale Bundesgesetz des deutschen Abfallrechts und das seit 01.01.2019 geltende neue Verpackungsgesetz hat neben der Vermeidung von Verpackungsabfällen das Ziel, die Recyclingquote auf zunächst 58,5% und bis zum Januar 2022 auf 63% zu erhöhen.  

Trends und Entwicklungen

Der Kreislaufwirtschaft wird bis zum Jahr 2030 ein Zuwachs von bis zu 760.000 Arbeitsplätzen prognostiziert. Im Green-Tech-Atlas wird der Branche eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 7,4% bis 2025 bescheinigt. 

Chancen für österreichische Unternehmen

Potentiale für österreichische Unternehmen liegen beispielsweise bei den Themen Stofferkennung, Stofftrennung, Digitalisierung und künstliche Intelligenz, alternative Antriebstechnologien für die Nutzfahrzeuge/Fahrzeugflotten der kommunalen und privaten Entsorgungsunternehmen, aber auch schon im Vorfeld der Kreislaufwirtschaft in den Bereichen einer nachhaltigen Produkt- bzw. Verpackungsgestaltung

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Umwelttechnologie in Deutschland?

Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Stuttgart (Ansprechpartnerin: Frau Franca Pawels)! Gerne senden wir Ihnen den Bericht und sind für Recheretätigkeiten gerne für Sie da! 

Ausführliche Informationen

Damit Ihre Marktbearbeitung in Deutschland problemlos abläuft, hat unser Team vor Ort Informationen zu außenhandels- und investitionsrelevanten Fach- und Branchenthemen, die Sie jederzeit beim AußenwirtschaftsCenter Berlin anfordern können.

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Deutschland.

Unsere AußenwirtschaftsCenter in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt (schließt mit 30.9.2019), München und Stuttgart beraten Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zu Deutschland haben.