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Malawi: Informationen zu Wirtschaft, Recht und Steuern sowie Reisen

Sie wollen in Malawi erfolgreich sein? Hier finden Sie die wichtigsten Informationen und Ansprechpersonen

Die Wirtschaft in Malawi

Der afrikanische Binnenstaat am namensgebenden Malawi-See, dem drittgrößten Binnensee Afrikas, zählt knapp 14 Millionen Einwohner. Der malawische Staatshaushalt ist erheblich von finanziellen Zuschüssen internationaler Geberinstitutionen sowie einzelner Spendernationen abhängig. 

Die Wirtschaft ist überwiegend landwirtschaftlich dominiert: 80% der Bevölkerung leben in ländlichen Gebieten. Die Landwirtschaft profitiert von Subventionen für Düngemittel und hat einen Anteil von mehr als einem Drittel des BIP und 90 % der Exporteinnahmen. Eine wichtige Rolle spielt vor allem der Anbau von Tabak, mehr als die Hälfte aller Exportgüter sind Tabakwaren. 

Die Regierung steht vor zahlreichen Herausforderungen wie die Entwicklung einer Marktwirtschaft, Verbesserung der Bildungseinrichtungen und Infrastruktur, sowie die Bekämpfung von HIV/AIDS. Weitere Probleme sind die Devisenknappheit, welche die Bezahlung der Importe erschwert und der Treibstoffmangel, der den Transport und die Produktivität behindert.

Einen Überblick über die wichtigsten Daten zu Wirtschaft, Politik und Gesellschaft bietet das Länderprofil Malawi der AUSSENWIRTSCHAFT AUSTRIA und der Stabsabteilung Statistik.  

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie im Bereichsländerreport Malawi und Sambia

Darüber hinaus steht Ihnen das AußenwirtschaftsCenter Johannesburg für Auskünfte und eine persönliche Beratung zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Recht und Steuern in Malawi

Das Team des AußenwirtschaftsCenter Johannesburg hat ein breites Fachwissen und Erfahrung bei lokalen Rechts- und Steuerfragen, das Ihnen für eine juristische und steuerliche Erstberatung gerne zur Verfügung steht. Sollte Ihre Anfrage einer rechtsanwaltlichen Expertise bedürfen, haben wir ein großes Netzwerk an deutsch- und landessprachigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.

Seit 2003 verhandelt die EU mit den Ländern des ESA (Äthiopien, Dschibuti, Eritrea, Komoren, Madagaskar, Malawi, Mauritius, Sambia, Seychellen, Simbabwe und Sudan) über ein Wirtschaftspartnerschaftsabkommen (Economic Partnership Agreement, EPA).

Bisher hat die EU mit sechs Ländern des ESA (Komoren, Madagaskar, Mauritius, Sambia, Seychellen und Simbabwe) ein Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen vereinbart. Während das Interims-Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit Madagaskar, Mauritius, den Seychellen und Simbabwe seit 14. Mai 2012 vorläufig angewendet wird, ist die Unterzeichnung des Abkommens durch die Komoren und Sambia nach wie vor ausständig. 

Darüber hinaus hat Österreich mit zahlreichen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. Diese regeln, welchem Staat das Besteuerungsrecht gegenüber einem Unternehmen zukommt, womit eine doppelte Besteuerung bei grenzüberschreitenden Aktivitäten verhindert wird. 

Das Bundesministerium für Finanzen stellt weitere wichtige Informationen sowie eine Liste aller österreichischen Doppelbesteuerungsabkommen zur Verfügung.

Nach Malawi reisen

Wussten Sie, dass Malawi zu den am dichtest besiedelten und am wenigsten entwickelten Ländern der Welt gehört? Wir geben Ihnen gerne Tipps zu Anreise, Hotels, Restaurants und den wichtigsten Dos and Don'ts im Geschäftsverkehr.    

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