th share video content contact download event event-wifi cross checkmark close xing wko-zahlen-daten-fakten wko-wirtschaftrecht-und-gewerberecht wko-verkehr-und-betriebsstandort wko-unternehmensfuehrung wko-umwelt-und-energie wko-steuern netzwerk wko-innovation-und-technologie wko-gruendung-und-nachfolge wko-bildung-und-lehre wko-aussenwirtschaft wko-arbeitsrecht-und-sozialrecht twitter search print pdf mail linkedin Google-plus facebook pinterest skype vimeo snapchat arrow-up arrow-right arrow-left arrow-down calendar user home icon-gallery icon-flickr icon-youtube icon-instagram

Die israelische Wirtschaft

Unser AußenwirtschaftsCenter in Tel Aviv hat die wichtigsten Informationen zur israelischen Wirtschaft für Sie zusammengefasst

Wirtschaftslage 

Israel bleibt weiterhin ein stabiler Wachstumsmarkt in der Region. Mit +3,3% konnte die israelische Wirtschaft im Gesamtjahr 2018 erneut ein starkes Wachstum verzeichnen. Die OECD schätzt das Gesamtwachstum des BIP für 2019 auf 3,1%, für 2020 auf 3,3%. Der Hightech-Sektor bleibt weiterhin der Hauptantriebsfaktor des Wirtschaftswachstums. Circa 15% des BIP sind diesem Sektor zuzurechnen. Dienstleistungsexporte – besonders im High-Tech Bereich – verzeichnen ein Wachstum von 12% im Jahre 2018 auf erstmals über USD 50 Mrd, mit steigendem Trend für das 1. Halbjahr 2019. Exporte in die Europäische Union erreichten einen Rekordzuwachs von 20%. Die internationale Ratingagentur Standard&Poor hat die Bonitätsstufe Israels zum ersten Mal in der Geschichte des Landes auf AA- mit stabilem Ausblick erhöht, Fitch stufte Israel kürzlich mit A+ ein. Diese positiven Entwicklungen ziehen weitere ausländische, dabei vor allem US-amerikanische Investoren an, die durch Israels anhaltende Stellung als Hightech-Powerhouse und durch das sehr gute Wirtschaftswachstum dabei bestärkt werden. Der Anteil ausländischer Investitionen stieg in den vergangenen 2 Jahren stetig und beläuft sich auf insgesamt 77%. Über 530 multinationale Unternehmen sind derzeit in Israel aktiv. Die Arbeitslosenrate sank im 1. Halbjahr 2019 auf 3,8%, wobei das Thema Produktivität weiterhin problematisch bleibt. Aufgrund der niedrigen Produktivitätsrate arbeiten Israelis länger als der OECD-Durchschnitt (am 7-längsten aller OECD-Länder). Außerdem hat Israel die höchste Armutsrate aller Mitgliedsländer der OECD. Die Bank of Israel hat den Leitzinssatz nach einem langen historischen Tief im November 2018 auf 0,25% erhöht und im Zuge einer neuen Entscheidung im Sommer 2019 auch weiterhin so belassen.

Besondere Entwicklungen 

Am 9. April 2019 fanden die 21. Parlamentswahlen zur Knesset statt. Präsident Reuven Rivlin hat aufgrund der Wahlergebnisse den Amtsinhaber Benjamin Netanyahu erneut mit der Regierungsbildung beauftragt, die jedoch gescheitert sind. Daher kam es am 17. September zu Neuwahlen. Aus der Wahl ging kein klarer Sieger mit einer Mandatsmehrheit hervor; Präsident Rivlin hat zwischenzeitlich Benjamin Netanyahu mit der Regierungsbildung beauftragt. Jedoch liegt noch kein finales Ergebnis einer möglichen Regierungskonstellation vor.   

Israelische Tech-Firmen brachten 2018 über 6 Mrd. US-Dollar an Kapital auf – ein neuer Rekord. Für das 1. Halbjahr 2019 setzt sich dieser Trend fort. Cybersecurity, AI, Software/IT und Life Sciences sind die führenden Bereiche bei aktuellen Finanzierungsrunden. Der Europäische Investmentfond hat erstmals in die israelische High-Tech Szene investiert; vor allem early-stage Start-ups sind die Zielgruppe.

