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Die montenegrinische Wirtschaft

Unser AußenwirtschaftsCenter in Belgrad hat die wichtigsten Informationen zur montenegrinischen Wirtschaft für Sie zusammengefasst

Wirtschaftslage 

Die montenegrinische Wirtschaft wuchs 2018 mit knapp 4 %  und damit geringer als in den Vorjahren. Impulsgeber sind dabei Investitionen, der private Konsum und die guten Ergebnisse aus dem Tourismus.

Im Gegensatz zu der zufriedenstellenden Entwicklung der Realwirtschaft, steht der Staatshaushalt auf Grund des Finanzierungsbedarfs für das „chinesische“ Autobahnprojekt  unter enormen Druck.  Die Refinanzierung dieser Schulden wird mittelfristig ein nicht unbeträchtliches Risiko für den Staat sein. 

Mangels Industrie sind der Tourismus, Energie und Landwirtschaft die wichtigsten Standbeine der Wirtschaft. Auch die Auslandsinvestitionen, die überwiegend in Immobilien gehen, sind eine wichtige Einnahmequelle. 

Besondere Entwicklungen  

2012 begann die EU die Beitrittsverhandlungen mit Montenegro. Von den 35 Kapiteln sind bisher 32 eröffnet und drei vorläufig geschlossen worden. Die im Februar 2018 verkündete Westbalkan-Strategie der Europäischen Kommission sieht als wahrscheinliches Beitrittsdatum 2025 vor.

Allerdings muss Montenegro bis dahin verstärkt Anstrengungen bei Rechtsstaatlichkeit und Kampf gegen Korruption machen.

Ein außenpolitischer Meilenstein zur weiteren Verankerung im Westen war die  Aufnahme Montenegros in die NATO.  

Wirtschaftsbeziehungen mit Österreich  

Bei so kleinen Exportvolumina, wie es sie zwischen unseren beiden Ländern gibt, kommt es durch punktuelle Liefergeschäfte zu großen Schwankungen, sodass sich schwer Tendenzen erkennen lassen: Zwischen Jänner-November 2018 stiegen die Lieferungen aus Montenegro um 336 % auf EUR 9,4 Mio. und die österreichischen Exporte um 16,3% auf EUR 45,2 Mio. Der Grund für diese extremen „Ausreißer“ sind periodische Lieferungen von Münzen als Zahlungsmitteln in beide Richtungen.

Traditionell ist Schweinefleisch das wichtigste österreichische Exportprodukt nach Montenegro, aus Montenegro werden vor allem ätherische Öle und  Obst und Gemüse nach Österreich exportiert.  

Das österreichische Investitionsvolumen geht seit einigen Jahren eher zurück und beträgt nun schätzungsweise EUR 89 Mio.  Damit gehört Österreich noch immer zu den 5 größten ausländischen Investoren in Montenegro. 

Ausführliche Informationen über die Wirtschaftslage und die wirtschaftliche Entwicklung finden Sie in der Vollversion des AUSSENWIRTSCHAFT Wirtschaftsberichts aus Montenegro

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Belgrad für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Statistik: Länderprofil 

Einen kurzen Überblick über die wichtigsten statistischen Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Montenegro der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik. 

Wichtige Wirtschafts- und Basisdaten und Informationen für eine Vielzahl weiterer Länder finden Sie auf den jeweiligen Länderseiten sowie in der Übersicht Länderprofile weltweit.

Ausführliche Informationen

Damit Ihre Marktbearbeitung in Montenegro problemlos abläuft, hat unser Team vor Ort Informationen zu außenhandels- und investitionsrelevanten Fach- und Branchenthemen, die Sie jederzeit beim AußenwirtschaftsCenter Belgrad anfordern können.

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Montenegro

Das AußenwirtschaftsCenter Belgrad berät Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zur Schweiz haben.