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Die montenegrinische Wirtschaft

Unser AußenwirtschaftsCenter in Belgrad hat die wichtigsten Informationen zur montenegrinischen Wirtschaft für Sie zusammengefasst

Wirtschaftslage 

Heuer wird die montenerginische Wirtschaft etwas weniger wachsen als im Vorjahr, man rechnet mit etwa + 3%. 

Der private Konsum, der neben dem Tourismus im vergangenen Jahr die Wirtschaft angekurbelt hat, geht mangels  Lohnerhöhungen etwas zurück und die großen Infrastrukturprojekte, die die Wirtschaft in den letzten Jahren angekurbelt haben, sind im Auslaufen.  Der Tourismus bleibt aber das wichtigste Standbein der Wirtschaft und verzeichnet steigende Ergebnisse. Auch am Energiesektor besteht noch großes Potential, sowohl im Ausbau der Produktion, als auch als Drehscheibe für den regionalen Energiehandel.

Das größte Risiko für die Volkswirtschaft besteht in der enormen Verschuldung des Landes durch den Bau des

Autobahnprojekts Bar-Bolje. Die Refinanzierung dieser Schulden könnten mittelfristig  Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit empfindlich beeinträchtigen. 

Besondere Entwicklungen 

Montenegro ist seit 2012 EU-Beitrittskandidat und hat mittlerweile 32 Kapitel eröffnet und drei vorläufig abgeschlossen. Die im Februar 2018 verkündete Westbalkan-Strategie der Europäischen Kommission sieht als wahrscheinliches Beitrittsdatum 2025 vor, was seitens Montenegros sehr positiv aufgenommen wurde.

Allerdings muss Montenegro bis dahin verstärkt Anstrengungen bei Rechtsstaatlichkeit und Kampf gegen Korruption machen. Ein außenpolitischer Meilenstein wurde mit der Aufnahme Montenegros in die NATO – gegen den Widerstand Russlands – gesetzt.  

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich

2018 beliefen sich unsere  Exporte auf EUR 49 Mio. (+ 11,6%).  Die montenegrinischen Lieferungen nach Österreich stiegen um 322,7% auf EUR 9,6 Mio.  Im 1. Halbjahr 2019 lieferte Montenegro nur mehr Waren um EUR 1,2 Mio.

 ( -85% im Vergleich zur Vorjahresperiode ) nach Österreich, während die österreichischen Exporte nach Montenegro um 15% auf EUR 27 Mio. gestiegen sind.

Der Grund für diese extremen „Ausreißer“ sind periodische Lieferungen von Münzen in beide Richtungen.

Das österreichische Investitionsvolumen beträgt schätzungsweise EUR 95 Mio.  Damit gehört Österreich noch immer zu den 8 größten ausländischen Investoren in Montenegro. 

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Montenegro

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Belgrad für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Statistik: Länderprofil 

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten statistischen Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Montenegro der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik. 

Wichtige Wirtschafts- und Basisdaten und Informationen für eine Vielzahl weiterer Länder finden Sie auf den jeweiligen Länderseiten sowie in der Übersicht Länderprofile weltweit.

Ausführliche Informationen

Damit Ihre Marktbearbeitung in Montenegro problemlos abläuft, hat unser Team vor Ort Informationen zu außenhandels- und investitionsrelevanten Fach- und Branchenthemen, die Sie jederzeit beim AußenwirtschaftsCenter Belgrad anfordern können.

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Montenegro

Das AußenwirtschaftsCenter Belgrad berät Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zur Schweiz haben.