Internationale Autohersteller strömen jüngst vermehrt für F&E-Zwecke nach Israel. Ab 2020 sollen die ersten selbstfahrenden Busse auf Israels Straßen aktiv sein. Es stehen große Infrastrukturprojekte an, u.a. die laufende Elektrifizierung des Eisenbahnnetzes und ein genereller Ausbau der Eisen- und Stadtbahnlinien. 

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich 

Nachdem im Jahr 2017 ein überdurchschnittlicher Anstieg an österreichischen Exporten (+ 20,3%) erzielt wurde, der zum Teil jedoch auf einmalige Projekte zurückzuführen ist, verringerten sich die österreichischen Exporte nach Israel im Gesamtjahr 2018 um 6,7%. Dies liegt aber immer noch weit über dem 2016 erzielten Volumen von EUR 331,3 Mio. Pharmazeutische Erzeugnisse, Kessel, Maschinen, und mechanische Geräte und Zugmaschinen, LKW und Motorräder zählen weiterhin zu den wichtigsten Exportgütern. Im 1. Halbjahr 2019 stiegen die österreichischen Exporte um 1%.

Nach dem Rekordjahr 2017 mit EUR 137 Mio. für den Dienstleistungsexport, konnte im Gesamtjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr nochmals ein Anstieg von 10,2% erzielt werden (EUR 151 Mio.). Im 1. Quartal 2019 stiegen die Dienstleistungsexporte um 25,6%.

Mit über 680.000 Nächtigungen israelischer Touristen konnte 2018 erneut ein Rekord verzeichnet werden; somit ist Israel unter den Top-Nationen in der österreichischen Tourismus-Statistik aufzufinden. Im 1. Halbjahr 2019 kam es zu weiteren hohen Steigerungen: die absolute Zahl der Besucher stieg um 36,4% und die Nächtigungen um 30,7%. Durch die zwischenzeitliche Aufstockung des Flugplans von Austrian Airlines für die Flugverbindung Wien-Tel Aviv und die zusätzlichen direkten Flugverbindungen (Wien-Tel Aviv, Wien-Eilat) der Fluglinie Wizz Air und Ryanair (ab Oktober 2019) und der Direktverbindung Salzburg-Tel Aviv seit Mai 2019 wird mit einer weiteren Steigerung der bilateralen Tourismuszahlen gerechnet.  

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Israel (inkl. Palästinensische Gebiete).

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Tel Aviv für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an

Statistik: Länderprofil 

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten statistischen Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Israel der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik. 

Wichtige Wirtschafts- und Basisdaten und Informationen für eine Vielzahl weiterer Länder finden Sie auf den jeweiligen Länderseiten sowie in der Übersicht Länderprofile weltweit

Schwerpunktbranchen des AußenwirtschaftsCenters & Geschäftschancen für österreichische Unternehmen

Software & IT, Telekommuunikation

Mit Israel assoziiert man unter anderem Ideenvielfalt und Know-How in Bereichen wie Kommunikation, IT und High-Tech. Israel hat nach dem Silicon Valley die höchste Konzentration von High-Tech Unternehmen und stellt nach den USA und China die drittmeisten Unternehmen an der NASDAQ. Außerdem verfügt Israel über die weltweit höchste Konzentration von Startups pro Einwohner. Mit über 6.000 Startups, von denen mehr als 750 durch Venture Capital finanziert sind, handelt es sich auch absolut um die weltweit zweithöchste Konzentration nach Kalifornien.

Im Jahr 2018 konnten Israelische High-Tech Unternehmen USD 6,47 Mrd., die höchste Summe seit 2013, in 623 Deals an Land ziehen.  Des weiteren wurden 61 Exits mit einer Gesamtsumme von USD 4,9 Mrd. durchgeführt. Es wird vorausgesagt, dass es in Zukunft mehr Exits mit höheren Werten, aber insgesamt weniger Exits geben wird. Der Großteil der Exits findet im Life Science und im IT Sektor statt. Über 4% des BIP werden in R&D investiert.

Auch in Bezug auf Forschungsaktivitäten ist Israel vorne dabei. Das Weizmann Institut für Wissenschaften, eine öffentliche Forschungsuniversität in Rehovot, belegte 2018 in der Kategorie Forschungsqualität den 9. Platz im jährlichen CWTS Leiden Ranking und befindet sich damit zum zweiten Mal unter den TOP 10 Forschungseinrichtungen weltweit. Als eine der bedeutendsten Forschungseinrichtungen des Landes schaffte es das Technion - Israel Institute of Technology – in sieben aufeinander folgenden Jahren unter die Top 100.

