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Recht und Steuern in Brasilien

Das AußenwirtschaftsCenter São Paulo weiß über lokale Rechts- und Steuerfragen Bescheid und berät Sie gerne

Allgemeine Informationen 

Andere Länder, andere Sitten: Die Rechts- und Steuersysteme unserer Handelspartner weichen oft sehr stark von dem ab, was uns aus Österreich bekannt ist. Bei Export, Import und Firmengründung müssen lokale Gesetze aber jedenfalls beachtet werden. Damit Sie nicht in teure Verfahren verwickelt werden, gilt: Besser vorher abklären, was die Spielregeln sind. 

Unsere AußenwirtschaftsCenter haben ein breites Fachwissen und Erfahrung bei lokalen Rechts- und Steuerfragen, die Sie Ihnen für eine juristische und steuerliche Erstberatung gerne zur Verfügung stellen. Sollte Ihre Anfrage einer rechtsanwaltlichen Expertise bedürfen, haben wir ein großes Netzwerk an deutsch- und landessprachigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälten. 

Das AußenwirtschaftsCenter São Paulo hilft Ihnen in Rechts- und Steuerfragen in Brasilien weiter. Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.  

Brasilianische Maschinenrichtlinie NR12  

Die Maschinenrichtlinie NR12, die vor einigen Jahren in Brasilien in Kraft getreten ist und eine Reihe von Anforderungen an Maschinenhersteller stellt, sorgt nach wie vor für Unmut. 

Die Norm regelt vor allem die Sicherheitsstandards für alle Maschinen, die in Brasilien zum Einsatz kommen. Die wichtigsten Punkte sind: Installationsanleitung, Not-Aus-Vorrichtungen, Richtlinien zu unter Druck stehenden Bauteilen, ergonomische Gesichtspunkte bei der Bedienung von Maschinen, Handbücher, Kennzeichnungen, Sicherheitsvorgehensweisen- und Befähigungen. 

Marktkundige berichten, dass die Normen derzeit nur sehr sporadisch kontrolliert werden, es allerdings zu einer Verschärfung der Kontrollen kommen könnte. Beim brasilianischen Importprozess spielt die Norm zunächst keine Rolle, es kann dann aber in den Industriebetrieben vor Ort kontrolliert werden. Im Falle von Abweichungen der Norm können Strafen verhängt werden. Ein Herstellungsunternehmen, das nicht in Brasilien ansässig ist, kann zwar nicht bestraft werden, allerdings können Importunternehmen, Distributionsfirmen und die Endkundschaft bestraft werden. Dies hat damit indirekt negative Auswirkungen auf zukünftige Geschäfte.  

Es ist ratsam, beim Export von Maschinen die Regelungen möglichst genau einzuhalten (gesamte Norm auf Deutsch). Zertifizierungen machen in der Regel renommierte internationale Firmen wie der TÜV-Rheinland, Leas Brazil oder UL. 

Die Norm gilt sowohl für gebrauchte als auch neue Maschinen.  

Das AußenwirtschaftsCenter São Paulo steht für weitere Informationen gerne zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.  

Achtung bei Warenexporten auf Holzpaletten nach Brasilien! 

Das AußenwirtschaftsCenter São Paulo weist darauf hin, dass es vermehrt zu Problemen beim Import von Waren mit Holzpaletten nach Brasilien kommt. Die lokalen Behörden nehmen es mit dem ISPM15-Standard derzeit sehr genau und beanstanden oft schon kleinste Unregelmäßigkeiten. Zu diesen gehört unter anderem das Verwenden von Palettenteilen, die nicht IPPC-konform sind, zum Beispiel auch nur zur Sicherung der Ware. Nach hiesiger Gesetzeslage müssen die nicht ordnungsgemäßen Paletten beziehungsweise Teile wieder zurück in das Ursprungsland geschickt werden. Die Kosten dafür können leicht bei einigen Tausend Euro liegen. Eine Vernichtung der Teile in Brasilien, etwa durch Verbrennung, ist nicht gestattet. 

Um Unannehmlichkeiten zu vermeiden wird daher geraten, für die Sicherung der Ware keine organischen Stoffe zu verwenden und sich akribisch genau an die geltenden Bestimmungen zu halten. Eine entsprechend vollständige Dokumentation der Verpackung beim Exportprozedere ist beim brasilianischen Landwirtschaftsministerium beziehungsweise beim Zoll unabdingbar.  

Das AußenwirtschaftsCenter São Paulo steht für weitere Informationen gerne zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.  

Brasilien tritt dem Carnet ATA bei  

Kurz vor den olympischen Spielen ist Brasilien nun dem internationalen Carnet-ATA-Abkommen beigetreten. Dieses erleichtert die Zollformalitäten für Waren, die nur temporär eingeführt werden. Das ATA Carnet bezieht sich in Brasilien derzeit nur auf unbegleitete Waren. Begleitetes Gepäck muss nach wie vor hier vor Ort im Zoll deklariert werden.

Im Wesentlichen umfasst das Abkommen in Brasilien die unbegleitete Einfuhr von Waren aus folgenden Bereichen:   

  • Waren für Messen, Ausstellungen oder Ähnliches
  • Berufsausrüstungen
  • Waren zu wissenschaftlichen, pädagogischen oder kulturellen Verwendungen
  • Persönliche Gebrauchsgegenstände von Reisenden und zu Sportzwecken eingeführte Waren

Für Formulare, die auf Englisch ausgefüllt werden, ist keine Übersetzung notwendig. Auch der Transit ist in Brasilien zugelassen.  

Das AußenwirtschaftsCenter São Paulo steht für weitere Informationen gerne zur Verfügung: Schicken Sie einfach ein E-Mail oder rufen Sie uns an.  

Handelsabkommen 

Seit 1999 verhandelt die EU mit den Mercosur-Staaten (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) über ein Assoziierungsabkommen.   

Doppelbesteuerungsabkommen – Österreich hat mit zahlreichen Staaten Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen. Diese regeln, welchem Staat das Besteuerungsrecht gegenüber einem Unternehmen zukommt, womit eine doppelte Besteuerung bei grenzüberschreitenden Aktivitäten verhindert wird.  

Das Bundesministerium für Finanzen stellt weitere wichtige Informationen sowie eine Liste aller österreichischen Doppelbesteuerungsabkommen zur Verfügung.

Ausführliche Informationen 

Damit Ihre Marktbearbeitung in Brasilien problemlos abläuft, hat unser Team vor Ort Informationen zu außenhandels- und investitionsrelevanten Fach- und Branchenthemen, die Sie jederzeit beim AußenwirtschaftsCenter São Paulo anfordern können.

Allgemeines zu Wirtschaft, Land und Leute sowie persönliche Tipps finden Sie in unserem Länderreport Brasilien.

Das AußenwirtschaftsCenter São Paulo berät Sie gerne, sollten Sie weitere Fragen zu Brasilien haben.