Israel verfügt über mehr als 320 Forschungs- und Entwicklungszentren multinationaler Unternehmen. Im Laufe der letzten Jahre haben sich „big names“ wie Facebook, Apple, booking.com, Philips, Intel, General Motors, Samsung, Microsoft, Google, Coca-Cola, IBM und die Deutsche Telekom in Tel Aviv niedergelassen.

Chancen für österreichische Unternehmen

Wir sehen mehrere Zielgruppen, für die Israel aus verschiedenen Gründen interessant sein kann.

  • Corporates (Großfirmen, innovative KMU):
    Wir positionieren Israel als die verlängerte „Innovationswerkbank“. Das heißt, Sie suchen nach Komplementärtechnologie, um den Standort in Österreich zu stärken und Ihre Wettbewerbsposition am Weltmarkt zu verbessern. Wir suchen für Sie nach den richtigen Lösungen.
  • Partner in Europa
    Israel braucht Märkte – Österreichische Unternehmen bieten den Zugang. Hier gibt es interessante Synergien. Ebenfalls suchen viele israelische Firmen Kooperationspartner, die die Märkte in Europa für sie betreuen können.
  • Startups
    Israel ist ein hervorragendes Pflaster für Early Stage Startups, die ihr Produkt vor dem großen Roll out testen möchten. Besonderes Potential sehen wir jedoch in der Bewerbung Österreichs als Eintrittspunkt für israelische Startups nach Österreich. Programme sowohl von öffentlichen Stellen als auch privaten Anbietern werden von israelischen Firmen sehr gut angenommen.
  • Investoren
    In Israel wird seit zwei Jahrzehnten in Startups investiert. Es ist viel Know-How vorhanden, das gerne mit internationalen Investoren besprochen und geteilt wird.  Wir vernetzen österreichische und lokale Investoren, um über Erfahrungen im Bereich Start Ups zu diskutieren und um Deal Flows auszutauschen.

Sie suchen ausführlichere Informationen zum Thema Zukunftstrends und Innovation? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Tel Aviv.

Umwelttechnologie

Obwohl israelische Firmen eine beeindruckende Anzahl innovativer Technologien auf dem Umweltsektor entwickelen und im Bereich der Wassertechnologien zu den Weltmarktführern gehören, herrscht im Land in Sachen Umweltschutz noch großer Nachholbedarf. Im Jahr 2011 wurde von der obersten nationalen Planungsbehörde ein Rahmenprogramm für die Müllbehandlung verabschiedet, das Trennung von Trocken- und Feuchtmüllströmen, Abfallsortierung am Entstehungsort, Recycling, Kompostierung und Energiegewinnung umfasst.

Trotz massiver Investitionen gestaltet sich der Aufbau einer modernen, landesweiten Abfallwirtschaft allerdings mühsamer als erwartet. Die Hauptprobleme bei der Umsetzung des ambitionierten Regierungsprogramms sind bürokratische Hürden, mangelnde Koordination zwischen Kommunen und privatwirtschaftlichen Unternehmen sowie die fehlende Disziplin der Endverbraucher in Bezug auf Mülltrennung in den Haushalten.

Die Regierung hat in den vergangenen zehn Jahren eine Reihe von Gesetzen verabschiedet, um die Wiederverwertung von Altstoffen anzuregen. Derzeit werden allerdings nur ca. 33% der Gesamtabfallmenge des Landes recycelt.

Israel war jahrzentelang vom Import fossiler Energieträger abhängig. Seit 1999 wurden mehrere substantielle Offshore-Erdgasfelder vor der Küste des Landes entdeckt , von denen bisher 4 zur Gänze erschlossen wurden. Das Verteilungsnetz innerhalb des Landes ist noch im Aufbau, allerdings sind im südlichen Teil des Landes bereits einige Kraftwerke und Industrieunternehmen angeschlossen.

Die israelische Regierung hat im Jahr 2008 mit einem umfassenden Reformierungsprozess des israelischen Energiemarkts begonnen. Gemäß Regierungsprogramm soll der Anteil erneuerbarer Energien an der landesweiten Stromerzeugung, der 2015 noch 1,9% (davon 1,7% Solarenergie) betrug, bis 2020 auf 10% gesteigert werden. 2017 wurde der Bau des ersten Pumpspeicherkraftwerks des Landes mit einer Kapazität von 300MW abgeschlossen. Die Lizenzen für zwei weitere Pumpspeicherkraftwerke wurden 2016 vergeben.

Aufgrund der klimatischen Bedingungen und der Tatsache, dass Israel in diesem Bereich über hochentwickelte Technologien verfügt, bietet der Solarsektor das größte Nutzungspotential. Im Laufe der letzten Jahre wurde das Programm zum Ausbau der erneuerbaren Energie mehrfach korrigiert und die Einspeisetarife den aktuellen Markgegebenheiten angepasst.

Chancen für österreichische Unternehmen

Die israelische Regierung hat im April 2016 das Pariser Klimaabkommen unterzeichnet und sich damit zur Umsetzung des nationalen Plans zur Reduzierung der Treibhausgasemission auf 8,8 t CO2-Äquivalenten pro Kopf bis 2025 verpflichtet. Das israelische Umweltministerium hat ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Erreichung der Klimaerziele ausgearbeitet.

Das 2016 vom israelischen Energieministerium verabschiedete Programm zur Steigerung der Energieeffizienz bietet ausgezeichnete Geschäftschancen für österreichische Unternehmen. Dies gilt sowohl für Anlagenhersteller, Lieferanten von Komponenten, Montagefirmen als auch Beratungsunternehmen. Im Industriebereich sollen bis 2030 Einsparungen von 4,1 TWh erreicht werden, von denen 1,4 TWh auf die Kraft-Wärme-Kopplung und jeweils 1 TWh auf Energiemanagementsysteme und Kältemaschinen entfallen. Im öffentlichen Bereich und dem Dienstleistungsgewerbe sieht das Programm Einsparungen von 4,3 TWh vor, die vor allem durch den Einsatz effizienterer Kühltechnik (ca. die Hälfte des landesweiten Stromverbrauchs entfällt auf Klimaanlagen) sowie den Einsatz energieeffizienter Beleuchtungstechnik und geothermischer Wärmepumpen erreicht werden sollen.

Auf dem Bausektor soll eine Klassifizierung neuer Gebäude nach Energieeffizienzkategorien eingeführt werden. In allen Bereichen sind ferner strengere Kontrollen in Bezug auf die Einhaltung der Vorgaben zur Energieeffizienz vorgesehen.

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Umwelttechnologie? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Tel Aviv.

Fashion, Design

Kreative und innovative israelische Designer spielen eine bedeutende Rolle bei der weiteren Expansion des israelischen Marktes. Israelische Designer hatten bahnbrechende Erfolge in der Kommunikation, interaktiven Medien, Haushalt und Büro, Medizinprodukten, Militär-, Schmuck-, Textil-, Mode-, Spielwaren- und Grafik-Design sowie in der Werbung und Branding.

Die israelische Kreativwirtschaft erreichte zuletzt einen Umsatz von 81,8 Mio. NIS (17 Mio. EUR) erreicht. Die umsatzstärksten Bereiche sind: elektronische Bauteile, die Computerspiele enthalten (21%), Kunst-und - Freizeitzaktivitäten (21%), und Architektur (20%). Die meisten Arbeitsplätze der Branche sind in der Architektur, der Werbung, dem Radio sowie dem Fernsehen vorhanden. 

Die Kreativindustrie hat sich in Branchen aufgeteilt, aufgrund des kleinen Marktes in Israel wurden einige Sektoren zusammengelegt, zum Beispiele Produkt-Design sowie Tanz und Theater. Die Bereiche um die es hier geht sind u.a. Design, Architektur, Filmindustrie, Animation, Musikindustrie, Tanz und Theater, Verlagswesen, Computerspiele /High-Tech und Werbung.

Warum ist Israel im Bereich Kreativwirtschaft so interessant?

  • Mit der Eröffnung des Design Museum in Holon wurde ein Zeichen für das Land selbst und über die Grenzen hinaus gesetzt. Israel hat eine pulsierende, lebendige Kreativszene, die durchaus international konkurrenzfähig ist.
  • Nachdem die Bevölkerung langsam realisiert hat,  wie wichtig Design für die lokale Wirtschaft ist, kommt es vermehrt zu Kooperationen zwischen Künstlern, Designern und dem Gewerbe.
  • Mit über 200 Museen hat das Land die höchste Anzahl von Museen pro Kopf in der ganzen Welt. Sie veranstalten jährliche eine Vielzahl an Festivals und Events in den Bereichen Theater, Tanz, Musik, Design und Kunst.
  • Tel Aviv, auch bekannt als die Stadt die niemals schläft, bietet Unterhaltungsmöglichkeiten rund um die Uhr und man fühlt die Lebenslust der Bevölkerung in der ganzen Stadt. Aufgrund der Tatsache, dass Israel ein sehr junger Staat mit einer vielfältigen Mischung aus Bevölkerung mit verschiedenen internationalen Hintergründen ist, denken und arbeiten die jungen Designer sehr innovativ und aufgeschlossen.
  • Israelisches Design kann auf der ganzen Welt entdeckt werden. Israelische Designer nehmen weltweit an berühmten Kunstveranstaltungen und Messen teil und sind international anerkannt.

Chancen für österreichische Unternehmen

Tel Aviv ist mit ihrer pulsierenden und lebendigen Mentalität eine äußerst interessante Destination für den Bereich Kreativwirtschaft geworden. Die Stadt ist auf dem Weg zu einer neuen Top-Adresse am Mittelmeer zu werden. Im Bereich Interior-, Schmuck- und Modedesign sowie Film gibt es hier ein sehr großes Potential. Weiters gefragt sind Textilien, Industrialdesign aber auch Nischenprodukte wie zum Beispiel hochwertiges Kinderspielzeug.

Die israelische Bevölkerung ist sehr stark konsumorientiert und sie lieben es in allen Bereichen auf dem neuesten Stand zu sein, sie verfolgen jede Art von Trend. Die europäischen Technologien erfreuen sich besonderer Beliebtheit.

Es gibt jährlich viele Veranstaltungen im Bereich der Kreativwirtschaft von internationalen Musik- und Filmfestivals, bis hin zu Kunstmessen, Buchmessen und der Tel Aviv Fashion Week.  

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Kreativwirtschaft? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Tel Aviv.

Tourismus nach Österreich

Israelis gelten als die reisefreudigsten Menschen der Welt. Rund fünf Millionen der acht Millionen Einwohner machen jedes Jahr eine Flugreise ins Ausland.

Österreich ist für Israel im Sommer wie im Winter eine sehr attraktive Urlaubsdestination. Potenzial birgt vor allem der Aktiv- und Familienurlaub. Die Zahl israelischer Touristinnen und Touristen nach Österreich hat sich in den letzten Jahren verdreifacht. 2018 konnten mehr als 680.000 Nächtigungen verzeichnet werden – ein neuer Rekord. Im Jahr 2018 stieg die Anzahl der Besucher um über 10% im Vergleich zum Vorjahr;  Mit knapp 700.000 Nächtigungen ist Israel unter den Topnationen in der österreichischen Statistik aufzufinden. Tirol, Salzburg und Wien waren 2017 die beliebtesten Destinationen.

Chancen für österreichische Unternehmen

  • Die israelischen Touristen suchen die österreichische Natur.
  • Ansteigende Popularität von Aktivurlaub und sportlichen Urlauben
  • Zwei Drittel der israelischen Touristen kommen im Sommer nach Österreich, ein Drittel in der Wintersaison. Für den Wintertourismus daher ein riesiges Potential.
  • Israelische Hauptreisezeiten füllen Nebensaisonen in Österreich (September und im Dezember vor Weihnachten)
  • Großes Potential bei Spezialtourismus: Thermen-/Wellnessurlaube und Kulinarikreisen noch relativ wenig bekannt in Israel.
  • Hervorragende Flugverbindungen nach Österreich
  • Shopping Touren im Ausland sind bei israelischen Touristen sehr beliebt, dementsprechend hoch ist die Bereitschaft während des Urlaubs Geld auszugeben.
  • Gewerkschaften organisieren Urlaube: Es gibt große Gewerkschaften, die für ihre Mitglieder Urlaube organisieren.
  • Interessanter Austausch im Bereich Travel-Tech zwischen Israel und Österreich möglich. Dazu organisierten wir im November 2018 eine große Tourismusdelegation nach Israel. 

Sie suchen ausführlichere Informationen zur Branche Tourismus nach Österreich? Kontaktieren Sie das AußenwirtschaftsCenter Tel Aviv.

Ausführliche Informationen 

Damit Ihre Marktbearbeitung in Israel problemlos abläuft, hat unser Team vor Ort Informationen zu außenhandels- und investitionsrelevanten Fach- und Branchenthemen, die Sie jederzeit beim AußenwirtschaftsCenter Tel Aviv anfordern können. 

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Israel

Das AußenwirtschaftsCenter Tel Aviv berät Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zu Israel haben.

Stand: